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Langsam gesprochene Nachrichten

15.12.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:06

Nachrichten von Donnerstag, 15. Dezember 2016 – langsam gesprochen als MP3

Neue Hoffnung auf Evakuierung Ost-Aleppos :

In der umkämpften syrischen Großstadt Aleppo sind die Hoffnungen auf eine Waffenruhe und eine Evakuierung wieder gewachsen. Vertreter der Rebellengruppen Nureddin al-Sinki und Ahrar al-Scham sagten der Nachrichtenagentur AFP, nach Verhandlungen zwischen Russland und dem türkischen Roten Halbmond sei eine Feuerpause in Kraft getreten. In der Nacht hatten die Gefechte nachgelassen. Die russische und die syrische Armee haben nach Angaben des Moskauer Verteidigungsministeriums Busse und Krankenwagen bereitgestellt, um Aufständische und ihre Familien aus Ost-Aleppo in die nordwestliche Stadt Idlib zu bringen. Die Präsidenten der Türkei und Russlands, Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin, hatten am Abend miteinander telefoniert, nachdem am Mittwoch die Lage noch einmal eskaliert war. In den vergangenen Tagen war es den Truppen von Staatschef Baschar al-Assad mit Unterstützung der russischen Luftwaffe sowie schiitischer Milizen unter anderem aus dem Iran gelungen, den seit 2012 von den Rebellen gehaltenen Ostteil Aleppos fast vollständig zurückzuerobern. 

 

US-Sender: Putin selbst in Hackerangriff verwickelt:

Zum Hackerangriff auf das Computersystem der US-Demokraten werden immer neue Details bekannt. So berichtet jetzt der US-Sender NBC, Russlands Präsident Wladimir Putin habe selbst Anweisungen für den Umgang mit den gehackten Mails der Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton gegeben. Der Sender beruft sich auf zwei hochrangige Geheimdienstverantwortliche. Die Zeitung "Washington Post" hatte am Freitag unter Berufung auf interne Unterlagen des CIA gemeldet, dass Insider mit Verbindungen nach Moskau die Enthüllungsplattform Wikileaks mit gehackten E-Mails der Demokratischen Partei versorgt hätten. Die "New York Times" hatte berichtet, US-Geheimdienste gingen "mit hoher Sicherheit" davon aus, dass russische Hacker in die Computersysteme sowohl der Republikaner als auch der Demokraten eingedrungen seien. Sie hätten aber nur die von den Demokraten gestohlenen Informationen an die Öffentlichkeit gebracht. 

 

Eine Milliarde Yahoo-Konten von Hackerangriff betroffen:

Nach Angaben des US-amerikanischen Internetunternehmens Yahoo sind im August 2013 mehr als eine Milliarde Benutzerkonten Ziel eines Hackerangriffs geworden. Dem Konzern zufolge könnten dabei unter anderem Daten wie E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Passwörter von Yahoo-Nutzern gestohlen worden sein. Es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass das Unternehmen mit Datenschutzproblemen Schlagzeilen macht. Im September hatte Yahoo angegeben, dass Ende 2014 mindestens 500 Millionen Benutzerkonten gehackt wurden. Nach Angaben des Konzerns gibt es keine Verbindung zwischen beiden Attacken.

 

Trump trifft Silicon-Valley-Bosse:

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat sich mit Chefs der amerikanischen High-Tech-Branche getroffen, um über die Schaffung von Arbeitsplätzen und das Wirtschaftswachstum zu sprechen. Zu den geladenen Gästen zählten unter anderem Amazon-Chef Jeff Bezoz, Apple-Boss Tim Cook und Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg. An dem Treffen nahmen auch drei von Trumps Kindern teil. Zuvor hatte Trump den Vorsitzenden des Elektroauto-Pioniers Tesla, Elon Musk, sowie den Chef des Fahrtdienstes Uber, Travis Kalanick, als Wirtschaftsberater nominiert. Im US-Wahlkampf hatte die Mehrheit der Silicon-Valley-Bosse mit der Demokratin Hillary Clinton sympathisiert. 

 

China stationiert offenbar neue Waffen im Südchinesischen Meer:

Satellitenbilder deuten darauf hin, dass China seine militärische Präsenz im Südchinesischen Meer weiter ausgebaut hat. Nach einer jetzt veröffentlichten Auswertung der US-Denkfabrik CSIS zeigen die Bilder, dass China nun auf allen sieben künstlichen Inseln, die es in der Region aufgeschüttet hat, Flugabwehr-Waffen oder andere Verteidigungssysteme besitzt. Peking hatte bereits im Februar Kritik von Nachbarstaaten und den USA auf sich gezogen, als es einige Raketenbatterien zur Abwehr gegen Luftangriffe in der Region stationiert hatte. 

 

Geigensammler Weinstein erhält Bundesverdienstkreuz:

Der israelische Geigenbauer Amnon Weinstein ist für sein Projekt "Violins of Hope" mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Der in Tel Aviv lebende Geigenbauer sammelt und restauriert Violinen jüdischer Musiker, die im Nationalsozialismus verfolgt oder getötet wurden. Seit 2006 verleiht Weinstein die Geigen für Gedenkkonzerte an Orchester auf der ganzen Welt. Bei der Überreichung des Ordens sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, die Instrumente seien eine Mahnung, dass so etwas wie der Holocaust nie wieder passieren dürfe.

 

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