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Nachrichten

18.11.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Union und SPD haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt, eine Frauenquote für Aufsichtsräte einzuführen. Wie die SPD-Unterhändlerin der zuständigen Arbeitsgruppe, Manuela Schwesig, nach stundenlangen Beratungen mitteilte, sollen die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen demnach ab 2016 zu mindestens 30 Prozent mit Frauen besetzt sein müssen. Wird die gesetzlich vorgeschriebene Quote nicht erreicht, sollen die entsprechenden Stühle frei bleiben. Über die Einführung von Frauenquoten in Unternehmen wird seit Jahren gestritten. CDU/CSU waren sich dabei zuletzt uneins. Die SPD sprach von einem wichtigen Signal, um die Aufstiegschancen von Frauen zu verbessern. Andere Themen der Arbeitsgruppe wie das Betreuungsgeld sind zwischen Union und Sozialdemokraten weiter strittig.

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Die frühere chilenische Präsidentin Michelle Bachelet hat die erste Runde der Präsidentschaftswahl am Sonntag gewonnen. Die 62-Jährige kam nach der Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen auf 46,8 Prozent. Für die Kandidatin der Konservativen, Evelyn Matthei, stimmten 25 Prozent. Da kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht hat, findet am 15. Dezember eine Stichwahl statt. Bachelet war bereits von 2006 bis 2010 die Präsidentin von Chile. Die 62-Jährige weiß ein breites Bündnis aus Sozialisten, Christdemokraten, Sozialdemokraten und Kommunisten hinter sich. Sie hat unter anderem eine neue Verfassung versprochen sowie Änderungen im Steuersystem und Bildungsreformen.

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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft dem WM-Gastgeberland Katar vor, die Rechte von Arbeitsmigranten systematisch zu verletzen. In einer Studie beklagen die Menschenrechtler Ausbeutung und Zwangsarbeit auf den Baustellen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2022. Bei ihrer Untersuchung hätten sie zahlreiche Fälle von katastrophalen Wohn-, Arbeits- und Hygienebedingungen festgestellt. Der Weltfußballverband FIFA teilte in einer ersten Stellungnahme mit, Katar müsse als WM-Gastgeber die Menschenrechte achten. Nach dem Besuch von Präsident Joseph Blatter im November habe das Emirat erste Verbesserungen eingeleitet.

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Der verheerende Taifun "Haiyan" hat auf den Philippinen Experten zufolge Schäden von bis zu 14,5 Milliarden Dollar verursacht. Der auf Umweltkatastrophen spezialisierte Versicherungsdienstleister Air Worldwide schätzt, dass nur ein Bruchteil davon von Versicherungen getragen werden muss, da in dem armen Land Häuser, Autos oder Boote selten versichert sind. Insgesamt hätten sich die Versicherungen demnach auf Forderungen von etwa 300 bis 700 Millionen US-Dollar (222 bis 519 Millionen Euro) einzustellen. Bei dem Taifun "Haiyan" kamen nach den jüngsten Angaben der Behörden fast 3700 Menschen ums Leben. Knapp 1200 werden noch vermisst. Rund vier Millionen Menschen dürften ihr Heim verloren haben.

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Eine breite Sturmfront mit zahlreichen Tornados ist über den Mittleren Westen der USA gefegt und hat schwere Verwüstungen hinterlassen. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, viele wurden verletzt. Fernsehbilder zeigten zerstörte Häuser, umgestürzte Autos und entwurzelte Bäume. Zehntausende Haushalte sind ohne Strom. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Indiana, Illinois und Kentucky.

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