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Nachrichten

15.07.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:44

Nachrichten von Dienstag, 15. Juli 2014 – langsam gesprochen als MP3

Deutschland feiert seine Fußball-Weltmeister:

Fußball-Deutschland will seinen Weltmeistern einen rauschenden Empfang bereiten. Hunderttausende versammelten sich auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor in Berlin, wo Trainer Joachim Löw, Philipp Lahm und die anderen Final-Helden der freudetrunkenen Nation erstmals seit 24 Jahren wieder den Weltpokal präsentieren werden. Die Anhänger müssen allerdings Geduld aufbringen. Denn wegen eines Kratzers am "Fanhansa Siegerflieger" und der Untersuchung der Schäden waren die deutschen Fußball-Weltmeister erst mit zwei Stunden Verspätung in Rio de Janeiro abgeflogen. Deshalb verschiebt sich die Feier auf der Fanmeile. Sie soll nun gegen Mittag beginnen. Deutschland hatte sich im Finale mit 1: 0 gegen Argentinien durchgesetzt. Zuvor hatte das DFB-Team Gastgeber Brasilien mit 7:1 deklassiert. Dessen Trainer Luiz Felipe Scolari trat inzwischen zurück.

Israels Kabinett billigt Waffenruhe mit Hamas:

Das israelische Sicherheitskabinett hat die von Ägypten vorgeschlagene Waffenruhe mit der radikal-islamischen Hamas akzeptiert. Dies teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit. Nach dem von Ägypten vorgelegten Fahrplan soll eine Feuerpause noch am Dienstagmorgen in Kraft treten. Delegationen Israels und der Palästinenser sollen dann nach Kairo reisen, um eine Lösung der Krise auszuhandeln. Die radikal-islamische Hamas lehnte eine Feuerpause vor einer Vereinbarung jedoch zunächst ab. Auch rechtsorientierte israelische Minister kritisierten die Vereinbarung. Die Zahl der Toten im Gazastreifen stieg unterdessen auf 187, fast 1400 Menschen sollen binnen einer Woche bei den israelischen Luftangriffen verletzt worden sein. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und sein US-Kollege John Kerry sind vor Ort unterwegs, um die Friedensdiplomatie voranzutreiben.

EU-Parlament stimmt über Juncker als Kommissionspräsidenten ab:

Das Europaparlament stimmt an diesem Dienstag über den designierten Präsidenten der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, ab. Dem früheren luxemburgischen Regierungschef dürfte die notwendige Mehrheit von 376 der 751 EU-Parlamentarier sicher sein. Im Vorfeld hatten sich Liberale, Christdemokraten und Sozialdemokraten grundsätzlich für Juncker ausgesprochen. Seine Nominierung war im Kreis der Regierungen jedoch lange umstritten. Der 59-Jährige soll Nachfolger von José Manuel Barroso werden und ab November die EU-Behörde leiten. Die Kommission schlägt Gesetze vor und sorgt dafür, dass sie umgesetzt werden.

Ukraine will offenbar mit Separatisten verhandeln:

Die ukrainische Regierung und die prorussischen Separatisten sind offenbar zu direkten Gesprächen bereit. Zunächst sei eine Videokonferenz der sogenannten Kontaktgruppe aus Ukraine, Russland und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) geplant. Dabei solle der Ort für ein persönliches Treffen vereinbart werden, teilte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier mit. Russland habe zugesagt, seinen Einfluss auf die Separatisten zu nutzen, um auf einen tragfähigen Waffenstillstand hinzuwirken. Die Beobachtermission der OSZE solle ausgeweitet werden, um Grenzverletzungen und das Einschleusen von Waffen und Kämpfern in die Ukraine zu verhindern.

Nahrung und Medizin für notleidende Syrer:

Die Vereinten Nationen machen den Weg für neue Hilfslieferungen nach Syrien frei. Eine entsprechende Resolution hat der UN-Sicherheitsrat in New York beschlossen. Danach sollen bis zu drei Millionen Syrer, die seit Monaten von humanitärer Hilfe abgeschnitten sind, vor allem mit Nahrung und Medikamenten versorgt werden. Dafür sind vier Grenzübergänge aus der Türkei, aus Jordanien und dem Irak vorgesehen.

Anglikanische Kirche bekommt Bischöfinnen:

Die anglikanische Kirche von England hat das Bischofsamt für Frauen geöffnet. Die Generalsynode stimmte dem entsprechenden Gesetzentwurf nach jahrelanger kontroverser Debatte zu. Die ersten Bischöfinnen könnten nach Ansicht von Beobachtern noch in diesem Jahr ernannt werden. Anglikanische Bischöfinnen gibt es bereits in den Kirchenprovinzen Nordamerika, Neuseeland und Australien. Weltweit zählt die anglikanische Kirche etwa 80 Millionen Mitglieder.

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