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Nachrichten

20.04.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:59

Nachrichten von Mittwoch, 20. April 2016 – langsam gesprochen als MP3

Vorwahlen in New York: Trump und Clinton siegen:

Bei den US-Präsidentenvorwahlen haben sich im Bundesstaat New York die Favoriten durchgesetzt. Bei den Republikanern gewann der Milliardär Donald Trump nach übereinstimmenden Hochrechnungen der US-Fernsehsender mit rund 61 Prozent der Stimmen vor dem Ohio-Gouverneur John Kasich und Senator Ted Cruz. Sollte Trump auf mehr als 50 Prozent der Stimmen kommen, würden ihm alle 95 New Yorker Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag zufallen. Bei den Demokraten hat den TV-Hochrechnungen zufolge Ex-Außenministerin Hillary Clinton ihren Kontrahenten, Senator Bernie Sanders, mit 60 zu 40 Prozent geschlagen. Clinton kann damit ihren Gesamtvorsprung vor Sanders weiter ausbauen.

NATO-Russland-Rat tagt erstmals seit fast zwei Jahren:

Erstmals seit fast zwei Jahren tagt an diesem Mittwoch in Brüssel wieder der NATO-Russland-Rat. Bei dem Treffen auf Botschafterebene soll über den Ukraine-Konflikt, Afghanistan und vertrauensbildende Maßnahmen gesprochen werden. Auch die jüngsten Spannungen in der Ostsee sollen diskutiert werden. Auslöser dafür waren russische Kampfflugzeuge, die vergangene Woche mehrfach dicht an einem US-Kriegsschiff vorbeigeflogen waren. Russland wiederum will die Stärkung der NATO-Truppenpräsenz in Osteuropa zur Sprache bringen, die nach Ansicht der Regierung in Moskau ungerechtfertigt ist. Wegen der Ukraine-Krise und der Annexion der Krim durch Russland hatte der NATO-Russland-Rat seit Juni 2014 nicht mehr getagt.

Luftangriffe gefährden Syrien-Verhandlungen:

Die Eskalation der Kämpfe in Syrien gefährdet die Friedensgespräche für das Bürgerkriegsland in Genf. Der Chefkoordinator des Oppositionsbündnisses Hohes Verhandlungskomitee, Riad Hidschab, sagte, es dürfe keinen politischen Prozess geben, der das Leben des Regimes von Präsident Baschar al-Assad verlängere. Bis auf ein sogenanntes Technisches Team würden die Oppositionsvertreter Genf verlassen. Bei schweren Luftangriffen auf Märkte im Rebellengebiet in Syrien waren am Dienstag etwa 40 Menschen getötet worden.

Kubas Präsident Raul Castro als Chef der KP bestätigt:

Kubas Kommunisten haben zum Abschluss ihres Kongresses den 84-jährigen Staatspräsidenten Raul Castro als Parteivorsitzenden wiedergewählt. Der Kongress unterstützte wie erwartet den marktwirtschaftlichen Reformkurs der Partei- und Staatsführung einstimmig. Zum Abschluss des Parteitags trat Kubas früherer Machthaber, der 89-jährige Fidel Castro, vor den rund 1000 Delegierten auf.

Intel streicht 12.000 Jobs:

Der unter dem Schrumpfen des Marktes für PCs leidende weltgrößte Chipkonzern Intel verknüpft seine Neuausrichtung mit einem massiven Stellenabau.12.000 Arbeitsplätze sollen bis Mitte 2017 gestrichen werden, wie das Unternehmen mitteilte. Das entspricht elf Prozent der Gesamtbelegschaft. Intel aus dem kalifornischen Santa Clara will seine Abhängigkeit vom Stammgeschäft mit Halbleitern für PCs verringern und setzt verstärkt auf Rechengehirne für Großcomputer und neue Chips für am Körper tragbare Kleingeräte.

Pressefreiheit verschlechtert sich weltweit - Deutschland rutscht ab:

Journalisten und unabhängige Medien stehen nach Angaben der Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) unter zunehmendem Druck. In allen Weltregionen sei ein Rückgang der Freiräume für Medien zu beobachten. Deutschland verschlechterte sich in der aktuellen internationalen "Rangliste der Pressefreiheit" um vier Plätze auf Rang 16. Das sei eine Folge der stark gestiegenen Zahl von Anfeindungen, Drohungen und gewalttätigen Übergriffen gegen Journalisten, erklärte ROG. Die Organisation prangerte insbesondere eine dramatische Einschränkung der Pressefreiheit in der Türkei und in Polen an. Auf Platz 1 der Rangliste steht Finnland, gefolgt von den Niederlanden und Norwegen. Am schlechtesten ist es dem Ranking zufolge um die Pressefreiheit in den Diktaturen Turkmenistan, Nordkorea und Eritrea bestellt. Sie landeten wie im Vorjahr auf den letzten drei Plätzen der 180 untersuchten Länder.

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