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Langsam gesprochene Nachrichten

13.11.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:15

Nachrichten von Montag, 13. November 2017 – langsam gesprochen als MP3

Viele Tote bei heftigem Erdbeben in Kurdengebiet:

Bei einem schweren Erdbeben in der Grenzregion zwischen Iran und Irak sind nach jüngsten Angaben mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Bewohner des Kurdengebiets wurden verletzt. Etliche Personen seien noch unter Trümmern verschüttet, hieß es. Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte die Region am Sonntagabend erschüttert. Aus Furcht vor Nachbeben flohen die Menschen trotz Kälte auf die Straßen und in Parks. Die Türkei brachte einen ersten Hilfskonvoi vor allem mit Medizin und Lebensmitteln auf den Weg in die Erdbebenregion.

 

Entscheidende Woche bei der Weltklimakonferenz:

Die Bonner Weltklimakonferenz geht in ihre zweite und entscheidende Woche. Bis kommenden Freitag wollen sich die Delegationen aus aller Welt darauf verständigen, wie das Pariser Klimaabkommen umgesetzt werden kann. Die Konferenzteilnehmer sollen Textentwürfe für ein Regelwerk erarbeiten. Festgelegt werden muss beispielsweise, wie der CO2-Ausstoß künftig gemessen und angegeben werden soll. Ab Mittwoch finden die Gespräche auf Ministerebene statt. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron werden noch in dieser Woche in Bonn erwartet.

 

Trump rühmt Asien-Reise für Fortschritte in Handelspolitik:

US-Präsident Donald Trump hat eine positive Bilanz seiner Asien-Reise gezogen. Ihm sei überall auf beispiellose Weise "der rote Teppich ausgerollt" worden, sagte Trump in der philippinischen Hauptstadt Manila, wo er am Gipfel der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean teilnimmt. Im Bereich der Handelspolitik habe es sehr große Fortschritte gegeben, berichtete Trump. Einzelheiten nannte er nicht. Die Handelspolitik und der Konflikt mit Nordkorea waren die beiden zentralen Themen der Asien-Reise des US-Präsidenten, auf der er Japan, Südkorea, Vietnam und nun die Philippinen besuchte. Dort wurde Trump von Staatschef Rodrigo Duterte empfangen, der wegen seiner autoritären Politik und des brutalen Vorgehens gegen Drogenkriminelle höchst umstritten ist. Ungeachtet dessen lobte Trump ausdrücklich sein gutes Verhältnis zu Duterte.

 

Hariri will rasch in den Libanon zurückkehren:

Eine Woche nach seiner überraschenden Rücktrittserklärung hat der ehemalige libanesische Ministerpräsident Saad Hariri angekündigt, "sehr bald" in den Libanon zurückzukehren. Ein genaues Datum nannte er in einem Interview mit dem Fernsehsender "Future TV" aber nicht. Hariri hält sich derzeit in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad auf. In dem Interview bekräftigte er, dass er aus freien Stücken handele und jederzeit abreisen könne. Nach Hariris Rücktrittserklärung war über die Umstände seines Rückzuges spekuliert worden. Hariri selbst nannte ein Mordkomplott der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah und deren Schutzmacht Iran als Grund. Damit löste der 47-Jährige Vermutungen aus, dass sein Rückzug von Saudi-Arabien erzwungen wurde, um Spannungen mit der Hisbollah zu erzeugen. Riad und Teheran sind Erzfeinde und kämpfen um die Vormachtstellung im Nahen Osten.

 

Slowenischer Präsident sichert sich zweite Amtszeit:

Im EU-Land Slowenien ist Staatspräsident Borut Pahor für weitere fünf Jahre wiedergewählt worden. Bei der Stichwahl vom Sonntag entfielen gut 53 Prozent der Stimmen auf den früheren Regierungschef, wie die Wahlkommission in Ljubljana mitteilte. Sein Kontrahent, der frühere Komiker und jetzige Bürgermeister der Stadt Kamnik, Marjan Sarec, kam auf knapp 47 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 42 Prozent - die niedrigste bei einer Präsidentenwahl seit der Unabhängigkeit Sloweniens 1991. In Slowenien hat der Präsident überwiegend repräsentative Aufgaben.

 

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