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Nachrichten

16.03.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:10

Nachrichten von Mittwoch, 16. März 2016 – langsam gesprochen als MP3

Clinton und Trump weiter vorn - Rubio steigt aus:

Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat es Favorit Donald Trump nur noch mit zwei Gegnern zu tun: Senator Marco Rubio gab nach seiner deutlichen Niederlage im heimischen Florida das Rennen um das Weiße Haus auf. Auch in den Bundesstaaten Illinois und North Carolina gewann Trump. In Ohio unterlag er dagegen dem dortigen Gouverneur John Kasich, der seinen ersten Vorwahlsieg errang. Bei den Demokraten rückt Hillary Clintons Kandidatur immer näher. Sie schlug ihren Konkurrenten Bernie Sanders in Florida, Ohio, North Carolina und Illinois. Endgültige Ergebnisse aus Missouri, wo sich die beiden demokratischen Präsidentschaftsbewerber ein enges Rennen lieferten, standen noch aus.

Schulz rechnet nicht mit Durchbruch bei EU-Türkei-Gipfel:

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich skeptisch über die Erfolgschancen des EU-Türkei-Gipfels am Donnerstag und Freitag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise geäußert. Den endgültigen Durchbruch werde es "eher nicht" geben, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Einige Fortschritte" seien aber möglich. Voraussetzung für eine funktionierende Vereinbarung mit der Türkei sei, den bereits in der EU vereinbarten Mechanismus zur Umverteilung von 160.000 Flüchtlingen in Kraft zu setzen. Schulz rügte insbesondere die ablehnende Haltung Ungarns und warnte erneut eindringlich vor einem Scheitern der Europäischen Union.

US-Student in Nordkorea zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt:

In Nordkorea ist ein US-Student zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Der 21-jährige Otto Warmbier sei eines Verbrechens gegen den Staat schuldig gesprochen worden, meldete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Laut nordkoreanischen Medienberichten hatte er versucht, ein Banner mit einem politischen Slogan in seinem Hotel in Pjöngjang zu stehlen. Bei einer Pressekonferenz im vergangenen Monat räumte er ein, dass sein Vergehen "sehr schwerwiegend und im Vorfeld geplant" gewesen sei. Warmbier war als Tourist nach Nordkorea gereist und im Januar festgenommen worden.

Pläne zur Lösung des Syrienkriegs vorgelegt:

Die syrischen Konfliktparteien haben bei den Friedensgesprächen in Genf ihre Pläne für eine politische Lösung des Bürgerkriegs präsentiert. Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura will die vorgelegten Dokumente nun analysieren. Die syrische Opposition forderte das Regime von Machthaber Baschar Al-Assad erneut auf, alle politischen Gefangenen freizulassen. Wenn es Fortschritte bei den Friedensverhandlungen gebe, sei man grundsätzlich auch zu direkten Gesprächen mit der Regierung bereit, erklärte das Hohe Verhandlungskomitee der syrischen Regimegegner (HNC)

16 Menschen bei Terroranschlag in Pakistan getötet:

Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus sind im Nordwesten Pakistans mindestens 16 Menschen getötet worden. Der Bus explodierte, als er in der Stadt Peschawar an der Grenze zu Afghanistan Staatsbedienstete zur Arbeit brachte. 35 Menschen wurden nach Angaben eines Polizeisprechers mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Viele von ihnen befänden sich in einem lebensbedrohlichen Zustand. - Etwa zehn Kilogramm Sprengstoff waren nach Aussagen von Experten an dem Fahrzeug angebracht. Die pakistanische Armee geht in der Region verstärkt gegen die extremistischen Taliban und andere Aufständische vor.

Chinas Volkskongress billigt neuen Fünf-Jahres-Plan:

Der chinesische Volkskongress hat zum Abschluss seiner Jahrestagung in Peking den Fünf-Jahres-Plan von Parteichef Xi Jinping verabschiedet. Nur 53 der insgesamt knapp 2900 Delegierten stimmten dagegen, 25 Abgeordnete enthielten sich. Damit fiel das Votum ähnlich aus wie bei der Annahme des letzten Fünf-Jahres-Plans 2011. Trotz des Konjunktur-Rückgangs im Land sieht der Entwicklungsplan ein Wirtschaftswachstum von jährlich mindestens 6,5 Prozent vor, was Experten für sehr ehrgeizig halten. Der Plan bekräftigt auch das Ziel einer Verdoppelung der chinesischen Einkommen und der Wirtschaftsleistung bis 2020 gegenüber dem Jahr 2010.

Fusion Deutsche Börse und LSE kommt voran:

Die Deutsche Börse und die Londoner Stock Exchange (LSE) machen Ernst mit ihren Fusionsplänen. Der Vorstand der Deutschen Börse habe mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine Vereinbarung über einen Zusammenschluss auf Augenhöhe abgeschlossen, teilte der Dax-Konzern in Frankfurt am Main mit. Nun müssen Aktionäre und Aufseher entscheiden. - Deutsche Börse und LSE seien überzeugt, dass der Zusammenschluss beide Seiten stärke und die Chance biete, "einen führenden europäischen Anbieter für globale Marktinfrastruktur zu schaffen". Die beiden Unternehmen erwarten von dem Zusammenschluss Kosteneinsparungen von jährlich 450 Millionen Euro.

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