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Aktuell Asien

14 Tote nach Geiselnahme in Kabul

Bei der Geiselnahme in einem Gästehaus in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mehr Menschen getotet worden als zunächst angenommen. Die Rede ist jetzt von 14 Toten, darunter sollen mindestens zwei Ausländer sein.

Stundenlang waren mehr als 50 Menschen in einem Hotel festgehalten worden. Bei der Erstürmung des Gebäudes durch afghanische Sicherheitskräfte seien sechs Personen getötet worden, teilte Kabuls Polizeichef Abdul Rahman Rahimi mit.

Einer der Toten sei ein US-Bürger, sagte die Sprecherin der amerikanischen Botschaft in der afghanischen Hauptstadt. Das italienische Außenministerium bestätigte, dass auch ein Italiener umkam. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.

Das Gästehaus ist beliebt bei Ausländern

Wie viele Angreifer getötet wurden, war zunächst unklar. Die Taliban behaupten, die Attacke sei von nur einer Person ausgeführt worden. Nach Angaben des stellvertretenden Innenministers Ajub Salangi wurden dagegen zwei Angreifer erschossen. Ein afghanischer Offizier sprach sogar von drei getöteten Angreifern. Laut Innenministerium wurden drei Mitarbeiter des Hauses sowie zwei Ausländer und ein Soldat verletzt.

Eine Gruppe Bewaffneter hatte das Hotel nach Polizeiangaben am Mittwochabend gestürmt. Zu dem Zeitpunkt seien etwa 100 Menschen vor Ort gewesen. Das Gästehaus gilt als beliebt bei Ausländern. In der Nähe liegen Büros der UN-Mission und weiterer internationaler Organisationen.

pg/kle (dpa, afp)