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Nachrichten

14.04.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:22

Nachrichten von Montag, 14. April 2014 – langsam gesprochen als MP3

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Im Osten der Ukraine haben die prorussischen Milizen das Ultimatum der Regierung in Kiew verstreichen lassen. Medien berichten, dass die Separatisten in Slowjansk ihre Waffen nicht wie gefordert niedergelegt hätten. Der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow hatte mit einem Einsatz der Streitkräfte gedroht, um die blutigen Unruhen zu beenden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble beschuldigt derweil Russland, den Konflikt in der Ostukraine mutwillig anzuheizen. Es gebe dafür viele Anzeichen, sagte Schäuble im Deutschlandfunk. Der Westen lasse sich aber nicht erpressen. Die EU-Außenminister beraten an diesem Montag über eine gemeinsame Antwort auf Russlands Drohung, Gaslieferungen nach Europa einzustellen.

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In Moskau haben etwa 5000 Menschen für mehr Pressefreiheit in Russland demonstriert. Die Protestteilnehmer, die während ihres "Marsches der Wahrheit" von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurden, warfen der Regierung vor, gegen unabhängige Medien vorzugehen. Damit wolle sie eine Debatte über die Krise in der benachbarten Ukraine ersticken. Die russische Führung wies die Vorwürfe zurück und erklärte, man zensiere nicht und übe auch keinen Druck auf Medien aus.

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Bei einem Angriff mutmaßlicher Islamisten auf Dorfbewohner im Nordosten Nigerias sind mindestens 60 Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Die Angreifer seien mit Geländewagen, Motorrädern und zwei gepanzerten Fahrzeugen in die Dörfer im Bundestaat Borno nahe der Grenze zu Kamerun gestürmt, sagte ein Behördenvertreter aus Bornos Hauptstadt Maiduguri. Ein Vertreter der örtlichen Behörden sagte, bei den Angreifern handele es sich "ohne Zweifel" um Mitglieder der Islamistengruppe Boko Haram. Diese kämpft seit 2009 im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias für einen islamischen Staat und verübt regelmäßig Anschläge auf Christen sowie auf Armee, Polizei und Behörden.

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Die Ausgaben für militärische Zwecke sind 2013 weltweit um 1,9 Prozent gesunken. Das gab das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem Jahresbericht bekannt. Maßgeblich verantwortlich sind dafür die USA. Sie gaben rund 7,8 Prozent weniger Geld für Rüstung aus, belegen aber weiterhin Platz eins in der Weltrangliste für Militärausgaben. Nimmt man die USA aus der Statistik heraus, steigen die weltweiten Ausgaben für militärische Zwecke um circa 1,8 Prozent. Länder wie China, Russland und Saudi-Arabien, Platz zwei bis vier in der Rangliste, haben deutlich mehr in Rüstung investiert, ebenso wie viele Länder in Afrika. Deutschland gab 2013 mit rund 35 Milliarden Euro ebenfalls etwas mehr Geld für militärische Zwecke aus als im Vorjahr und klettert damit von Platz neun auf den siebten Rang.

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Im US-Bundesstaat Kansas hat ein Mann in zwei jüdischen Einrichtungen drei Menschen erschossen. Er wurde unmittelbar nach den Taten festgenommen. Medienberichten zufolge soll der Schütze bei seiner Festnahme den Hitlergruß gerufen haben. US-Präsident Barack Obama sprach den Familien der Opfer sein Mitgefühl aus. Die Attentate ereigneten sich am Vorabend des Pessach-Festes.

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