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Nachrichten

15.05.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:28

Nachrichten von Freitag, 15. Mai 2015 – langsam gesprochen als MP3

Putschisten erklären Staatsstreich in Burundi für gescheitert:

Der Putschversuch von Teilen des Militärs in Burundi ist endgültig gescheitert. Putschgeneral Godefroid Niyombare teilte telefonisch mit, er und seine Mitstreiter hätten sich ergeben. Mindestens drei Anführer wurden bereits festgenommen. Der General und Ex-Geheimdienstchef Niyombare hatte am Mittwoch die Absetzung von Präsident Pierre Nkurunziza verkündet. Vorausgegangen waren wochenlange Proteste gegen die Bewerbung des burundischen Staatschefs für eine dritte Amtszeit. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe seiner angeblichen Absetzung befand sich Nkurunziza in Tansania zu politischen Gesprächen über die Krise in seinem Land. Laut Präsidialamt ist er schon wieder in die Hauptstadt Bujumbura zurückgekehrt.

Deutsche Marine rettet 300 Flüchtlinge vor Libyen :

Die Fregatte "Hessen" hat vor der Küste Libyens insgesamt 294 Menschen von drei in Seenot geratenen Booten an Bord genommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sind die meisten Flüchtlinge Männer. Das Kriegsschiff sei nun auf dem Weg nach Pozzallo auf Sizilien, um die Menschen dort am Freitagvormittag in die Obhut der italienischen Behörden zu geben. Außenminister Frank-Walter Steinmeier rief die internationale Gemeinschaft nochmals zu Solidarität mit den Flüchtlingen und den Hauptaufnahmeländern auf. "Wir stehen einer Flüchtlingskatastrophe gegenüber, wie wir sie in dieser Dimension noch nicht erlebt haben", sagte der SPD-Politiker. An diesem Freitag fliegt der Minister in den Libanon und nach Jordanien. - Die Außen- und Verteidigungsminister der Europäischen Union wollen am Montag in Brüssel über ein härteres Vorgehen gegen die Schlepperbanden im Mittelmeer beraten, die Flüchtlinge aus zahlreichen Staaten von Libyen aus nach Europa schleusen.

Mitspracherecht für US-Kongress bei Atomvereinbarung mit Iran :

Eine Woche nach dem Senat hat auch das Repräsentantenhaus für ein Gesetz gestimmt, das dem Kongress eine Mitsprache beim geplanten Atomdeal mit dem Iran einräumt. Der Kompromiss sieht vor, dass der Kongress während der Verhandlungen über die Atomvereinbarung nicht interveniert und dafür das Recht erhält, das finale Abkommen 30 Tage lang zu prüfen. Erst dann darf Präsident Barack Obama die gegen Teheran verhängten Sanktionen lockern. Außerdem muss der Kongress alle 90 Tage darüber unterrichtet werden, ob sich der Iran an die Bedingungen des Abkommens hält. Obama hatte eine Beteiligung des Parlaments zunächst abgelehnt, weil er befürchtet, dass der von den Republikanern dominierte Kongress seine Atomdiplomatie durchkreuzen könnte. Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland hatten sich Anfang April mit dem Iran auf Eckpunkte für ein Abkommen geeinigt, das dem Land die friedliche Nutzung der Atomtechnologie erlaubt, ihm aber die Möglichkeit nimmt, kurzfristig Nuklearwaffen zu entwickeln.

Blues-Legende B.B. King 89-jährig gestorben:

Der Blues-Gitarrist B.B. King ist tot. Er starb im Alter von 89 Jahren in Las Vegas, wie seine Tochter Patty King mitteilte. Demnach war der Musiker zuvor wegen Dehydrierung infolge seiner Diabetes-Erkrankung in eine Klinik eingeliefert worden. B.B. King galt als "King of the Blues" und gehörte zu den einflussreichsten Gitarristen überhaupt. Bekannt wurde er durch Lieder wie "Three O'Clock Blues" aus den 50er Jahren, "The Thrill Is Gone" von 1970 sowie "When Love Comes to Town" aus dem Jahr 1989, ein Duett mit der irischen Rockband U2. King trat noch bis ins hohe Alter auf und beeinflusste Generationen von Rock- und Bluesmusikern. In seiner langen Karriere gewann er 15 Grammys und wurde für insgesamt 30 nominiert.

"Germany's Next Topmodel" nach Bombendrohung abgebrochen:

Wegen einer Bombendrohung ist das Finale der Fernsehshow "Germany's Next Topmodel" in der Mannheimer SAP-Arena am Donnerstagabend abgebrochen worden. Die Drohung ging nach Angaben der Polizei rund 45 Minuten nach Veranstaltungsbeginn ein. Da außerdem an einer Garderobe ein verdächtiger Koffer gefunden worden sei, habe der Veranstalter entschieden, die Halle vorsorglich zu evakuieren. Die knapp 10.000 Zuschauer hätten die SAP-Arena "sehr ruhig und ohne größere Zwischenfälle verlassen", hieß es bei der Mannheimer Polizei weiter. Die Moderatorin der Casting-Show, Heidi Klum, und die anderen Jury-Mitglieder wurden laut Medienberichten "an einen geheimen Ort gebracht". Die Bombendrohung sei von einer Frau ausgesprochen worden. Die Polizei dementierte inzwischen Meldungen über eine mögliche Festnahme.

Frankfurter Fußball-Frauen gewinnen zum vierten Mal Königsklasse:

Im Finale der Champions League besiegten die Frauen des 1. FFC Frankfurt Paris St. Germain in Berlin mit 2:1. Die Treffer der Frankfurterinnen erzielten Celia Sasic mit ihrem 14. Tor in dieser Champions-League-Saison per Kopf und Mandy Islacker in der Nachspielzeit. Für den französischen Vizemeister hatte Marie-Laure Delie gleichfalls per Kopf für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt.

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