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Ostmitteleuropa

1,7 Millionen Rumänen arbeiten im Ausland

- Italien, Spanien und Deutschland bevorzugt

Bukarest, 21.11.2003, ADZ, deutsch

Mehr als 1,7 Millionen Rumänen arbeiten derzeit im Ausland. Das heißt, dass bei einer von zehn rumänischen Familien ein Mitglied außerhalb der Landesgrenzen sein Geld verdient. Ein Viertel davon arbeitet schwarz. Das ergab eine Studie der Internationalen Organisation für Migration. Hauptziele für die im Ausland nach Arbeit suchenden Rumänen waren in diesem Jahr Italien, Spanien und Deutschland, gefolgt von Israel, Ungarn, Griechenland, Belgien und Österreich. Die ersten drei Länder bleiben auch 2004 die bevorzugten Adressen der arbeitsuchenden Rumänen.

Im Schnitt halten sich die Rumänen zwei Jahre im Ausland auf. Es sind laut Studie hauptsächlich Männer im Alter von 15 bis 44 Jahren und sie stammen vorrangig aus Siebenbürgen, dem Kreischgebiet, der Maramuresch, dem Banat, der Moldau und aus Bukarest. Wenn ein im Ausland arbeitender Rumäne pro Monat mindestens 100 US-Dollar nach Hause schicken würde, müssten auf diese Weise jährlich knapp 2 Milliarden US-Dollar ins Land kommen. Laut offiziellen Angaben der Nationalbank war es 2002 weitaus weniger und zwar nur 1,3 Milliarden US-Dollar. Trotzdem ist das Volumen des jährlich im Ausland erarbeiteten Geldes größer als das Volumen der in Rumänien getätigten ausländischen Investitionen. Ein Großteil des im Ausland verdienten Geldes wird nicht vom Banksystem erfasst. (fp)

  • Datum 21.11.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4ME1
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