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Langsam gesprochene Nachrichten

14.09.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:01

Nachrichten von Donnerstag, 14. September 2017 – langsam gesprochen als MP3

Trump und US-Demokraten nähern sich in Frage des Schutzes junger Migranten an:

In den USA haben sich die Demokraten mit US-Präsident Donald Trump darauf verständigt, ein Gesetz zum Schutz von jungen Immigranten vor Abschiebung auf den Weg zu bringen. Das teilten der Anführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, sowie die demokratische Oppositionsführerin Nancy Pelosi mit. Darüber hinaus habe man bei einem Treffen mit Trump vereinbart, ein Paket zur Sicherung der Grenzen auszuarbeiten. Dieses beinhalte aber keine Mauer. Trumps Sprecherin Sarah Sanders teilte dagegen mit, dass man sich nicht darauf verständigt habe, die von Trump geplante Mauer zu Mexiko auszuschließen. Trump hatte vergangene Woche ein Dekret seines Vorgängers Barack Obama außer Kraft gesetzt. Dieses sah vor, dass Einwanderer, die jünger als 16 Jahre waren und ohne gültige Papiere in die USA gelangt sind, unter bestimmten Bedingungen eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erhalten konnten. Damit sollten sie vor Abschiebung geschützt werden.

 

Russland und Weißrussland starten Großmanöver "Sapad 2017":

Die Streitkräfte Russlands und Weißrusslands starten ihr mehrtägiges Großmanöver "Sapad 2017". Die Soldaten der beiden Armeen marschieren nahe der Grenze zu den NATO-Staaten Polen, Litauen, Lettland und Estland auf. Dort wird die Militärübung mit Sorge beobachtet. Die Länder fürchten, dass Russland unter dem Deckmantel des Manövers dauerhaft Soldaten an den Grenzen stationiert. An der siebentägigen Übung in der Ex-Sowjetrepublik Weißrussland sind nach offiziellen Angaben aus Moskau etwa 12.700 Soldaten aus beiden Ländern beteiligt. Zahlreiche westliche Staaten und die NATO gehen jedoch davon aus, dass die eigentliche Teilnehmerzahl viel höher liegen könnte. Das Verteidigungsministerium in Minsk betonte, dass das Manöver keine Bedrohung für Europa darstelle.

 

UN fordern Ende der Gewalt gegen muslimische Minderheit in Myanmar:

Die Vereinten Nationen haben ein Ende der Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar gefordert. UN-Generalsekretär António Guterres rief in New York die Regierung des Landes dazu auf, den Militäreinsatz gegen die Rohingya zu beenden und ihre Rechte anzuerkennen. Der UN-Sicherheitsrat befasste sich erstmals seit der Eskalation des Konflikts mit dem Thema, allerdings hinter verschlossenen Türen. Myanmar steht wegen des brutalen Vorgehens der Sicherheitskräfte gegen die muslimische Minderheit der Rohingya derzeit massiv in der Kritik. Nach UN-Angaben sind mittlerweile etwa 370.000 Rohingya aus Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen.

 

Schäuble mahnt bei Erweiterung der Eurozone zur Vorsicht:

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat bei der Erweiterung der Eurozone zur Vorsicht gemahnt. Zwar sei es grundsätzlich gut, dass Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in dieser Frage "Druck und Tempo macht", sagte Schäuble dem TV-Sender ARD. Das Beispiel Griechenland zeige aber, wie wichtig es für Länder sei, alle Kriterien für die Gemeinschaftswährung zu erfüllen. Juncker hatte zuvor in einer Grundsatzrede für eine Ausweitung der Eurozone plädiert. Der Euro müsse "mehr sein als die Währung einer ausgewählten Ländergruppe", betonte er. Laut Vertrag seien alle EU-Staaten außer Großbritannien und Dänemark verpflichtet, der Gemeinschaftswährung beizutreten, sobald sie die Bedingungen erfüllten. Derzeit gehören 19 der 28 EU-Staaten der Währungsunion an.

 

Niki Lauda will mit Thomas Cook Teile von Air Berlin übernehmen:

Der Unternehmer und frühere Formel 1-Weltmeister Niki Lauda will zusammen mit Condor und dem Reiseanbieter Thomas Cook Teile der insolventen Fluglinie Air Berlin übernehmen. Er selbst werde an dem Konsortium 51 Prozent der Anteile halten, kündigte Lauda im Gespräch mit dem "Kurier" aus Österreich an. Ein Sprecher des Reisekonzerns Thomas Cook wiederholte, man sei zusammen mit Condor bereit, eine aktive Rolle bei der Restrukturierung von Air Berlin und der Tochter Niki zu spielen. Das Konsortium will nach Medienangaben neben der von Lauda gegründeten Air-Berlin-Tochter Niki zusätzlich 17 Maschinen von Air Berlin übernehmen. Geplant ist demnach, ausschließlich touristische Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke anzufliegen. Neben Lauda und seinen Partnern hatten auch die Lufthansa, der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl, die Billigairline Easyjet und die chinesische Betreiber-Gesellschaft des Flughafens Parchim in Mecklenburg-Vorpommern, Link Global Logistics, Interesse an Air Berlin bekundet.

 

Olympia: Paris und Los Angeles erhalten Zuschlag:

Erstmals seit fast 100 Jahren sind wieder zwei Olympische Spiele gleichzeitig vergeben worden: Paris richtet die Sommerspiele 2024 aus, Los Angeles ist 2028 Gastgeber. Dies gab das Internationale Olympische Komitee nun offiziell in Peru bekannt. Eine außerordentliche Vollversammlung des IOC hatte die Grundsatzentscheidung für eine Doppelvergabe schon am 11. Juli in Lausanne getroffen. Danach handelten beide Städte die Reihenfolge und den rechtlichen Rahmen mit Hilfe des IOC aus. Paris war bereits 1900 und 1928 Gastgeber. Los Angeles hatte die Spiele 1932 und 1984 ausgerichtet.

 

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