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Fußball

180 Minuten - null Tore

Sowohl Mainz und Hannover als auch Freiburg und Mönchengladbach trennen sich zum Abschluss des 2. Spieltages torlos unentschieden. Alle vier Mannschaften zeigen wenig inspirierte Leistungen.

Nach dem Sieben-Tore-Festival im Europacup hat Borussia Mönchengladbach mit einer Nullnummer beim SC Freiburg den Vorstoß in die obere Tabellenregion der Fußball-Bundesliga verpasst. Die Elf von Trainer Lucien Favre musste sich beim 0:0 am Sonntag wie schon zum Saisonauftakt gegen den VfB Stuttgart (1:1) mit einer Punkteteilung begnügen. Auch die Freiburger, die mit einem 0:1 bei Eintracht Frankfurt gestartet waren, warten noch auf den ersten Sieg.

Dabei vergab Admir Mehmedi mit einem kläglich verschossenen Foulelfmeter in der 63. Minute die große Chance auf einen dreifachen Punktgewinn der Breisgauer. 24.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion, darunter auch Bundestrainer Joachim Löw, sahen ein von Taktik geprägtes Spiel mit nur wenigen gefährlichen Strafraumszenen und echten Torchancen. Die Borussia präsentierte zwar die reifere Spielanlage, entwickelte aber im Abschluss zu wenig Durchschlagskraft - kein Vergleich zum furiosen 7:0 am Donnerstag in der Europa-League-Qualifikation gegen den FK in Sarajevo.

Nach einer Stunde hätte es durchaus einen Treffer geben müssen. Gladbachs Toni Jantschke kam gegen Felix Klaus zu spät und brachte seinen Gegenspieler zu Fall. Mehmedi ließ die große Chance ungenutzt und setzte den Ball weit über das Tor. Ein Weckruf war die Aktion für die Borussia aber nicht.

Fades 0:0 in Mainz

Fußball Bundesliga 2. Spieltag 1. FSV Mainz 05 - Hannover 96

Viel Kampf, viel Krampf, keine Tore - Leonardo Bittencourt (r.) im Zweikampf mit dem Mainzer Stefan Bell

Bei der Bundesliga-Heimpremiere des neuen Trainers Kasper Hjulmand hat der FSV Mainz 05 den ersehnten Erfolg verpasst. Gegen Hannover 96 kam der FSV vor 27.600 Zuschauern nicht über ein 0:0 hinaus und wartet nach dem Ausscheiden in Europa League und DFB-Pokal auch in der Liga weiter auf das erste Erfolgserlebnis.

Von einer Krise will Manager Christian Heidel aber nichts hören: "Es wird von außen dramatisiert, intern ist es nichts. Wir hatten einen Umbruch, das dauert eine gewisse Zeit." Mit dem Auftakt könne man zufrieden sein. Auch Kapitän Niko Bungert relativierte die Ergebnisse: "Wir haben uns darauf eingestellt, dass die Anfangsphase nicht perfekt läuft. Wir machen kleine, erfolgreiche Schritte.

Die Mainzer machten vor allem auf dem Transfermarkt Schlagzeilen: Kurz vor dem Anpfiff verkündete Heidel die Verpflichtung des offensiven Mittelfeldspielers Pablo de Blasis vom griechischen Club Asteras Tripolis, gegen den Mainz in der Europa-League-Qualifikation gescheitert war. Außerdem leiht der Club Herthas Stürmer Sami Allagui für ein Jahr aus. Nahezu perfekt sind die Verpflichtungen von Dortmunds Jonas Hofmann und Philipp Wollscheid von Bayer Leverkusen, die am Montag den Medizincheck absolvieren sollen. Bereits am Freitag war der Spanier Jairo Samperio verpflichtet worden.

Ausführliche Informationen zu den Samstagsspielen der Fußball-Bundesliga finden Sie

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, alle Ergebnisse und die Tabelle hier.

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