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Nachrichten

14.10.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:00

Nachrichten von Dienstag, 14. Oktober 2014 – langsam gesprochen als MP3

Trotz Luftangriffen weitere Geländegewinne des IS :

Rund zwei Monate nach Beginn der US-geführten Luftangriffe auf Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) konnten die Islamisten weitere Geländegewinne verzeichnen. Die unabhängige irakische Nachrichtenseite Al-Sumaria News berichtet, der IS haben im Westen des Iraks eine strategisch wichtige Militärbasis in der Stadt Hit erobert. Auch im benachbarten Syrien rückte die IS-Miliz weiter vor. Trotz erbitterten Widerstands kurdischer Kämpfer nahm sie im Häuserkampf einige Gebiete in der seit langem umkämpften Stadt Kobane ein, wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. In den USA kommt Präsident Barack Obama an diesem Dienstag mit Spitzenmilitärs aus rund 20 Ländern zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Das Treffen findet auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews in der Nähe von Washington statt. Viele Länder schicken ihre Generalstabschefs, auch Deutschland ist dabei.

Aufruf zu mehr Einsatz im Kampf gegen Ebola:

US-Präsident Barack Obama und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon haben die internationale Gemeinschaft aufgefordert, mehr Anstrengungen zur Bekämpfung der Ebola-Seuche zu unternehmen. Der Kampf gegen die Krankheit sei an einem entscheidenden Punkt, stimmten beide nach Angaben des Weißen Hauses in einem Telefonat am Montag überein. Die internationale Gemeinschaft müsse ihre Zusagen zur Bewältigung der Krise verdoppeln. Das Virus wütet in mehreren Ländern Westafrikas. Laut Weltgesundheitsorganisation sind weit mehr als 8000 Ebola-Fälle in den drei am stärksten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone registriert. Mehr als 4000 Menschen starben.

Nordkoreas Machthaber offenbar wieder aufgetaucht :

Nach wochenlanger Abwesenheit hat sich Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un offenbar wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Kim habe bei der Besichtigung einer neuen Wohnsiedlung für Wissenschaftler in Pjöngjang sowie eines Energie-Instituts der staatlichen Akademie der Wissenschaften Anleitungen gegeben, berichten die Staatsmedien. Auf Bildern war der Diktator mit einem Gehstock zu sehen. Seine Abwesenheit hatte im Ausland Spekulationen um seinen Gesundheitszustand sowie um seine Machtstellung innerhalb des kommunistischen Regimes von Pjöngjang ausgelöst. Der nach unterschiedlichen Angaben 31 oder 32 Jahre alte Kim hatte seit Anfang September keinen öffentlichen Termin wahrgenommen. Auch bei der zentralen Zeremonie zum 69. Gründungstag der herrschenden kommunistischen Arbeiterpartei vor wenigen Tagen fehlte er.

Polizei räumt Barrikaden von Demonstranten in Hongkong :

In Hongkong hat die Polizei damit begonnen, die Barrikaden der Pro-Demokratie-Anhänger wegzuräumen. Zelte, der seit Wochen demonstrierenden überwiegend jugendlichen Aktivisten wurden auf Lastwagen geladen und in der Nacht errichtete Sperren weggeschafft. Zu Auseinandersetzungen kam es nicht. Die Polizeiaktion hatte am frühen Morgen begonnen, um blockierte Straßen für den Verkehr zu öffnen. Am Vortag war es zu Auseinandersetzungen zwischen organisierten Protestgegnern und friedlichen Demonstranten gekommen. Drei Personen wurden festgenommen. Die Proteste in der früheren britischen Kronkolonie, die seit 1997 als autonom regierte Sonderverwaltungsregion zu China gehört, dauern seit mehr als zwei Wochen an. Auslöser waren Beschlüsse Pekings, 2017 zwar erstmals eine direkte Wahl in Hongkong zu erlauben, den Wählern aber eine freie Nominierung der Kandidaten zu verweigern.

Katalonien sagt Unabhängigkeitsreferendum ab :

Die katalanische Regionalregierung verzichtet nach Angaben eines der Initiatoren auf das geplante Unabhängigkeitsreferendum am 9. November 2014. Darauf hätten sich die Chefs der Parteien geeinigt, die das Referendum befürworten, sagte Joan Herrera von der "Initiative für Katalonien". Sie würden am Dienstag "einen neuen Vorschlag" machen, kündigte er an. Das Verfassungsgericht von Spanien hatte bereits Ende September die Abstimmung über die Unabhängigkeit von Katalonien für illegal erklärt. Damit bestätigte sie die Rechtsauffassung der Regierung in Madrid, die auch gegen eine Abspaltung ist. Katalonien ist eine verhältnismäßig wohlhabende Region in Spanien.

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