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Nachrichten

17.09.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:20

Nachrichten von Mittwoch, 17. September 2014 – langsam gesprochen als MP3

Süddeutsche Zeitung: "Deutsche sprengen sich für IS in die Luft":

Die Zahl der aus Deutschland stammenden Selbstmordattentäter, die im Irak oder in Syrien Anschläge verüben, steigt nach Erkenntnissen der Bundesregierung in besorgniserregendem Tempo. Nach Informationen eines deutschen Rechercheteams sind bislang mindestens fünf Terroranschläge sicher Tätern aus der Bundesrepublik zuzuordnen. Weitere Attentate werden demnach noch untersucht. Fast alle Selbstmordaktionen deutscher Dschihadisten im Auftrag des "Islamischen Staats" (IS) wurden in diesem Jahr im Irak verübt, vor allem in den Kurden-Gebieten, aber auch in Bagdad, berichtet das Team von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR. Nach Einschätzung westlicher Geheimdienste setzt der IS gezielt Männer aus Europa ein, auch aus propagandistischen Gründen.

Obama: Ebola könnte Gefahr für globale Sicherheit werden:

US-Präsident Barack Obama will zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie 3000 Militärangehörige nach Westafrika entsenden. Die Einsatzkräfte sollen in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden Krankenhäuser für Patienten in Liberia, Guinea und Sierra Leone aufbauen. Obama sagte, die Seuche könnte zu einer Gefahr für die globale Sicherheit werden. Man müsse daher rasch handeln, bevor Hunderttausende Menschen infiziert seien. Die Weltbank will die betroffenen Staaten mit einer Hilfszahlung von 105 Millionen Dollar unterstützen. Die Hälfte des Geldes geht nach Liberia, wo die meisten Infektionen verzeichnet wurden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich knapp 5000 Menschen mit dem Virus angesteckt, mehr als 2400 sind bereits daran gestorben.

Russischer Milliardär festgesetzt:

Der russische Milliardär Wladimir Jewtuschenkow ist unter Hausarrest gestellt worden. Der Chef des Konzerns Sistema werde der Geldwäsche beschuldigt, teilten die Behörden mit. Der russische Unternehmerverband RSPP kritisierte die Vorwürfe als politisch motiviert. Sie erinnerten an das Schicksal des Regierungskritikers Michail Chodorkowski, der jahrelang inhaftiert war. Ein Sprecher von Präsident Wladimir Putin wies dies umgehend zurück. Der Versuch, dem Fall einen politischen Anstrich zu geben, sei absurd. Sistema ist einer der größten Mischkonzerne in Russland. Seit dem Kauf des Ölkonzerns Bashneft im Jahr 2009 gehört das Unternehmen zu den russischen Ölfirmen mit dem größten Produktionswachstum.

US-Bürger wollte von Süd- nach Nordkorea schwimmen:

Südkoreanische Soldaten haben einen US-Bürger aufgegriffen, der offenbar über einen schwer bewachten Grenzfluss nach Nordkorea schwimmen wollte. Der junge Mann sei am Dienstag am Ufer des Flusses Han im Norden des Landes während einer Grenzpatrouille entdeckt worden, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul mit. Der etwa 30-jährige Amerikaner habe bei der Befragung durch den Geheimdienst angegeben, er habe Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen wollen, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Der Vorfall ereignete sich wenige Tage nach der Verurteilung eines Amerikaners durch den Obersten Gerichtshof in Pjöngjang zu sechs Jahren Zwangsarbeit wegen angeblicher staatsfeindlicher Handlungen. Die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye bot dem kommunistischen Norden an, am Rande der anstehenden UN-Generalversammlung über eine Wiederannäherung zu sprechen.

China pumpt Milliarden in die Wirtschaft:

Chinas Zentralbank pumpt nach einem Bericht der US-Zeitung "Wall Street Journal" 500 Milliarden Yuan (knapp 63 Milliarden Euro) in die fünf größten staatlichen Banken des Landes. Die People's Bank of China werde den Banken das zusätzliche Kapital in Form dreimonatiger Niedrigzinskredite zur Verfügung stellen, berichtet das Blatt unter Berufung auf einen hochrangigen chinesischen Bankmanager. Die Zentralbank werde den fünf Geldhäusern je 100 Milliarden Yuan zukommen lassen. Diese gezielte Finanzierung sei nicht explizit an Bedingungen geknüpft, sagte der Bankmanager dem New Yorker Blatt. Die Zentralbank dürfte demnach aber den großen chinesischen Banken empfehlen, die Kredite in die Wirtschaftsbereiche zu schleusen, die die Regierung für wichtig hält. Dazu gehörten unter anderem der soziale Wohnungsbau sowie private und kleine Unternehmen. Das Wachstum in China hat sich nach Jahren zweistelliger Zuwachsraten verlangsamt und erreichte im zweiten Quartal ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das entspricht gleichwohl dem Ziel der Regierung.

Fußball: Champions-League-Sieg für Dortmund:

In der Fußball-Champions-League hat Borussia Dortmund den FC Arsenal mit 2:0 besiegt. AS Monaco gewann gegen Bayer Leverkusen 1:0. Der Fußball-Bundesligist HSV hat nach der Entlassung von Mirko Slomka überraschend Josef Zinnbauer als neuen Cheftrainer berufen. Der bisherige U 23-Coach hatte mit der Regionalliga-Mannschaft des HSV zuletzt alle acht Saisonspiele gewonnen.

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