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Nachrichten

20.01.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:26

Nachrichten von Mittwoch, 20. Januar 2016 – langsam gesprochen als MP3

Blutiger Überfall auf Universität in Pakistan:

Bewaffnete Aufständische sind in eine Universität nahe der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar eingedrungen und haben ein Blutbad angerichtet. Nach Angaben der Polizei wurden mindestens 21 Menschen getötet und zahlreiche verletzt, darunter auch mehrere Angreifer. Diese hatten am Morgen die Bacha Khan Universität in Charsadda in der Nähe der Regionalhauptstadt Peshawar gestürmt. Es kam zu Explosionen und Schießereien mit Sicherheitskräften. Die radikal-islamische Taliban-Miliz bekannte sich zu dem Überfall. Die Provinz Khyber Pakhtunkhwar ist eine Hochburg pakistanischer Taliban. Im Dezember 2014 hatten sie in einer Schule in Peshawar 136 Kinder massakriert. Danach hatte das pakistanische Militär große Offensiven gegen die Extremisten begonnen.

IS-Terrormiliz bestätigt Tod von "Dschihadi John" :

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Tod des aus Enthauptungsvideos berüchtigten Mörders "Dschihadi John" bestätigt. Eine von einer Drohne abgefeuerte Rakete habe am 12. November in der ostsyrischen Stadt Al-Rakka ein Auto getroffen und "Dschihadi John" getötet, heißt es im Internet-Propagandamagazin "Dabiq" des IS. Ein Sprecher des Pentagons hatte bereits vor zwei Monaten erklärt, der IS-Henker sei so gut wie sicher tot. "Dschihadi John" ist eine der bekanntesten Figuren der Terrormiliz.

Gauck spricht zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums:

Die Flüchtlingskrise in Europa, der Terrorismus, der fallende Ölpreis und der Klimawandel gehören zu den beherrschenden Themen des Weltwirtschaftsforums (WEF) im schweizerischen Davos, das an diesem Mittwoch beginnt, Bundespräsident Joachim Gauck wird zum Auftakt eine Rede zu dem Themenkomplex Flucht, Migration und Wohlstand halten. Unter den rund 2500 Teilnehmern des WEF sind etwa 40 Staats- und Regierungschefs. Außerdem kommen zahlreiche Unternehmenschefs, führende Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, aber auch Hollywoodstars.

Polnische Regierungschefin lehnt Änderung umstrittener Gesetze ab:

Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo hat Änderungen an den umstrittenen Gesetzen zu den Medien und zum Verfassungsgericht strikt abgelehnt. Vor dem Europaparlament in Straßburg sagte Szydlo, ihre nationalkonservative Partei für Recht und Gerechtigkeit (PiS) sei im Herbst mit ihrem Programm an die Regierung gewählt worden. Dieses Programm werde ohne Abstriche umgesetzt. Das neue Mediengesetz ermöglicht es der Regierung, die Führungskräfte der öffentlich-rechtlichen Sender zu ernennen. Das Gesetz zum Verfassungsschutz könnte nach Ansicht von Kritikern zur Blockade der Arbeit des Gerichts führen. Die EU-Kommission hat ein Verfahren zur Prüfung der Rechtsstaatlichkeit in Polen eingeleitet.

Kolumbiens Regierung einigt sich mit Rebellen auf UN-Beobachter:

Kolumbiens Regierung und die linken FARC-Rebellen haben bei ihren Friedensverhandlungen weitere Fortschritte erzielt. Beide Seiten kündigten in Kubas Hauptstadt Havanna an, sie wollten eine internationale Beobachtermission unter UN-Mandat zur Überwachung der Waffenruhe nach Kolumbien holen. Regierung und FARC wollen ihre Friedensverhandlungen in den nächsten Wochen erfolgreich beenden. Die Rebellen kämpfen seit 50 Jahren gegen den kolumbianischen Staat und Großgrundbesitzer. In dem Konflikt wurden seitdem mindestens 220.000 Menschen getötet.

Italienischer Filmemacher Ettore Scola gestorben:

Der italienische Filmemacher Ettore Scola ist tot. Der Regisseur sei im Alter von 84 Jahren in der Poliklinik in Rom gestorben, berichteten italienische Medien. Scola begann seine Karriere 1953 als Drehbuchautor. Seinen ersten Film "Frivole Spiele" drehte er 1964. Zu seinen bekanntesten Werken gehört der Film "Ein besonderer Tag" mit den Stars Marcello Mastroianni und Sophia Loren, der 1977 für einen Oscar nominiert war. In fast 40 Jahren drehte Scola insgesamt 41 Filme. Italiens Regierungschef Matteo Renzi erklärte, Scola sei ein Meister in der Kunst des Beobachtens der italienischen Gesellschaft gewesen.

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