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Langsam gesprochene Nachrichten

20.05.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:56

Nachrichten von Samstag, 20. Mai 2017 – langsam gesprochen als MP3

Amtsinhaber Rohani bei Präsidentenwahl im Iran in Führung:

Bei der Präsidentenwahl im Iran liegt Amtsinhaber Hassan Rohani ersten offiziellen Ergebnissen zufolge in Führung. Nach Auszählung von rund 25 Millionen Stimmen entfielen knapp 15 Millionen auf den reformorientierten Rohani und gut zehn Millionen auf seinen erzkonservativen Rivalen Ebrahim Raeissi, wie das Innenministerium in Teheran mitteilte. Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 40 Millionen Stimmen abgegeben, was einer Wahlbeteiligung von rund 70 Prozent entspricht. Bei der Wahl geht es um die Fortsetzung der von Rohani verfolgten Reformpolitik, die den Iranern mehr Freiheit und eine Erholung der Wirtschaft bringen soll. Raeissi ist dagegen ein enger Vertrauter des geistlichen und politischen Führers, Ajatollah Ali Chamenei. Nach dessen Ansicht ist Rohani in den vergangenen Jahren schon zu weit gegangen. So wurde unter der Präsidentschaft des 68-Jährigen das internationale Atomabkommen ausgehandelt.

 

Erste Auslandsreise führt Präsident Trump nach Saudi-Arabien:

Fast vier Monate nach Beginn seiner Amtszeit unternimmt Donald Trump seine erste Auslandsreise als US-Präsident. Erste Station ist die saudische Hauptstadt Riad, wo er an diesem Samstag erwartet wird. Dort trifft er König Salman und nimmt bis Montag an einem Treffen des Golfkooperationsrates sowie an einem Gipfeltreffen von 50 islamischen Ländern teil. Trump hat angekündigt, dass er sie auffordern wolle, Stellung gegen islamistisch-extremistische Bewegungen zu beziehen. Erwartet wird zudem, dass während Trumps Besuch neue US-Rüstungslieferungen an Saudi-Arabien bekanntgegeben werden. Der US-Präsident wird anschließend nach Israel und in die Palästinensergebiete weiterreisen. Weitere Stationen sind der Vatikan, wo er von Papst Franziskus empfangen wird, der NATO-Gipfel in Brüssel sowie der Gipfel der sieben führenden Industriestaaten (G7) auf Sizilien.

 

Neue Vorwürfe gegen Trump in Russlandaffäre:

US-Medien haben neue Vorwürfe gegen Präsident Donald Trump erhoben. Die "New York Times" berichtet, beim Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow vergangene Woche habe der US-Präsident gesagt, der Rauswurf von FBI-Chef James Comey habe Druck aus den Ermittlungen wegen möglicher Verstrickungen seines Wahlkampflagers mit Russland genommen. Die Zeitung beruft sich auf interne Aufzeichnungen des Gesprächs. Zu den Gründen für den Rauswurf Comeys haben Trump und sein Umfeld seit vergangener Woche wechselnde und teilweise widersprüchliche Angaben gemacht. Comey erklärte sich inzwischen bereit, in einer öffentlichen Sitzung des Geheimdienstausschusses des US-Senats auszusagen. Laut einem Bericht der "Washington Post" ist nun auch ein enger Mitarbeiter Trumps aus dem Weißen Haus ins Zentrum der Beobachtungen um mögliche illegale Russlandkontakte gerückt.

 

Mehr als 140 Tote bei Angriff auf Stützpunkt in Libyen:

Bei dem Angriff regierungstreuer Kämpfer in Libyen auf einen Stützpunkt gegnerischer Einheiten sind nach Angaben aus Armeekreisen mindestens 141 Menschen getötet worden. Bei den meisten Opfern handle es sich um Soldaten, die dem abtrünnigen General Chalifa Haftar angehörten, teilte ein Sprecher der Haftar-treuen Truppen mit. Weitere Opfer des Angriffs, der sich in der Nacht auf Freitag ereignete, seien Zivilisten, die auf dem Stützpunkt arbeiteten oder sich in der Nähe aufhielten. Überdies habe es Hinrichtungen gegeben. Die UN verurteilten den Angriff scharf. Er sei entsetzt über die Berichte, wonach es eine große Anzahl von Opfern, darunter auch Zivilisten, gegeben habe, erklärte der UN-Sondergesandte für Libyen, Martin Kobler. 

 

Maduro fühlt sich von den USA verfolgt:

Venezuelas sozialistischer Präsident Nicolás Maduro hat US-Präsident Donald Trump mit scharfen Worten vor einer Einmischung in den Machtkampf in dem südamerikanischen Land gewarnt. Er solle seine "schmutzigen Hände" von Venezuela lassen, sagte Maduro in Caracas. "Geh nach Hause, Donald Trump", gab er seinem Präsidentenkollegen mit auf den Weg, offensichtlich erbost über die von den Vereinigten Staaten am Donnerstag verhängten Sanktionen gegen acht hochrangige Richter Venezuelas. Maduro unterstellt den USA bereits seit längerem, einen Putsch gegen ihn zu unterstützen. Die USA hatten die Strafmaßnahmen mit einseitigen Urteilen der Richter zugunsten der Regierung Maduro begründet.

 

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