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Nachrichten

18.06.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:46

Nachrichten von Samstag, 18. Juni 2016 – langsam gesprochen als MP3

Bundesaußenminister Steinmeier kritisiert NATO-Manöver in Osteuropa:

Angesichts der Militärmanöver in Osteuropa hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier vor militärischen Drohgebärden gegen Russland gewarnt. Vor dem NATO-Gipfel in Polen sagte Steinmeier, man sollte nicht durch "lautes Säbelrasseln" die Lage weiter anheizen. Es wäre "fatal, jetzt den Blick auf das Militärische zu verengen", sagte er gegenüber der Wochenzeitung "Bild am Sonntag". Neben dem gemeinsamen Willen zur Verteidigungsbereitschaft müsse es auch die Bereitschaft zum Dialog geben, so der Außenminister. Am Dienstag hatte die NATO beschlossen, je 1000 Soldaten in Polen und den baltischen Ländern Lettland, Estland und Litauen zu stationieren.

Weiterer Terrorverdächtiger in Belgien in Haft genommen:

Knapp drei Monate nach den verheerenden Brüsseler Terroranschlägen haben die Behörden in Belgien einen 30 Jahre alten Mann in Haft genommen. Im Zusammenhang mit den Attentaten am Flughafen sowie in einer Metrostation in der Innenstadt werden ihm terroristische Morde und Mordversuche vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Abend mit. Zudem werde er verdächtigt, an einer terroristischen Vereinigung beteiligt zu sein.

Mordanklage gegen Tatverdächtigen im Fall Cox:

Die britische Justiz hat gegen den mutmaßlichen Mörder der Labour-Politikerin Jo Cox, Thomas Mair, Haftbefehl erlassen. Der 52-Jährige hatte Cox im nordenglischen Birstall auf offener Straße angeschossen und mit einem Messer auf sie eingestochen. Die Unterhaus-Abgeordnete erlag ihren Verletzungen wenig später im Krankenhaus. Dem Tatverdächtigen werden Verbindungen in die rechtsextreme Szene nachgesagt. Zudem soll er auch die US-Neonazi-Gruppe National Alliance unterstützt haben.

Ban Ki Moon trifft Flüchtlinge auf griechischer Insel Lesbos:

Am zweiten Tag seiner Griechenland-Reise besucht UN-Generalsekretär Ban Ki Moon das Registrierzentrum für Flüchtlinge auf der Insel Lesbos. Nach einem Treffen mit Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos ist ein Gespräch mit Regierungschef Alexis Tsipras geplant. Ban war am Freitag in Athen eingetroffen, um sich dort ein Bild von der Flüchtlingskrise zu machen. Bei den Gesprächen geht es vor allem um die Frage, wie die Vereinten Nationen den mehr als 57.000 Menschen helfen können, die nach Schließung der Balkanroute in Griechenland festsitzen.

Spanien und Italien im EM-Achtelfinale:

Italien und Spanien haben vorzeitig das Achtelfinale der Fußball-EM erreicht. Italien besiegte Schweden 1:0, Spanien ließ der Türkei beim 3:0 keine Chance. Schweden und der Türkei droht nun das vorzeitige Aus. Tschechien erreichte gegen Kroatien nach 2:0-Rückstand ein 2:2. Dabei kam es zu Ausschreitungen kroatischer Fans. Sie warfen Böller und Leuchtraketen auf das Spielfeld und prügelten sich untereinander. Mit den Vorfällen auf den Rängen wird sich die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union UEFA befassen.

Russland will gegen Olympia-Sperre in Rio vorgehen:

Russland will die Sperre seiner Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio nicht hinnehmen. Präsident Putin bezeichnete es als unfair, dass die Sperre gegen den russischen Leichtathletik-Verband verlängert wurde. Er hoffe auf eine Reaktion des Internationalen Olympischen Komitees. Sowohl der russische Leichtathletik-Verband als auch ein Kreml-Sprecher kündigten an, juristische Schritte zu prüfen. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte zuvor die seit November 2015 wirksame Sperre für den nationalen russischen Verband wegen systematischen Dopings bestätigt. Kein Sportler unter russischer Flagge werde an den Spielen in Rio teilnehmen dürfen, hieß es.

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