1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

14.05.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:36

Nachrichten von Donnerstag, 14. Mai 2015 – langsam gesprochen als MP3o

Kämpfe zwischen loyalen und putschistischen Armee-Einheiten in Burundi:

Die Lage in Burundi bleibt nach dem Putschversuch unübersichtlich. Augenzeugen berichteten von Kämpfen rivalisierender Armeeeinheiten rund um den staatlichen TV- und Radiosender in der Hauptstadt Bujumbura. Der Generalstabschef der burundischen Armee hatte den Putsch von Armeeangehörigen gegen Präsident Pierre Nkurunziza für gescheitert erklärt. General Prime Niyongabo forderte die Putschisten im Staatsrundfunk auf, sich zu ergeben. Deren Sprecher wies die Darstellung des Armeechefs umgehend zurück. Am Mittwoch hatte der ehemalige Geheimdienstchef General Godefroid Niyombare verkündet, Staatschef Nkurunziza sei abgesetzt und die Regierung aufgelöst. Er nutzte dabei die Abwesenheit des Präsidenten, der sich zu einem Gipfeltreffen in Tansania aufhielt.

Taliban bekennen sich zu Angriff auf Hotel in Kabul:

Die radikalislamischen Taliban haben sich zu dem Angriff auf ein Hotel in der afghanischen Hauptstadt Kabul bekannt. Ziel des Anschlags sei eine Feier in der Unterkunft gewesen, die von wichtigen Personen und von Amerikanern besucht worden sei, teilten die Extremisten mit. Bei der etwa siebenstündigen Besetzung der Unterkunft Park Palace wurden nach Angaben der Polizei insgesamt fünf Afghanen und Ausländer getötet. Unter den Opfern sind auch zwei Inder und ein US-Amerikaner. Kabuls Vize-Polizeichef Sajed Gul Agha Rohani sprach von drei Angreifern. Sie seien getötet und damit daran gehindert worden, ihre Sprengstoffwesten zu zünden. Später hieß es jedoch, bislang sei erst ein Angreifer identifiziert worden, nach möglichen weiteren werde gesucht.

US-Repräsentantenhaus stimmt für Reform der Geheimdienste :

Das US-Repräsentantenhaus hat mit großer Mehrheit für ein Ende des massenhaften Sammelns von Telefondaten durch die nationalen Geheimdienste gestimmt. 338 Abgeordnete votierten für den sogenannten USA Freedom Act, 88 lehnten die Vorlage ab. Das geplante Gesetz erhielt sowohl von den Demokraten von US-Präsident Barack Obama als auch von den Republikanern breite Unterstützung. Es sieht vor, dass Telefondaten und andere Aufzeichnungen künftig per Gerichtsbeschluss freigegeben werden müssen. Dafür muss ein hinreichender Verdacht vorliegen, dass es Verbindungen zum internationalen Terrorismus gibt. Bis Ende Mai muss noch der Senat über eine Reform der Geheimdienste entscheiden. Nach bisherigem Recht dürfen die Geheimdienste massenweise Telefondaten sammeln.

Geschworene beraten über Todesstrafe für "Boston-Bomber":

Hinrichtung oder lebenslange Haft: Das Schicksal des Bombenlegers beim Marathon in Boston liegt jetzt in der Hand der Geschworenen. Die Jury begann am Mittwoch mit ihren Beratungen über das Strafmaß für den Angeklagten Dschochar Zarnajew, der im April 2013 mit seinem älteren Bruder Tamerlan zwei Sprengsätze am Marathon-Zieleinlauf gezündet hatte. Drei Menschen wurden getötet, 260 verletzt, viele von ihnen schwer. Für ein Todesurteil ist Einstimmigkeit nötig. Können sich die Geschworenen nicht einigen, wird der heute 21-Jährige automatisch mit lebenslanger Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis in Colorado bestraft.

Mindestens 58 Tote bei Feuer in Schuhfabrik auf Philippinen :

Nach dem Brand einer Schuhfabrik auf den Philippinen hat sich die Zahl der Todesopfer auf 72 erhöht. Die Zahl der bislang geborgenen Leichen entspreche der Zahl der vermissten Arbeiter, sagte der Bürgermeister des Gewerbevororts Valenzuela, Rex Gatchalian.Laut ersten Erkenntnissen der Brandschutzbehörde brach das Feuer in dem zweistöckigen Gebäude der Firma Kentex Manufacturing in dem Vorort von Manila am Mittwoch aus, als Funken von einer Schweißmaschine einen Chemikalienbehälter trafen. Die Flammen breiteten sich aufgrund der großen Mengen Gummi in der Fabrik schnell aus. Angehörige beklagten die mangelnden Sicherheitsstandards in der Fabrik.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema