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Nachrichten

18.04.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Bei der Explosion in einer Düngemittelfabrik in Texas hat es US-Medienberichten zufolge viele Tote und Verletzte gegeben. Der Nachrichtensender CBS spricht unter Berufung auf den Chef des örtlichen Rettungsdienstes von mindestens 60 Menschen. Die Behörden gaben bislang keine konkreten Zahlen bekannt. Auf Fernsehbildern war eine riesige Rauchwolke über der Fabrik in der Ortschaft West gut 30 Kilometer nördlich von Waco zu sehen. Auf einem nahe gelegenen Sportplatz sei ein Erstversorgungszentrum eingerichtet worden, berichtete der Sender CNN. Unglücksursache war ersten Erkenntnissen zufolge eine Ammoniakexplosion.

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Wegen der Giftbriefe an US-Präsident Barack Obama und einen Senator ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Die US-Bundespolizei FBI teilte mit, es handele sich um einen Mann aus der Stadt Corinth im US-Bundesstaat Mississippi. Medienberichten zufolge fahndet die Polizei nach den Bombenanschlägen beim Boston-Marathonlauf nach zwei Verdächtigen. Die Männer waren von Überwachungskameras aufgenommen worden.

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Pakistans Ex-Präsident Pervez Musharraf hat sich seiner gerichtlich angeordneten Festnahme entzogen. Ein Gericht in Islamabad hatte die Verlängerung der Kaution in einem Verfahren um die umstrittene Entlassung von Richtern im Jahr 2007 abgelehnt. Nach der Verurteilung sei Musharraf unter dem Schutz seiner Leibwächter aus dem Gerichtssaal verschwunden und an einen unbekannten Ort geflohen, berichten pakistanische Medien. Gegen den ehemaligen Machthaber sind noch zwei weitere Verfahren anhängig. Nach vier Jahren im Exil war Musharraf nach Pakistan zurückgekehrt, um für seine Partei APML am 11. Mai bei der Parlamentswahl anzutreten. Das war ihm jedoch gerichtlich untersagt worden.

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Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag von Gegnern der Zypern-Hilfe abgelehnt. Damit kann der Bundestag wie geplant am heutigen Donnerstag über die Milliardenhilfen für das verschuldete Euroland Zypern abstimmen. Die deutsche Zustimmung gilt als sicher, denn Union, FDP sowie SPD und Grüne wollen die Hilfen mittragen. Das Rettungspaket sieht eine Hilfe von neun Milliarden Euro aus dem Krisenfonds ESM vor. Der Internationale Währungsfonds (IWF) soll eine weitere Milliarde beisteuern. Der deutsche Anteil an den Hilfsgeldern beträgt rund 2,6 Milliarden Euro. Allerdings ist die Hilfe an strenge Auflagen gebunden: Zypern muss selbst rund 13 Milliarden Euro aufbringen.

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In Italien zeichnet sich vor der Wahl des neuen Staatsoberhaupts eine breite Mehrheit für den früheren italienischen Senatspräsidenten Franco Marini ab. Die linksgerichtete Demokratische Partei von Pier Luigi Bersani sagte Marini ihre Unterstützung zu, ebenso das rechte Lager um Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi. Der 80-jährige Marini ist ein ehemaliger Gewerkschafter und gehört dem christdemokratischen Flügel der Demokratischen Partei an. Die Amtszeit des amtierenden italienischen Staatsoberhaupts Giorgio Napolitano endet am 15. Mai. Die Versammlung, die seinen Nachfolger wählt, beginnt heute. Die verschiedenen Wahlgänge können sich über mehrere Tage hinziehen.

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Japan hat im zweiten Jahr in Folge ein Handelsdefizit in Rekordhöhe verzeichnet. Nach Regierungsangaben belief sich der Fehlbetrag zum Abschluss des am 31. März beendeten Haushaltsjahres auf umgerechnet 62 Milliarden Euro. Als Gründe wurden vor allem geringere Exporte von Autos und Maschinen nach China sowie von Halbleitern und Elektronikteilen nach Europa genannt. Gleichzeitig nahmen die Importe um 5,5 Prozent zu. Es ist das erste Mal seit der Ölkrise 1980, dass Japan in zwei aufeinanderfolgenden Jahren rote Zahlen in seiner Handelsbilanz schreibt.

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