1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

21.10.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:39

Nachrichten von Dienstag, 21. Oktober 2014 – langsam gesprochen als MP3

Kobane: IS-Kämpfer greifen wieder an:

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat neue Attacken auf die kurdischen Verteidiger der syrischen Stadt Kobane unternommen. Nach zwei Selbstmordanschlägen im Norden Kobanes hätten die Dschihadisten die Stadt an allen Fronten angegriffen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Es sei zu heftigen Gefechten zwischen den kurdischen Volksverteidigungseinheiten und IS-Kämpfern gekommen. In den vergangenen Tagen ist es den Kurden gelungen, den IS mit Unterstützung der Luftangriffe der von den USA geführten Koalition zurückzudrängen.

Piloten-Streik auf Lufthansa-Langstrecken ausgeweitet:

Die Piloten der Lufthansa haben ihren bundesweiten Streik auf Langstreckenflüge ausgeweitet und damit eine neue Eskalationsstufe im Tarifstreit erreicht. Seit 6 Uhr bestreikt die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zusätzlich zu Kurz- und Mittelstrecken auch Interkontinentalflüge der Lufthansa. Der Ausstand soll kurz vor Mitternacht enden. Der Ausstand hatte am Montag um 13 Uhr begonnen und zuerst nur Kurz- und Mittelstrecken erfasst. Insgesamt streicht die Lufthansa 1511 Flüge, unter anderem Verbindungen nach Asien und in die USA. Betroffen sind etwa 166 000 Passagiere. Der Arbeitskampf bei der Lufthansa läuft bereits seit April. Größter Streitpunkt ist die sogenannte Übergangsrente: Die Fluggesellschaft will, dass ihre Piloten künftig frühestens mit 60 statt wie bisher mit 55 Jahren in den bezahlten Vorruhestand gehen können. VC wehrt sich dagegen. Der Cockpit-Vorstand Markus Wahl schloss weitere Streiks in dieser Woche nicht aus.

SPD in Thüringen für Rot-Rot-Grün:

Erstmals in Deutschland könnte es im Bundesland Thüringen eine rot-rot-grüne Regierung mit einem Ministerpräsidenten der Linken geben. Die SPD-Führung in Erfurt sprach sich einstimmig für eine solche Dreier-Koalition aus. Darüber entscheidet nun die SPD-Basis in einer Mitgliederbefragung. Der bislang in Thüringen mit der SPD regierenden CDU droht der Gang in die Opposition. Nach der Landtagswahl vom 14.September sind in dem ostdeutschen Bundesland sowohl Rot-Rot-Grün als auch Schwarz-Rot rechnerisch möglich.

NRW stellt mehr Geld für Betreuung von Flüchtlingen bereit :

Nordrhein-Westfalen will die Hilfen für die Betreuung von Flüchtlingen aufstocken und die Kommunen stärker unterstützen. Im kommenden Jahr sollen im bevölkerungsreichsten Bundesland zusätzliche Mittel in Höhe von 46,5 Millionen Euro bereitgestellt werden. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte nach dem sogenannten Flüchtlingsgipfel in Essen, angesichts der weiter steigenden Flüchtlingszahlen stünden Bund, Länder und Kommunen "vor einer großen humanitären Herausforderung". Alle gesellschaftlichen Kräfte müssten an einem Strang ziehen, um den Flüchtlingen zu helfen. Zu dem Treffen hatte die Landesregierung rund 40 Vertreter von Parteien, Kirchen, Kommunen, Flüchtlingsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden eingeladen. Der Gipfel ist Folge eines Skandals in Flüchtlingsheimen. In mindestens drei Unterkünften hatte es Übergriffe und Misshandlungen von privaten Wachleuten an Flüchtlingen gegeben.

Verschleppte Studenten: Mexikos Regierung setzt Belohnung aus:

Auf der Suche nach den 43 verschwundenen Studenten in Mexiko hat die Regierung eine hohe Belohnung ausgelobt. Für Hinweise auf den Aufenthaltsort der jungen Leute verspricht die Generalstaatsanwaltschaft in jedem Einzelfall bis zu 1,5 Millionen Pesos (etwa 87.000 Euro). In mehreren Zeitungen veröffentlichte die Regierung große Anzeigen mit den Fotos der Vermissten. Die Studenten sollen am 26. September nach Auseinandersetzungen in der Stadt Iguala von der örtlichen Polizei verschleppt worden und laut Zeugenaussagen der kriminellen Organisation "Guerreros Unidos" übergeben worden sein. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die engen Kontakte zwischen Behörden und Verbrecherbanden in vielen Teilen Mexikos

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema