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Sport

2:0 gegen Japan: Deutsche Fußball-Frauen im WM-Viertelfinale

Prinz und Lingor haben getroffen. Die deutschen Frauen ziehen ins Viertelfinale ein. Ein deutscher Club trennt sich von seinem Trainer und wilde Gerüchte vom chinesischen Männer-Fußball.

Überglückliche Fußballerinnen nach dem 1:0 gegen Japan (Quelle: AP)

Das erste Tor fiel in der 21. Minute

Deutschlands Fußballfrauen dürfen bei der Weltmeisterschaft in China weiterhin von der Titelverteidigung träumen. Der Welt- und Europameister siegten am Montag (17.9.2007) gegen die zuvor punktgleichen Japanerinnen in Hangzhou mit 2:0 (1:0) und zog zum fünften Mal in Serie in ein WM-Viertelfinale ein. Die dreimalige Weltfußballerin Birgit Prinz ebnete mit ihrem vierten WM-Treffer (21. Minute) den Weg zum Sieg in der Vorrundengruppe A. Renate Lingor (86. Minute, Foulelfmeter) sorgte für den Endstand. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestreitet damit am kommenden Samstag (22. September/11.00 Uhr MESZ) in Wuhan als Gruppenerster ihr Viertelfinale. Der Gegner, der Zweite der Gruppe B, wird am Dienstag ermittelt. Japan reist nach dem gleichzeitigen Sieg Englands gegen Argentinien nach der Vorrunde nach Hause.

Schlechte Vorzeichen für Werder Bremen

Fußball-Bundesligist Werder Bremen muss für drei Spiele auf Leon Andreasen verzichten. Der Däne wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen einer Tätlichkeit gesperrt. Dies teilte der DFB am Montag mit. Da sowohl der Spieler als auch der Verein das Strafmaß akzeptiert haben, ist das Urteil rechtskräftig. Andreasen war am Freitag in der Partie der Norddeutschen bei Borussia Dortmund (0:3) in der 80. Minute von Schiedsrichter Peter Sippel (München) des Feldes verwiesen worden.

Die Bremer bangen zudem kurz vor dem Champions-League-Spiel am Dientag beim spanischen Meister Real Madrid um den Einsatz von Nationalspieler Per Mertesacker. Der Abwehrspieler klagte auf dem Flug in die spanische Hauptstadt über Unwohlsein und begab sich nach der Landung in ärztliche Behandlung.

Kölns Torwart Mondragon mit Schulterverletzung

Der kolumbianische Nationaltorwart Faryd Mondragon vom Zweitligisten 1. FC Köln erlitt am Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth eine Kapselverletzung am rechten Schultereckgelenk. Der 36-Jährige hatte sich die Blessur in der 66. Spielminute zugezogen, als er bei einer Abwehraktion mit der Schulter gegen den Pfosten geprallt war. Trotz starker Schmerzen spielte Mondragon weiter.

Jena trennt sich vom Trainer

Zweitligist FC Carl Zeiss Jena hat die Konsequenz aus der sportlichen Talfahrt der letzten Wochen gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Frank Neubarth getrennt. Einen Nachfolger beim derzeitigen Tabellenletzten gibt es bisher nicht. Zunächst übernimmt Co-Trainer Olaf Holetschek die sportliche Leitung. In der 2. Liga ist es bereits die zweite Trainer-Entlassung der neuen Saison. Zuvor hatte sich Aufsteiger SV Wehen von Djuradj Vasic getrennt.

China-Profi angeblich entführt und gefoltert

Chinas Fußball wird während der Frauen-WM von neuen Anschuldigungen über angebliche kriminelle Machenschaften überschattet. Ein Profi des Superliga-Klubs Changsha Jinde behauptet, von seinem Arbeitgeber entführt, geschlagen und mit dem Tod bedroht worden zu sein. Die Täter hätten ein Geständnis über Spielmanipulation erpressen wollen, berichtet die Sportwochenzeitung Titan. Der Klub werfe ihm vor, für eine absichtlich schlechte Leistung in einem Punktspiel Mitte August Geld genommen zu haben. Li Zhenghong bestreitet diese Vorwürfe.

Kein Verfahren gegen Bremens Naldo

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat das Verfahren gegen Abwehrspieler Naldo vom Bundesligisten Werder Bremen eingestellt. Das teilte der Verband am Montag mit. Als Begründung gab der Kontrollausschuss eine "negative Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters" an, die eine sportgerichtliche Ahndung als "krass sportwidriges Verhalten" gegen Naldo nicht zugelassen habe.

Schalke weiter ohne Kobiaschwili

Bundesligist Schalke 04 muss auch im Auftaktspiel der Champions League am Dienstag gegen den FC Valencia auf Lewan Kobiaschwili verzichten. Der Georgier, der seit vier Wochen an einer Leistenverletzung laboriert, konnte am Montag nicht trainieren und steht erneut nicht im Kader der Königsblauen.

Fandel pfeift Sporting-ManU

FIFA-Schiedsrichter Herbert Fandel aus Kyllburg pfeift am Mittwoch das Champions-League-Duell zwischen Sporting Lissabon und Englands Meister Manchester United. Die Europäische Fußball-Union nominierte als Unparteiischen beim Vergleich zwischen den Glasgow Rangers und dem deutschen Champion VfB Stuttgart, der ebenfalls am Mittwoch stattfindet, den Italiener Stefano Farina. (vem)