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Langsam gesprochene Nachrichten

18.09.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:44

Nachrichten von Montag, 18. September 2017 – langsam gesprochen als MP3

Gabriel schlägt in Nordkorea-Krise direkte Gespräche mit Pjöngjang vor:

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat im Atomstreit mit Nordkorea direkte Gespräche angeregt. Dazu müssten drei Mächte gemeinsam an den Tisch, die USA, China und Russland, sagte er der "Bild"-Zeitung. Der SPD-Politiker fügte hinzu, es brauche "Visionen und mutige Schritte" nach dem Vorbild der Entspannungspolitik in den Zeiten des Kalten Krieges. Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un sei "nicht irre", sondern folge einer kühl überlegten Strategie: Wenn er die Atombombe habe, werde sich niemand trauen, ihn zu bedrohen. Daher müsse Kim "eine andere Sicherheitsgarantie als die Atombombe" vor Augen geführt werden. Gabriel plädierte zugleich dafür, die Wirkung der zuletzt verhängten Strafmaßnahmen gegen Pjöngjang abzuwarten. Sanktionen brauchten Zeit, bis sie wirkten. Der Bundesaußenminister hatte sich am Samstag zu politischen Gesprächen in China aufgehalten. Auch dabei stand die Nordkorea-Krise im Mittelpunkt.

 

FDP und Grüne positionieren sich für Bundestagswahl:

Eine Woche vor der Bundestagswahl haben sich FDP und Grüne ein Fernduell um Platz drei in der Wählergunst geliefert. Auf Parteitagen in Berlin machten beide Parteien deutlich, dass sie die AfD als stärkste Kraft hinter CDU/CSU und SPD verhindern wollen. Zugleich schlossen weder Liberale noch Grüne aus, nach der Wahl ein Dreierbündnis mit der Union einzugehen. Inhaltlich setzten sie aber hohe Hürden für eine solche "Jamaika-Koalition". Die FDP beschloss einen Wahlaufruf mit zehn sogenannten Trendwenden für Deutschland. Zudem bekräftigte Parteichef Christian Lindner die Forderung der Liberalen nach Steuerentlastungen. Der Spitzenkandidat der Grünen, Cem Özdemir, betonte, in einer Bundesregierung, an der seine Partei beteiligt wäre, müsse es "klare Vorfahrt für den Klimaschutz geben".

 

Tillerson deutet Entgegenkommen der USA bei Pariser Klimaabkommen an:

US-Außenminister Rex Tillerson kann sich offenbar vorstellen, dass sein Land doch nicht aus dem Pariser Klimaabkommen austritt. Auf eine entsprechende Frage antwortete Tillerson im Gespräch mit dem Fernsehsender CBS, dies sei möglich, wenn die Bedingungen stimmten. Die USA wollten bei dem Thema produktiv und hilfreich sein. Derzeit prüfe der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, Gary Cohn, eine Zusammenarbeit mit anderen Ländern beim Klimaschutz, es handele sich aber weiter um ein schwieriges Thema. Trump hatte im Juni angekündigt, dass sich die USA aus dem Pariser Abkommen zurückziehen wollen. Er argumentierte, das von fast 200 Staaten unterzeichnete Dokument begünstige Länder wie China und Indien auf Kosten Amerikas. Mit dem Ende 2015 geschlossenen Abkommen soll die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter beschränkt werden.

 

Mehr als 5000 Flüchtlinge in einer Woche im Mittelmeer aufgegriffen:

Innerhalb einer Woche hat die libysche Küstenwache nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer aufgegriffen. Aus Italien gibt es zudem Berichte von Regierungsorganisationen und Medien, in denen von insgesamt fast 2.000 geretteten Migranten die Rede ist. Die italienische Marine unterstützt die libysche Küstenwache dabei, Flüchtlinge abzufangen, bevor sie internationale Gewässer erreichen. Dadurch ist die Zahl der in Italien ankommenden Schutzsuchenden zuletzt deutlich zurückgegangen. Regierungschef Paolo Gentiloni zeigte sich erfreut. Er sagte, die italienische Erfahrung der vergangenen Monate zeige, was getan werden könne. Es gebe weniger Ankünfte und damit weniger Todesfälle auf See. Hilfsorganisationen werfen Rom dagegen vor, zuzulassen, dass Flüchtlinge in libysche Lager zurückgebracht würden, wo sie unter menschenunwürdigen Umständen leben müssten.

 

Älteste Frau der Welt in Jamaika gestorben:

Die bislang älteste Frau der Welt ist tot. Die Jamaikanerin Violet Brown sei am Freitag im Alter von 117 Jahren in einem Krankenhaus in Montego Bay gestorben, berichteten regionale Medien am Wochenende. Sie sei kurz zuvor wegen Herzrhythmusstörungen und Dehydrierung in die Klinik gebracht worden. Jamaika sei stolz auf "Miss Vy", schrieb Jamaikas Premierminister Andrew Holness auf Facebook. Sie sei eine inspirierende Person gewesen. Seit die Italienerin Emma Morano im April dieses Jahres gestorben war, galt Brown als die älteste Frau der Welt. Brown wurde am 10. März 1900 geboren. Ihre Langlebigkeit schrieb sie einer speziellen Diät zu. Sie esse jeden Tag drei Eier, zwei davon roh, erzählte sie im April der Zeitung "Jamaica Gleaner". 

 

Fußball-Bundesliga: Dortmund besiegt Köln 5:0:

In den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Hoffenheim - Berlin 1:1, Leverkusen - Freiburg 4:0 und Dortmund - Köln 5:0. Die Kölner kündigten nach der Partie Einspruch gegen die Spielwertung an, weil der Schiedsrichter aus ihrer Sicht ein Tor der Dortmunder zu Unrecht gegeben hat.

 

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