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Kampf gegen Islamismus

15 mutmaßliche Terroristen auf Philippinen getötet

Mit Bomben und Artillerie ist das philippinische Militär gegen Unterstützer des IS vorgegangen. Dabei wollen sie einen Anführer der Extremisten schwer verletzt haben, auf den die USA ein Kopfgeld ausgesetzt haben.

Philippinen Helikopter bei Butig Stadt (Getty Images/AFP/Stringer)

In der Nähe der Stadt Butig kämpft das Militär immer wieder gegen Islamisten (Achrivbild)

Philippinische Soldaten haben bei einem Militärschlag auf ein Versteck im Süden des Landes mindestens 15 mutmaßliche Terroristen getötet. Sieben weitere wurden bei dem Angriff verletzt, wie Militärchef Eduardo Ano am Sonntag mitteilte.

Die Offensive in den Außenbezirken der Stadt Butig am Mittwoch und Donnerstag richtete sich demnach gegen Mitglieder der Terrororganisation Abu Sayyaf und der extremistischen Maute-Gruppe. Beide Gruppierungen haben dem IS die Treue geschworen.

Anführer möglicherweise schwer verletzt

Unter den Verletzten ist nach Angaben des Militärchefs auch der Anführer von Abu Sayyaf. Unter Berufung auf den Geheimdienst sagte Militärchef Ano, Isnilon Hapilon könne in Lebensgefahr schweben. "Er benötigt Bluttransfusionen. Ohne richtige medizinische Behandlung könnte er sterben." 

Philippinen General Eduardo Ano hält Rede in Quezon City (picture alliance/Photoshot/R. Umali) )

Der philippinische Militärchef Eduardo Ano (Archivbild)

Hapilon, auch bekannt unter dem Namen Abu Abdullah, steht auf der Liste der meist gesuchten Terroristen der US-Behörden. Er soll 2001 an der Entführung von 17 Philippinern und drei US-Amerikanern beteiligt gewesen sein. Auf ihn ist eine Belohnung von fünf Millionen US-Dollar (rund 4,7 Millionen Euro) ausgesetzt.

Unter den Toten habe sich auch ein Indonesier befunden, der unter dem Alias "Mohisen" bekannt sei. "Er könnte ein religiöser Berater sein", sagte Ano. "Er könnte damit beauftragt worden sein, dabei zu helfen, die verschiedenen Terrorgruppen vor Ort zu organisieren und zusammenzubringen."

ust/hf (dpa, rtr, ap)

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