17.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 17.05.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

17.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 17.05.2018– langsam gesprochen als MP3

EU will Beitrittsaspiranten auf Balkangipfel zu Reformen ermuntern

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia wird an diesem Donnerstag der EU-Gipfel fortgesetzt. Am zweiten Tag des Treffens nehmen die Staats- und Regierungschefs der sechs Länder des westlichen Balkans teil, die eine EU-Mitgliedschaft anstreben. Beschlüsse zu den EU-Perspektiven der Länder sind jedoch nicht geplant. Ziel des Gipfels ist es, Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und das Kosovo zu weiteren Reformen zu ermuntern. Im Zentrum steht Unterstützung der EU beim Ausbau der Infrastruktur in der Region des ehemaligen Jugoslawien.

 

BND beschaffte Informationen über Nervengift

Nach Medieninformationen hat sich der Bundesnachrichtendienst in den 1990er Jahren eine Probe des in der Sowjetunion entwickelten Nervengifts Nowitschok beschafft. Dies berichten "Süddeutsche Zeitung", NDR, WDR und "Die Zeit". Einige NATO-Staaten produzierten in der Folge kleine Mengen des Giftes für Testzwecke. Im März waren der ehemalige russische Doppelagent Skripal und seine Tochter in England durch einen Anschlag mit Nowitschok vergiftet worden. Westliche Staaten machen Russland dafür verantwortlich, das alle Vorwürfe zurückweist.

 

Israel fliegt Luftangriffe im Gazastreifen

Israel hat Angriffe auf Ziele im Norden des Gazastreifens geflogen. Palästinensischen Behörden zufolge gab es einen Verletzten. Die Angriffe seien die Reaktion auf Maschinengewehrfeuer, das zuvor Häuser in der israelischen Stadt Sderot getroffen habe, teilte das Militär mit. Aus Sderot wurden keine Opfer gemeldet. Am Montag hatte die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem Proteste von Palästinensern an der Grenze des Gazastreifens ausgelöst. Dabei waren 60 Menschen von israelischen Soldaten getötet worden. Nach Hamas-Angaben waren 50 davon Mitglieder der radikalislamischen Organisation.

 

Bund gibt 21 Milliarden Euro für Flüchtlingskrise aus

Für die Bewältigung der Flüchtlingskrise hat der Bund nach einem Bericht des Handelsblatts im vergangenen Jahr knapp 21 Milliarden Euro ausgegeben. Das Blatt bezieht sich auf Informationen des Finanzministeriums, wonach zwei Drittel der Summe auf die Bekämpfung von Fluchtursachen entfielen. Länder und Kommunen erhielten etwa sechseinhalb Milliarden Euro für Asylkosten und Integrationsleistungen. Diese Summe könne sich allerdings noch erhöhen, heißt es. Einige Bundesländer forderten zusätzliches Geld vom Bund.

 

Atlético Madrid gewinnt Europa-League

Der französische Nationalstürmer Antoine Griezmann hat Atlético Madrid zum Europa-League-Titel geführt. Mit zwei Toren war Griezmann maßgeblich am 3:0-Erfolg über Olympique Marseille beteiligt. Den dritten Treffer im Finale von Lyon erzielte Atlético-Kapitän Gabi in der Schlussphase. Für die Spanier war es der dritte Euro-League-Sieg nach 2010 und 2012.

 

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