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Nachrichten

14.03.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Schweiz sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen 22 Schulkinder. Weitere 24 Kinder wurden verletzt. Wie die Polizei mitteilte, verunglückte der belgische Reisebus in einem Autobahntunnel im Kanton Wallis. Der Busfahrer verlor aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal gegen eine Tunnelwand. Die Kinder aus Flandern hatten im schweizerischen Val d'Anniviers Wintersportferien verbracht und befanden sich auf der Heimreise. Der belgische Regierungschef Elio Di Rupo sprach von einem "tragischen Tag" für sein Land. Er werde noch an diesem Mittwoch in die Schweiz reisen. Auch die Angehörigen der Unfallopfer sollen an den Unglücksort gebracht werden.

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In China können Kritiker der kommunistischen Regierung künftig bis zu sechs Monate lang an einem unbekannten Ort festgehalten werden. Zum Abschluss seiner Jahrestagung in Peking verabschiedete der Volkskongress ein umstrittenes neues Strafverfahrensrecht, das Sicherheitsorganen weitreichende Vollmachten für Festnahmen und Hausarrest gewährt. Die knapp 3000 Delegierten in der Großen Halle des Volkes billigten auch den Rechenschaftsbericht von Ministerpräsident Wen Jiabao. Angesichts der Wirtschaftskrise strebt die Volksrepublik nur noch ein Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent an. Im vergangenen Jahr waren noch 9,2 Prozent erreicht worden.

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Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière ist zu einem nicht angekündigten Besuch in Afghanistan eingetroffen. Zwei Tage nach dem Truppenbesuch von Kanzlerin Angela Merkel im Norden des Landes will de Maizière in der Hauptstadt Kabul militärpolitische Gespräche führen. Geplant ist auch ein Treffen mit Staatspräsident Hamid Karsai. De Maizières Besuch findet nur wenige Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten statt, bei dem 16 Zivilisten getötet worden waren. Die radikal-islamischen Taliban haben Rache angekündigt.

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Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat der erzkonservative Ex-Senator Rick Santorum seine Position als Alternative zum favorisierten Mitt Romney gestärkt. Laut Medienberichten konnte Santorum die Vorwahlen in den Südstaaten Alabama und Mississippi für sich entscheiden. Der ehemalige Gouverneur Romney belegte demnach jeweils nur Rang drei - hinter dem früheren Parlamentspräsidenten Newt Gingrich. Vielen Konservativen gilt Romneys Haltung gegenüber sozialen Fragen wie Abtreibung oder der Homosexuellen-Ehe als zu liberal. Wer gegen US-Präsident Barack Obama bei der Wahl im November antreten wird, legen die Republikaner endgültig auf ihrem Nominierungsparteitag im August fest.

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Der größte deutsche Energieversorger E.on hat im vergangenen Jahr erstmals in seiner Unternehmensgeschichte rote Zahlen erwirtschaftet. Bedingt unter anderem durch die sofortige Stilllegung von Kernkraftwerken und milliardenschwere Abschreibungen in Italien und Spanien muss E.on einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro ausweisen, wie der Konzern bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf mitteilte. 2010 hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 5,8 Milliarden Euro erzielt.

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Zum Fußball: Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat mit einem Sieg beim FC Basel das Viertelfinale der Champions-League erreicht. Nach der 0:1-Pleite im Hinspiel gewann das Team von Trainer Jupp Heynckes das Achtelfinal-Rückspiel souverän mit 7:0. Es war der bisher höchste Sieg der Bayern in der Königsklasse. Überragender Münchner war Nationalstürmer Mario Gomez mit vier Treffern. Die Viertel- und Halbfinal-Paarungen werden am Freitag ausgelost.

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