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Langsam gesprochene Nachrichten

18.11.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:45

Nachrichten von Freitag, 18. November 2016 – langsam gesprochen als MP3

Obama und Merkel zelebrieren politische Freundschaft:

Beim Abschiedsbesuch von Barack Obama in Berlin haben der scheidende US-Präsident und Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre politische Freundschaft zelebriert und das transatlantische Bündnis beschworen. Beide mühten sich, Sorgen über eine mögliche Verschlechterung der Beziehungen unter Obamas Nachfolger Donald Trump entgegenzutreten. Obama sagte, er hätte sich keine "standfestere und verlässlichere Partnerin" auf der internationalen Bühne wünschen können. Dabei hob der Präsident erneut die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin hervor. Obama forderte Trump auf, eine "konstruktive Beziehung" zu Moskau aufzubauen, Präsident Wladimir Putin aber auch - wenn nötig - die Stirn zu bieten. An diesem Freitag treffen Obama und Merkel mit Frankreichs Präsident Francois Hollande sowie den Regierungschefs Italiens und Spaniens, Matteo Renzi und Mariano Rajoy zusammen.

 

Trump könnte Widersacher Romney zum US-Außenminister machen:

Der künftige US-Präsident Donald Trump könnte laut Medienberichten einen seiner ärgsten innerparteilichen Widersacher im Wahlkampf, Mitt Romney, zum Außenminister machen. Der frühere Gouverneur solle dazu am Sonntag von Trump empfangen werden, berichteten die Sender CNN und NBC sowie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf enge Mitarbeiter des Trump-Teams. Der 69-jährige Romney war einer der schärfsten Kritiker Trumps im Wahlkampf. So warf er dem Rechtspopulisten vor, Muslime und mexikanische Einwanderer zu "Sündenböcken" zu machen und nannte ihn einen "Angeber" und "Hochstapler". - Romney hatte bei der Präsidentschaftswahl 2012 für die Republikaner kandidiert, unterlag damals aber Amtsinhaber Barack Obama. Als Außenminister werden auch der New Yorker Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani, der frühere UN-Botschafter der USA, John Bolton, und South Carolinas Gouverneurin Nikki Haley gehandelt.

 

Klimaschutz soll mit oder ohne Trump verstärkt werden:

Die Vertreter von fast 200 Staaten haben bei der UN-Klimakonferenz in Marokko dazu aufgerufen, mit "maximalem politischen Engagement" gegen die Erderwärmung vorzugehen. In der verabschiedeten "Proklamation von Marrakesch" heißt es, der Kampf gegen den Klimawandel habe "dringende Priorität". Zugleich wird das Versprechen der Industriestaaten erneuert, für dieses Ziel die Entwicklungsländer bis 2020 mit jährlich 100 Milliarden Dollar zu unterstützen. Der Repräsentant Chinas erklärte, man werde die Zusagen des Pariser Abkommen erfüllen, unabhängig davon, wer in den USA gerade regiere. Der neugewählte US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, die internationalen Klimaverträge aufzukündigen.

 

VW streicht 30.000 Stellen:

Der Autobauer Volkswagen hat sich mit dem Betriebsrat auf den Abbau von weltweit bis zu 30.000 Arbeitsplätzen in den kommenden Jahren geeinigt. Gut 20.000 Jobs sollen allein in Deutschland gestrichen werden, um die angeschlagene Kernmarke VW wieder flott zu machen, wie in Wolfsburg mitgeteilt wurde. Betriebsbedingte Kündigungen sind demnach nicht vorgesehen, der Abbau soll etwa mit Hilfe von Altersteilzeit geregelt werden. Für diesen Freitag ist eine Pressekonferenz angekündigt. Der Abgas-Skandal zwingt den Autobauer zum Sparen, zugleich muss der Konzern viel Geld in zentrale neue Trends der Branche stecken: Digitalisierung und Vernetzung sowie alternative Antriebe. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 624.000 Menschen, 282.000 davon in Deutschland.

 

Viele Tote bei Selbstmordanschlag auf Hochzeit im Irak:

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft im Irak sind mindestens 30 Menschen getötet und viele verletzt worden. Der Anschlag im Distrikt Ameriyat-al-Falludscha in der Provinz Anbar sei mit einem sprengstoffbeladenen Auto ausgeführt worden, teilten die Sicherheitskräfte mit. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) bekannte sich zu dem Blutbad, das sich gegen lokale sunnitische Repräsentanten gerichtet habe. Schon vor Tagen hatte der IS ein Attentat für sich reklamiert. Im Juni hatte die Armee nach wochenlangen Kämpfen erklärt, die Stadt Falludscha sei "völlig befreit" von den Dschihadisten. - Der IS steht nicht erst seit dem Beginn der Offensive auf seine Bastion Mossul vor einem Monat massiv unter Druck.

 

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