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Nachrichten

20.10.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:40

Nachrichten von Montag, 20. Oktober 2014 – langsam gesprochen als MP3

US-Militär wirft Waffen für Kurden-Kämpfer bei Kobane ab:

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben Waffen, Munition und medizinische Güter für kurdische Kämpfer in der syrischen Stadt Kobane abgeworfen. Das Material sei von den kurdischen Behörden im Irak bereitgestellt worden, teilte das US Central Command mit. Die Kurdenkämpfer in Kobane sollten in die Lage versetzt werden, der Extremisten-Miliz IS weiter Widerstand entgegenzusetzen. Durch diesen Widerstand und insgesamt 135 Luftangriffe der USA bei Kobane in den vergangenen Tagen sei der Vormarsch der Dschihadisten gebremst worden, teilte das US-Militär weiter mit. Hunderte Kämpfer wurden den Angaben zufolge getötet. Dennoch bleibe die Lage in Kobane instabil. Der "Islamische Staat" (IS) bedrohe nach wie vor die Stadt an der Grenze zur Türkei. Der IS hat bereits große Teile Syriens und des Irak unter seine Kontrolle gebracht.

EU-Außenminister beraten über Ebola-Krise :

Die EU-Außenminister beraten an diesem Montag über das europäische Vorgehen bei der Eindämmung des Ebola-Virus. Bei dem Treffen in Luxemburg geht es unter anderem um die Beschaffung von speziell ausgerüsteten Flugzeugen für die Evakuierung von ausländischem Hilfspersonal, das sich beim Einsatz in Westafrika mit der Krankheit angesteckt hat. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier brachte am Sonntag die Entsendung einer zivilen EU-Mission zur Bekämpfung der Epidemie in den betroffenen Staaten ins Gespräch. Die USA kündigten an, ihre Sicherheitsvorschriften für Klinikpersonal bei Ebola-Fällen zu verschärfen. In den Vereinigten Staaten war in den vergangenen Tagen massive Kritik am Umgang mit Ebola-Patienten laut geworden, nachdem sich zwei Krankenschwestern in einer Klinik in Dallas bei einem Erkrankten aus Liberia angesteckt hatten.

Indonesiens Präsident Joko Widodo legt Amtseid ab:

Drei Monate nach der Präsidentenwahl in Indonesien ist Joko Widodo als neuer Staats- und Regierungschef vereidigt worden. Bei der Zeremonie waren auch US-Außenminister John Kerry und der australische Ministerpräsident Tony Abbott anwesend. Der als Reformer bekannte ehemalige Gouverneur der Hauptstadt Jakarta war erst Wochen nach der Wahl im Juli als Sieger bestätigt worden, weil sein Gegner Prabowo Subianto vergeblich versucht hatte, die Wahl anzufechten. Ihn erwarten Widerstände aus dem Parlament, das von Oppositionsparteien dominiert wird. Der 53-Jährige Widodo ist der siebte Präsident des bevölkerungsreichsten muslimischen Landes der Welt und der erste Präsident, der während der langen Amtszeit von Diktator Suharto bis 1998 nicht politisch aktiv war.

Zwei Ministerinnen in Japan zurückgetreten:

In Japan haben zwei Kabinettsmitglieder ihren Rücktritt eingereicht. Justizministerin Midori Matsushima stellte am Montag ihr Amt zu Verfügung und folgte damit Industrie- und Handelsministerin Yuko Obuchi. Diese zog die Konsequenzen aus Vorwürfen finanzieller Unregelmäßigkeiten bei ihr nahestehenden politischen Gruppen. Matsushima stolperte über mutmaßliche Verstöße gegen das Wahlgesetz. Die Rücktritte gelten als Rückschläge für Ministerpräsident Shinzo Abe. Er kündigte an, noch im Laufe des Tages Nachfolger ernennen zu wollen. Die beiden Ministerinnen waren erst im September im Zuge einer Kabinettsumbildung ernannt worden. Insgesamt waren zu diesem Zeitpunkt fünf Frauen ins Kabinett geholt worden.

Zagrebs Bürgermeister im Zuge von Korruptionsermittlungen festgenommen:

Bei Korruptionsermittlungen der kroatischen Justiz gegen Beamte der Stadtverwaltung von Zagreb hat es mehrere Festnahmen gegeben. Unter den Festgenommenen ist laut der staatlichen Antikorruptionsbehörde auch der Bürgermeister der Hauptstadt, Milan Bandic, sowie der Chef der städtischen Holding, Slobodan Ljubicic. Details wurden nicht mitgeteilt. Bandic ist sei 2000 nahezu ununterbrochen Zagrebs Bürgermeister und einer der prominentesten Politiker in Kroatien. Das Land geht derzeit verstärkt gegen Korruption vor. Der Kampf dagegen war ein wichtiges Kriterium für die Aufnahme Kroatiens in die EU im Sommer 2013.

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