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Innenminister lobt Polizei

17 mögliche Anschläge in Frankreich vereitelt

Die Sicherheitskräfte in Frankreich haben im zu Ende gehenden Jahr 17 potenzielle Terroranschläge verhindert. Auch französische Polizisten ermitteln im Fall Anis Amri.

Französische Polizeifahrzeuge (picture-alliance/NurPhoto/J. Mattia)

Französische Polizeifahrzeuge

"Unsere gesamten Sicherheitskräfte sind voll mobilisiert im Kampf gegen den Terrorismus", erklärte der französische Innenminister Bruno Le Roux in Paris. 17 mögliche Terroranschläge seien in diesem Jahr abgewehrt worden. Einzelheiten nannte Le Roux nicht.

Schwere Anschläge 2015 und 2016

Frankreichs Innenminister Bruno Le Roux (picture alliance/dpa/T. Padilla)

Frankreichs Innenminister Bruno Le Roux

Frankreich ist in diesem Jahr und dem Jahr zuvor von schweren islamistischen Anschlägen erschüttert worden. Am 14. Juli 2016, dem französischen Nationalfeiertag, raste ein Attentäter mit einem Lastwagen über die Strandpromenade der Mittelmeerstadt Nizza und tötete 84 Menschen. Im November  2015 griffen islamistische Terroristen mehrere Ziele in Paris an. 130 Menschen starben.

Nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt ordnete Le Roux verstärkte Kontrollen der Straßen- und Schienenverbindungen an den Grenzen zu Deutschland, Luxemburg und der Schweiz an.

Offiziell nicht bestätigt wurden von der Regierung bislang Medienberichte, wonach der mutmaßliche Berliner Attentäter Anis Amri über Frankreich nach Italien gelangt sein soll. Le Roux verwies auf laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.

"Ich rufe zur größten Vorsicht auf im Hinblick auf Informationen, die zur Zeit zirkulieren", sagte der Innenminister. "Nur die Ermittlungen werden es erlauben, die Fakten präzise festzustellen." Er sei mit seinen Amtskollegen in Deutschland und Italien in Kontakt. Den Medieninformationen zufolge ist Amri mit dem Zug vom französischen Chambéry über Turin in die Region Mailand gefahren. Dort wurde er bei einer Polizeikontrolle erschossen.

wl/se (dpa)