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Nachrichten

14.12.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:36

Nachrichten von Montag, 14. Dezember 2015 – langsam gesprochen als MP3

Front National geht bei Regionalwahlen in Frankreich leer aus:

Der rechtsextreme Front National (FN) ist der klare Verlierer der entscheidenden zweiten Runde der Regionalwahlen in Frankreich. Die fremdenfeindliche Partei konnte sich am Sonntag in keiner der drei Regionen durchsetzen, in denen sie sich nach ihrem starken Abschneiden in der ersten Wahlrunde vor einer Woche große Hoffnungen auf einen Erfolg gemacht hatte. FN-Chefin Marine Le Pen unterlag in Nordfrankreich überraschend deutlich ihrem konservativen Kontrahenten. In den umkämpften drei Regionen hatten die Sozialisten von Präsident François Holland ihre Kandidaten zurückgezogen oder nicht unterstützt. Dadurch siegten die Bewerber der Republikanker des konservativen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy.

Chancen für Waffenstillstand im Jemen steigen:

Vor dem Beginn neuer Friedensgespräche für den Jemen soll in dem Bürgerkriegsland in der Nacht zum Dienstag ein Waffenstillstand in Kraft treten. Das berichtete der arabische Nachrichtenkanal Al-Arabija unter Berufung auf ein Mitglied der Verhandlungsdelegation der Regierung. Bereits am Wochenende hatte auch ein Sprecher der schiitischen Huthi-Rebellen eine Waffenruhe angekündigt. Von Dienstag an wollen die Konfliktparteien in Genf unter UN-Vermittlung über einen dauerhaften Waffenstillstand verhandeln. Im Jemen kämpfen die Huthi-Rebellen zusammen mit Verbündeten gegen die Anhänger von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Huthis beherrschen große Teile des Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa.

Südafrikas Präsident entlässt nach vier Tagen neuen Finanzminister:

Nach nur vier Tagen hat Südafrikas Präsident Jacob Zuma seinen neuen Finanzminister David Van Rooyen schon wieder entlassen. Er sei nach der Ernennung des relativ unbekannten ANC-Abgeordneten wiederholt gebeten worden, die Entscheidung zu überdenken, erklärte Zuma zur Begründung. Van Rooyen wurde durch den Minister für kooperative Regierungsführung, Pravin Gordhan, ersetzt, der bereits von 2009 bis 2014 das Finanzressort leitete. Zuma hatte am vergangenen Mittwoch überraschend den hoch angesehenen Finanzminister Nhlanhla Nene gefeuert, der als Kritiker mehrerer Projekte des Präsidenten galt. Die Entlassung Nenes wurde von Wirtschaftsvertretern und der Opposition scharf kritisiert und sorgte für Panik an der Börse. Die südafrikanische Währung Rand verlor massiv an Wert.

Verkäufe von Waffen erneut zurückgegangen:

Die Verkäufe der weltweit 100 größten Waffen- und Rüstungshersteller sind im vierten Jahr in Folge zurückgegangen. Wie aus einem Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI hervorgeht, setzten diese Konzerne 2014 insgesamt 365 Milliarden Euro um. Das waren demnach 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Vor allem die Hersteller in Nordamerika und Westeuropa machten 2014 weniger Kasse. Entgegen dem Trend stiegen die Umsätze der deutschen Rüstungsunternehmen. Auch russische Konzerne verkauften 2014 deutlich mehr Waffen.

Hunderttausende fliehen vor Taifun Melor:

Auf den Philippinen haben sich wegen des Taifuns "Melor" mehr als 700.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Allein in der Provinz Albay flohen fast 600.000 Menschen aus Furcht vor Erdrutschen und Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen, wie die Katastrophenschutzbehörden mitteilten. Menschen kamen bislang nicht zu Schaden. Die Regierung hat nach eigenen Angaben mehr als 200.000 Nahrungsmittelpakete und andere Notversorgung vorbereitet. Das Land wird jährlich von rund 20 Taifunen heimgesucht. Im Oktober waren beim Durchzug des Sturms "Koppu" mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen.

Prozess gegen chinesischen Bürgerrechtsanwalt begonnen:

Unter großer internationaler Aufmerksamkeit hat in Peking der Prozess gegen den bekannten chinesischen Bürgerrechtsanwalt Pu Zhiqiang begonnen. Vor dem Gericht kam es zu Rangeleien mit Sicherheitskräften, die gegen Unterstützer des Anwalts und gegen ausländische Journalisten vorgingen. Das Gericht verweigerte einer Gruppe von rund zehn Diplomaten, unter ihnen ein Vertreter Deutschlands, die Teilnahme an dem Verfahren. Pu Zhiqiang hatte im twitterähnlichen chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo mehrfach die herrschende Kommunistische Partei sowie deren Politik gegenüber Tibetern und Uiguren kritisiert. Die Anklage lautet auf Anstiftung zum ethnischen Hass.

Bundesliga: Dortmund hält Kontakt zu den Bayern:

FUSSBALL: In der 1. Bundesliga spielten am Sonntag: Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 4:1 und FC Augsburg - Schalke 04 2:1. Dortmund liegt damit weiter auf dem 2. Tabellenplatz, fünf Punkte hinter Herbstmeister Bayern München.

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