1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

18.03.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:05

Nachrichten von Dienstag, 18. März 2014 – langsam gesprochen als MP3

***

Russland treibt den Anschluss der ukrainischen Halbinsel Krim an sein eigenes Territorium voran. Wie der Kreml mitteilte, informierte Staatschef Wladimir Putin seine Regierung und das Parlament in Moskau offiziell über den Antrag der Krim, der Russischen Föderation beizutreten. Damit sei der von der Verfassung vorgeschriebene erste Schritt im Gesetzgebungsverfahren zum Beitritt der Krim erfolgt. Erst am Montag hatte Putin die Halbinsel als eigenständigen Staat anerkannt. Russland berücksichtige damit den "Willen der Krim-Bevölkerung", wie er im Volksentscheid vom 16. März zum Ausdruck gekommen sei, heißt es in einem Dekret. Die Europäische Union, die USA und Japan haben Sanktionen gegen Russland verhängt, weil sie das Vorgehen der russischen Regierung missbilligen und das Referendum als illegal betrachten.

***

Bei einem Selbstmordanschlag auf einem Marktplatz im Norden Afghanistans hat ein Selbstmordattentäter mindestens 16 Zivilisten mit in den Tod gerissen. Etliche weitere Personen wurden verletzt. Der Attentäter habe sich auf einem Basar der Stadt Maimana in die Luft gesprengt, teilten die Behörden der Provinz Fariab mit. Die Opfer seien auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit gewesen. Bisher bekannte sich niemand zu der Tat. Fariab gehört zum nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr.

***

Aus Protest gegen ein Treffen von Catherine Ashton mit iranischen Dissidenten hat Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif ein Abendessen mit der EU-Außenbeauftragten in Wien abgesagt. Das Treffen war für Montagabend geplant gewesen und sollte anlässlich der neuen Atomverhandlungen stattfinden. Der Iran reagierte mit der Absage nach Angaben dortiger Medien darauf, dass sich Ashton während ihres Besuchs in Teheran in der vergangenen Woche mit Frauenrechtlerinnen getroffen hatte. Die Konservativen im Iran hatten das Treffen scharf kritisiert und als Gefährdung der nationalen Sicherheit bezeichnet. Die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollen an diesem Dienstag aber dennoch wie geplant weitergehen.

***

Die US-Marine zieht ihren Zerstörer "USS Kidd" von der Suche nach der verschollenen malaysischen Passagiermaschine in Südostasien ab. Das US-Verteidigungsministerium erklärte dazu, das Suchgebiet sei inzwischen derart ausgedehnt, dass die Suche per Flugzeug aussichtsreicher sei. Deswegen würden nun zwei Überwachungsflugzeuge vom Typ P-8-Poseidon und P-3-Orion für die Suche nach dem verschollenen Flug MH370 eingesetzt. Bislang fehlt jede Spur von dem Flugzeug, das am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden war. Eine Flugzeugentführung oder Sabotage im Cockpit erscheint inzwischen immer wahrscheinlicher.

***

Die langjährige Freundin von Rolling Stones-Sänger Mick Jagger, L'Wren Scott, ist tot. Die Designerin wurde nach Angaben der Polizei leblos in ihrer New Yorker Wohnung entdeckt. Medienberichten zufolge wurde die 49-jährige Scott erhängt aufgefunden. Mick Jagger sei "komplett geschockt und niedergeschmettert", sagte seine Sprecherin. Der 70-Jährige war am Montag mit den Rolling Stones im australischen Perth eingetroffen. Die Band wollte dort am Mittwoch ein Konzert geben, das inzwischen abgesagt wurde. Jagger und L'Wren Scott waren seit 2001 ein Paar. Das 1,93 Meter große ehemalige Model hatte 2006 ihr eigenes Modelabel gestartet. Ihre Kleider wurden von Popsängerin Madonna, von vielen Hollywood-Stars und von der US-First Lady Michelle Obama getragen.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema