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Nachrichten

16.02.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:33

Nachrichten von Dienstag, 16. Februar 2016 – langsam gesprochen als MP3

UN-Vermittler de Mistura spricht in Damaskus über Waffenruhe:

UN-Vermittler Staffan de Mistura will mit der syrischen Regierung über eine Waffenruhe sprechen. Er werde an diesem Dienstag mit dem syrischen Außenminister Walid al-Muallim zusammentreffen, erklärte eine UN-Sprecherin. Aus Kreisen in Damaskus hieß es, bei dem Treffen solle es außerdem um Hilfslieferungen für belagerte Gebiete gehen. De Mistura bemüht sich darum, die ausgesetzten Friedensgespräche wiederzubeleben. Die USA und Russland sowie die beteiligten Regionalmächte hatten sich Ende vergangener Woche auf eine Feuerpause im Bürgerkrieg geeinigt, die innerhalb von einer Woche in Kraft treten soll. Syriens Präsident Baschar al-Assad erklärte jedoch, niemand könne innerhalb einer Woche alle dafür erforderlichen Bedingungen und Anforderungen zusammenfügen. Syriens Regimeanhänger hatten in den vergangenen Wochen mit Hilfe russischer Luftunterstützung im Norden des Landes wichtige Geländegewinne erzielt.

Bundesregierung rechnet 2016 mit weiteren 500.000 Flüchtlingen:

Die Bundesregierung geht nach Presseinformationen für das laufende Jahr von 500.000 weiteren Flüchtlingen aus, die nach Deutschland kommen. Der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Frank-Jürgen Weise, habe die Vorgabe erhalten, seine Behörde auf einen Zuzug in dieser Größenordnung auszurichten, berichtet die Zeitung "Rheinische Post". Das entspräche etwa der Hälfte der Zahl an Flüchtlingen, die im vergangenen Jahr nach Deutschland kamen. Laut einer neuen Studie wünschen sich 79 Prozent der Bürger in der Europäischen Union eine faire Lastenverteilung beim Zuzug von Schutzsuchenden. 69 Prozent unterstützen die Forderung, dass die Staaten, die sich ihrer Verantwortung entziehen, weniger Geld aus der EU-Kasse erhalten.

Gemeinsame deutsch-israelische Kabinettssitzung in Berlin:

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt an diesem Dienstag in Berlin Israels Premier Benjamin Netanjahu zu den sechsten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen. Nach einem bilateralen Gespräch leiten Merkel und Netanjahu eine gemeinsame Sitzung beider Kabinette. Im Mittelpunkt dürften die Auswirkungen des Syrien-Konflikts und des Atom-Abkommens mit dem Iran stehen. Vor den Gesprächen bekräftigte Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Forderung nach einer Friedenslösung für Israelis und Palästinenser. Hoffnung auf Frieden böten bei allen Schwierigkeiten nur ernsthafte Verhandlungen hin zu einer fairen Zwei-Staatenlösung, schrieb Steinmeier in einem Beitrag für die "Bild"-Zeitung.

Fünf Grammys für US-Rapper Kendrick Lamar:

Der insgesamt für elf Grammys nominierte Rapper Kendrick Lamar hat mit "To Pimp A Butterfly" den Preis für das beste Rap-Album bekommen. Der 28-Jährige sendet mit dem Album auch eine politische Botschaft gegen Diskriminierung und Polizeigewalt gegen Afroamerikaner in den USA. Insgesamt sicherte er sich bei der Gala in Los Angeles Grammys in fünf Sparten. US-Popstar Taylor Swift bekam für "1989" einen Grammy für das Album des Jahres und zwei weitere Trophäen des wichtigsten Musikpreises der Welt für das beste Pop-Gesangsalbum sowie den Preis für das beste Musikvideo für "Bad Blood". Aufnahme des Jahres wurde "Uptown Funk" von Mark Ronson und Bruno Mars, während Ed Sheeran mit "Thinking Out Loud" den begehrten Grammy für den besten Song des Jahres gewann. Zur besten Newcomerin wurde die 22-jährige Popsängerin Meghan Trainor gekürt. Justin Bieber gewann seinen ersten Grammy überhaupt zusammen mit den DJs Skrillex und Diplo für die Single "Where Are U Now" als beste Dance-Aufnahme.

Platini nach Gang vor FIFA-Kommission zufrieden:

Der suspendierte Präsident der Europäischen Fußball-Union UEFA, Michel Platini, hat seinen Auftritt vor der Berufungskommission des Weltverbands FIFA als "zufriedenstellend" bewertet. Es sei eine "gute Anhörung" gewesen, "geführt von aufrichtigen Menschen", sagte Platini am Montagabend in Zürich. Dort hatte er sich im FIFA-Hauptquartier stundenlang Fragen gestellt, um eine Aufhebung seiner Acht-Jahres-Sperre wegen Korruptionsverdachts zu erreichen. Ein Urteil der Berufungskommission wird noch im Laufe der Woche erwartet. Hintergrund der Suspendierung ist eine Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken aus dem Jahr 2011 von der FIFA an Platini. Der ebenfalls gesperrte FIFA-Präsident Blatter hatte dies als verspätetes Gehalt wegen Platinis Tätigkeit als Berater in den Jahren 1999 bis 2002 erklärt. Blatter soll an diesem Dienstag vor der Berufungskommission aussagen.

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