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Langsam gesprochene Nachrichten

21.01.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:54

Nachrichten von Samstag, 21. Januar 2017 – langsam gesprochen als MP3

Trump unterzeichnet Dekret gegen Obamacare:

US-Präsident Trump hat mit dem Regieren begonnen. Noch am Tag seiner Amtseinführung unterzeichnete er eine Exekutivanordnung, um die "Lasten" der Gesundheitsreform seines Vorgängers, Barack Obama, zu minimieren. Damit gab er allen staatlichen Stellen die Erlaubnis, Obamacare nicht anzuwenden, sollten damit Kosten verbunden sein. Trumps Stabschef Reince Priebus sprach von einer Zwischenlösung, bis die Reform abgeschafft werde. Ebenso noch am Freitag hat Vizepräsident Mike Pence die Ex-Generäle John Kelly und James Mattis als Heimatschutz- und Verteidigungsminister vereidigt. Zuvor hatte der republikanisch geführte Senat die beiden ehemaligen Militärs als Minister bestätigt.

 

Mindestens 20 Tote nach Anschlag in Pakistan:

Bei einer Bombenexplosion auf einem Gemüsemarkt im Nordwesten Pakistans sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Das Zentralkrankenhaus des Bezirks Kurrum berichtet zudem von mindestens 50 Verletzten. Über die Ursache der Explosion gibt es unterschiedliche Berichte: Ein Abgeordneter des Regionalparlaments sagte, die Bombe habe sich in einer Kiste mit Tomaten befunden. Ein Behördenvertreter sprach von einem Selbstmordanschlag.

 

Gambias langjähriger Präsident Jammeh kündigt Rücktritt an:

Gambias abgewählter Präsident Yahya Jammeh hat nach einem wochenlangen Konflikt um die Macht in dem westafrikanischen Land seinen Rücktritt angekündigt. Er habe "guten Gewissens" entschieden, die Führung "dieser großen Nation" abzugeben, sagte Jammeh in einer TV-Ansprache. Er dankte dem gambischen Volk. Mit der Verkündung seines Rückzugs wendete Jammeh eine militärische Lösung des Machtkampfs ab. Jammeh war im Dezember abgewählt worden und hatte seine Niederlage zunächst eingestanden. Später weigerte er sich aber, die Macht an seinen mittlerweile vereidigten Nachfolger Adama Barrow abzugeben. Die politische Krise in Gambia hatte sich in den vergangenen Tagen extrem zugespitzt. Truppen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS überschritten die Grenze zu Gambia, um Jammeh zum Aufgeben zu bewegen. Der UN-Sicherheitsrat hatte einem militärischen Eingreifen zugestimmt. 

 

Parlament billigt Erdogans Präsidialsystem - Referendum im Frühjahr:

Die von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebte Verfassungsreform für ein Präsidialsystem in der Türkei ist vom Parlament verabschiedet worden. In Kraft treten können die Änderungen allerdings erst, wenn das Volk in einem Referendum zustimmt. Für das von Erdogans AKP vorgelegte Reformpaket stimmten 339 Abgeordnete, 142 waren dagegen. Die notwendige Dreifünftelmehrheit wurde auch mit Hilfe von Abgeordneten aus der ultranationalistischen Oppositionspartei MHP erzielt. Damit nahm die Reform ihre bislang wichtigste Hürde. Zu der Volksabstimmung, bei der eine einfache Mehrheit notwendig ist, soll es voraussichtlich Ende März oder Anfang April kommen. Das Präsidialsystem würde Erdogan mehr Macht verleihen und das Parlament schwächen. 

 

Petry und Le Pen bei Rechtspopulisten-Kongress in Koblenz:

Einige der bekanntesten Rechtspopulisten Europas kommen an diesem Samstag in Koblenz zusammen. Der Kongress der ENF-Fraktion des Europaparlaments mit rund 1000 Teilnehmern soll die diesjährigen Wahlen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden in den Blick nehmen. Bei der Tagung treten AfD-Chefin Frauke Petry und die Präsidentschaftskandidatin der rechtsextremen französischen Partei Front National, Marine Le Pen, erstmals gemeinsam in Deutschland auf. An einer Gegendemo beteiligen sich SPD-Chef Sigmar Gabriel, die Grünen-Vorsitzende Simone Peter, Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

 

Tote und Verletzte nach Busunglück in Italien:

Bei einem schweren Busunfall nahe der italienischen Stadt Verona sind nach Feuerwehrangaben 16 Menschen ums Leben gekommen, 39 wurden verletzt. Der Bus mit etwa 50 vorwiegend jungen Insassen sei in Flammen aufgegangen, nachdem er gegen einen Leitungsmast geprallt war, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. An Bord des Busses seien Schüler eines Budapester Gymnasiums gewesen, sagte ein Sprecher des ungarischen Außenministeriums. Sie waren den Angaben zufolge auf der Rückkehr von einer Schülerreise in Frankreich.

 

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