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Langsam gesprochene Nachrichten

22.04.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:02

Nachrichten von Samstag, 22. April 2017 – langsam gesprochen als MP3

Taliban töten mehr als 140 afghanische Soldaten:

Bei dem Taliban-Angriff auf einen afghanischen Militärstützpunkt am Freitag sind nach jüngsten Behördenangaben mindestens 140 Soldaten getötet worden. Die Attacke auf die Basis nahe der Stadt Masar-i-Scharif im Norden des Landes habe mehrere Stunden gedauert, erklärte ein US-Sprecher. Die Lage sei erst am frühen Abend wieder unter Kontrolle gewesen. Laut dem Verteidigungsministerium in Kabul trugen die radikalislamischen Angreifer afghanische Armeeuniformen. Mehrere von ihnen seien getötet worden, andere hätten sich in die Luft gesprengt. Die Sicherheitslage in Afghanistan ist angespannt. Im vergangenen Jahr wurden rund 11.500 Zivilisten in Afghanistan getötet. In Masar-i-Scharif ist auch die Bundeswehr stationiert.

 

Verdächtiger im Fall BVB schweigt:

Der nach dem Anschlag auf den Fußballbundesligisten Borussia Dortmund (BVB) festgenommene Verdächtige hat sich laut Bundeskriminalamt noch nicht zur Tat geäußert. BKA-Präsident Holger Münch widersprach im Zweiten Deutschen Fernsehen einem Bericht des Magazins "Focus", wonach der Mann geständig sei. Gegen den 28-Jährigen war zuvor Haftbefehl erlassen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, er habe vergangene Woche den BVB-Mannschaftsbus aus Habgier mit Sprengsätzen attackiert. Ziel sei es gewesen, den Kurs der BVB-Aktie abstürzen zu lassen. Dadurch hätte der Verdächtige Aussicht auf hohe Gewinne gehabt, weil er an der Börse auf Kursverluste gewettet hatte. Anhaltspunkte für mögliche Mittäter gibt es nach Angaben der Ermittler bisher nicht.

 

Massives Polizeiaufgebot sichert AfD-Parteitag:

In Köln werden an diesem Samstag 50.000 Menschen erwartet, die anlässlich des Bundesparteitags der "Alternative für Deutschland" (AfD) gegen die rechtspopulistische Partei protestieren wollen. Aufgerufen zu den Demonstrationen hat ein Bündnis aus Kirchen, Parteien und Vereinen. Auch die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker werden erwartet. Die Polizei rechnet damit, dass mehrere hundert gewaltbereite Aktivisten aus dem linksextremistischen Spektrum anreisen, und ist mit rund 4000 Beamten im Einsatz. Die AfD will auf ihrem zweitägigen Treffen die Weichen für den Bundestagswahlkampf stellen. Die Partei-Vorsitzende Frauke Petry fordert eine Entscheidung über die künftige Ausrichtung der AfD. Petry wirft ihren innerparteilichen Gegnern vor, mit einem fundamental-oppositionellen Kurs bürgerliche Wähler zu verschrecken.

 

Richter genehmigt VW-Vergleich mit US-Justiz:

Ein Gericht in den USA hat im VW-Abgasskandal einen Milliardenvergleich zwischen den US-Behörden und Volkswagen genehmigt. Damit werden die strafrechtlichen Ermittlungen gegen VW eingestellt. Der Konzern zahlt demnach 4,3 Milliarden US-Dollar Strafe und hat außerdem zugestimmt, sich für drei Jahre von einem unabhängigen Experten begutachten zu lassen. Dieser soll die Bemühungen von VW zur Einhaltung der Umweltgesetze bewerten. Als Aufseher bei dem Konzern ernannte das Justizministerium den früheren Staatssekretär Larry Thompson, der von 2001 bis 2003 unter Präsident George W. Bush im Justizministerium arbeitete. Das Ministerium hat im Zuge des Skandals Anklage gegen insgesamt sieben ehemalige und derzeitige VW-Manager erhoben. Auch in Deutschland laufen Ermittlungen.

 

Drahtzieher des Istanbuler "Reina"-Anschlags getötet:

US-Soldaten in Syrien haben nach Angaben der Regierung in Washington einen ranghohen Kämpfer der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) getötet. Er soll ein Hintermann des Anschlags auf den Istanbuler Nachtclub "Reina" sein. Demnach handelt es sich bei dem Toten um Abdurachmon Usbeki. Der enge Vertraute von IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi soll am 6. April im Osten Syriens getötet worden sein. Das Gebiet wird häufig von der US-geführten Anti-IS-Koalition aus der Luft bombardiert. In der Silvesternacht hatte ein bewaffneter Mann in dem Istanbuler Nachtclub 39 Menschen erschossen. Zu dem Anschlag bekannte sich der IS. Zwei Wochen später wurde der Usbeke Abdulkadir Mascharipow in Istanbul als der mutmaßliche Attentäter festgenommen.

 

Hoffenheim qualifiziert sich für Europapokal:

Die TSG Hoffenheim hat ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben und sich zum ersten Mal vorzeitig für die Europa League qualifiziert. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann spielte 1:1 gegen den 1. FC Köln. Damit könnte Hoffenheim allerdings am 30. Spieltag der Bundesliga vom dritten Tabellenplatz verdrängt werden, der am Saisonende die direkte Qualifikation für die Champions-League bedeutet.

 

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