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Langsam gesprochene Nachrichten

14.06.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:49

Nachrichten von Mittwoch, 14. Juni 2017 – langsam gesprochen als MP3

Mehrere Tote bei Hochhausbrand in London:

Bei dem Brand in einem Hochhaus in London sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete die Feuerwehr in London, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Mindestens 50 Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Das Feuer in dem 27-stöckigen Wohnkomplex brach am frühen Morgen aus. Die Feuerwehr ist nach eigenen Angaben mit 200 Leuten und 40 Löschfahrzeugen im Einsatz. Augenzeugen berichten, dass sich noch Menschen in dem Gebäude befinden. Die Brandursache ist noch unklar.

 

Sessions weist Vorwürfe in Russland-Affäre zurück:

Der US-Justizminister Jeff Sessions hat Vorwürfe in der Russland-Affäre kategorisch zurückgewiesen. Den Verdacht, dass er an illegalen Absprachen mit Moskau beteiligt gewesen sein könnte, bezeichnete er bei der Befragung durch den Geheimdienstausschuss des Senats als "schockierende und abscheuliche Lüge". Er wies auch den Vorwurf zurück, dass es beim Rauswurf von Ex-FBI-Chef James Comey mit unrechten Dingen zugegangen sein könnte. Sessions gehört zu den Leuten aus Donald Trumps Umfeld, die im Fokus der Russland-Affäre stehen. Er hatte sich im vergangenen Jahr mindestens zwei Mal mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak getroffen. Dies hatte er in seinem Nominierungsverfahren im Senat jedoch unerwähnt gelassen. Nachdem diese Kontakte bekannt wurden, hatte er sie bestätigt und wegen Befangenheit seinen Rückzug aus den Russland-Ermittlungen erklärt. Der Justizminister war in den vergangenen Wochen auch massiv in die Kritik geraten, weil er Trump die Entlassung Comeys empfohlen hatte. Dies wird als Verstoß gegen seine Befangenheitserklärung in der Russland-Affäre gedeutet.

 

US-Präsidialamt: Trump will Russland-Sonderermittler nicht feuern:

US-Präsident Donald Trump will den Sonderermittler in der Russland-Affäre, Robert Mueller, nicht entlassen. Das US-Präsidialamt teilte mit, der Präsident habe keine derartigen Pläne. Am Montag hatte ein Freund Trumps einem Sender gegenüber gesagt, Trump erwäge die Entlassung des Sonderermittlers. Der Ex-FBI-Chef Mueller soll wie das FBI und mehrere Kongressausschüsse klären, ob Russland die Präsidentenwahl im vergangenen Jahr zugunsten Trumps beeinflusste und ob es geheime Absprachen zwischen seinem Team und der Regierung in Moskau gab. Sowohl Trump als auch Russland haben die Vorwürfe zurückgewiesen.

 

Frankreich will Reformen für mehr Moral in der Politik:

Im Kampf gegen Skandale und Affären in der Politik will die französische Regierung am heutigen Mittwoch ein umfassendes Reformpaket auf den Weg bringen. So sollen Abgeordnete und Minister künftig keine nahen Verwandten mehr beschäftigen dürfen. Auch soll es strengere Regeln zur Beratertätigkeit von Parlamentariern, zur Vermeidung von Interessenkonflikten und zur Parteienfinanzierung geben. Justizminister François Bayrou wird die Reformen für mehr Moral in der Politik bei einer Kabinettssitzung vorstellen, bevor sie ins Parlament gehen. Mit den neuen Regeln soll das Vertrauen der Bürger in die Politik wiederhergestellt werden. Hintergrund der Initiative sind Skandale wie die Scheinbeschäftigungsaffäre um den konservativen Präsidentschaftskandidaten François Fillon, der Familienangehörige auf Staatskosten beschäftigte, ohne dass sie eine Leistung dafür erbracht haben.

 

Ronaldo weist Vorwurf des Steuerbetrugs zurück:

Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat den Vorwurf der Steuerhinterziehung zurückgewiesen. Wie das Lissaboner Unternehmen seines Managers Jorge Mendes mitteilte, habe es niemals Unterschlagungen gegeben. Es sei klar, dass der Spieler nicht versucht habe, Steuern zu umgehen. Die für Wirtschaftsdelikte zuständige Staatsanwaltschaft hatte zuvor beim Gericht in Madrid Anzeige gegen den Torjäger erstattet. Er wurde der Steuerhinterziehung in Höhe von gut 14,76 Millionen Euro beschuldigt. Dem 32-jährigen Portugiesen drohen wegen insgesamt vier Steuervergehen eine Mindesthaftstrafe von bis zu sieben Jahren sowie eine Geldstrafe von mindestens 28 Millionen Euro, schätzte der Verband der Steuerexperten des spanischen Finanzministeriums.

 

Französische Fußballfans singen "God save the Queen":

Als Zeichen der Solidarität nach den Anschlägen von Manchester und London haben französische Fußballfans vor dem Länderspiel gegen England (3:2) die Hymne der Gäste mitgesungen. Auf Fernsehbildern des Senders TF1 war zu sehen, dass Zuschauer mit französischer Trikolore auf der Wange "God Save the Queen" anstimmten. Der Text wurde auf den Großleinwänden im Stade de France im Pariser Vorort Saint-Denis eingeblendet. Die Szene erinnerte an die Begegnung der beiden Teams im englischen Wembley-Stadion wenige Tage nach den Pariser Terroranschlägen vom November 2015. Damals hatten zahlreiche englische Fans demonstrativ die Marseillaise mitgesungen. Vor Beginn des Freundschaftsspiels gedachten Spieler und Zuschauer mit einer Schweigeminute der Opfer der Anschläge. Im Stadion waren auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die britische Premierministerin Theresa May. Die Begegnung im Stade de France stand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Rund 1100 Polizisten waren im Einsatz.

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