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Aktuell Nahost

20 Soldaten bei Rebellenangriff im Jemen getötet

Neue Gewalt: Bei einem Rebellenangriff auf einen Militärstützpunkt im Jemen sind 20 Soldaten getötet worden. Das Militär vermutet einen Al-Kaida-Ableger hinter der Tat.

Der Angriff habe einem Kontrollposten nahe der Stadt Reida in der Provinz Hadramut gegolten, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana. Bewaffnete Männer auf mehreren Fahrzeugen hätten den Militärstützpunkt im unruhigen Südosten des Landes attackiert, sagte ein Militärangehöriger der Nachrichtenagentur AFP. Er machte die Extremistengruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) dafür verantwortlich. Diese bekannte sich jedoch bisher nicht offiziell zu der Tat.

Die islamistische Rebellengruppe kämpft seit Jahren mit Gewalt gegen die Regierung in Sanaa und verübt immer wieder blutige Angriffe auf Polizei, Armee und Behörden. Während der Massenproteste im Frühjahr 2011 gegen den damaligen Präsidenten Ali Abdallah Saleh nutzte die Gruppe die Schwäche der Zentralregierung und brachte große Teile des Südostens unter ihre Kontrolle. Im Zuge einer Militäroffensive wurden die Extremisten wieder aus den größeren Städten vertrieben.

"Gefährlichster Zweig des Terrornetzwerks"

Nach US-Angaben ist AQAP weiterhin der gefährlichste Zweig des Terrornetzwerks Al-Kaida. Die Vereinigten Staaten unterstützen den Kampf der jemenitischen Armee gegen AQAP. Die Stabilisierung des Landes hat für die USA und die Golfanrainerstaaten hohe Priorität wegen der Schifffahrtsrouten durch den Golf von Aden. Hiervon ist auch Saudi-Arabien, der größte Erdölexporteur der Welt, betroffen.

jj/as (AFP, rtre)