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Reise

150 Jahre: An der schönen, blauen Donau

Dieser Strauss-Walzer gehört zu den großen Hits des Klassik-Genres und ist einer von Österreichs wichtigsten Kultur-Exportschlagern. Am 15. Februar wird der Donauwalzer 150 Jahre alt und in Wien gewürdigt.

Unter dem Titel "Donau, so blau." bietet eine Sonderausstellung in der Wien-Bibliothek des Rathauses vom 15. Februar - 31. Dezember 2017 Besuchern historische Dokumente, Notenmaterialien und Hörproben unterschiedlichster Art, sowie neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu dem weltbekannten Stück von Johann Strauss.

Österreich Denkmal für Johann Strauß in Wien (picture-alliance/dpa/U. Gerig)

Walzerkönig Johann Strauss Sohn

Das Werk wurde im Winter 1866/67 komponiert, seine Uraufführung fand am 15. Februar 1867 in der Chorfassung statt. Der Wiener Männergesang-Verein veranstaltete wegen des verlorenen Krieges gegen Preußen eine Faschingsliedertafel, zu der der Komponist Johann Strauss Sohn den Walzer "An der schönen, blauen Donau" beisteuerte. Joseph Weyl, der "Hausdichter" des Vereins, schuf einen situationsbezogenen Gesangstext für die Uraufführung, die glänzende Kritiken erhielt. Dass Strauss den "Donauwalzer" noch im gleichen Jahr in Paris zu Gehör brachte, wurde von der französischen Presse hingegen nicht erwähnt. Großen Publikumszuspruch errang das Werk beim anschließenden Strauss-Gastspiel in London. Das Musikstück mutierte bald zur heimlichen Hymne des Landes Österreich und darf heute bei keinem Jahreswechsel fehlen.

Stanley Kubrick 85. Geburtstag (imago)

“2001: A Space Odyssey” (1968) von Regisseur Stanley Kubrick

Kinogeschichte hat der Donauwalzer auch geschrieben: Stanley Kubrick lässt in “2001: A Space Odyssey” zu dessen Klängen das von der Erde gestartete Raumschiff an die im Orbit rotierende Raumstation andocken.

isi/at (www.vienna.at)

 

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