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Naturkatastrophe

15 Tote nach Überschwemmungen in Vietnam

Sintflutartige Regenfälle haben in Zentral- und Südvietnam erneut zu verheerenden Überschwemmungen geführt, die etliche Opfer forderten. Bereits im Oktober hatte ein starkes Hochwasser das Land heimgesucht.

Vietnam Überschwemmungen - Provinz Quang Binh (Getty Images/AFP/Vietnam News Agency)

Überschwemmungen hatten schon im Oktober verheerende Schäden verursacht, hier in der Provinz Quang Binh

Die vietnamesische Regierung meldet neue Überschwemmungen im zentralen Hochland und in den südlichen Provinzen des Landes. 15 Menschen seien in Folge der sintflutartigen Regenfälle in den letzten Wochen getötet worden, sechs würden noch vermisst, so die Behörde für Katastrophenschutz in Hanoi. In insgesamt zwölf Provinzen zerstörte das Hochwasser mehr als 200 Häuser, etwa 40.000 weitere wurden überflutet. Tausende Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. 

Die Überschwemmungen, die mittlerweile weitgehend zurückgegangen sind, hätten der Infrastruktur, Landwirtschaft und Viehzucht einen beträchtlichen Schaden zugefügt: 12.000 Hektar Getreideanbaufläche sowie 40.000 Rinder und Geflügel seien tot oder weggeschwemmt worden, so die Behörde.

Bereits im Oktober war es in den Provinzen Ha Tinh and Quang Binh in Zentralvietnam zu starken Überschwemmungen gekommen: 31 Menschen fielen ihnen zum Opfer, mehr als 100.000 Häuser wurden überflutet.

Das südostasiatische Land ist besonders anfällig für Überschwemmungen und Stürme, jährlich kommen dabei Hunderte von Menschen ums Leben.

mar/kle (ap, rtre)