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Nachrichten

13.08.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Mit einer spektakulären Abschlussshow sind in London die Olympischen Sommerspiele zu Ende gegangen. Vor 80.000 Zuschauern im Olympia-Stadion sorgten Größen der britischen Rock- und Popmusik und akrobatische Tanzeinlagen für die richtige Stimmung. Beim Einmarsch der Athleten wurde die deutsche Fahne von Ruderer Kristof Wilke getragen, der mit dem Achter Gold gewonnen hatte. Geschätzte 300 Millionen Zuschauer waren weltweit an den Fernsehgeräten dabei. Kurz vor Mitternacht Ortszeit setzte IOC-Präsident Jacques Rogge dann den offiziellen Schlusspunkt. Er sagte, London sei ein großartiger Gastgeber gewesen. Bürgermeister Boris Johnson überreichte die olympische Flagge an seinen Kollegen Eduardo Paes aus der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro. Dort wird im August 2016 das olympische Feuer brennen.

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Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat überraschend die Militärspitze des Landes umgebaut und damit seine Macht gefestigt. Mursis Sprecher erklärte, der Verteidigungsminister und Armeechef Hussein Tantawi sowie der Stabschef Sami Enan seien mit sofortiger Wirkung von ihren Posten entbunden. Zudem habe der ehemalige Muslimbruder Mursi einen Verfassungserlass des Militärs vom Juni für nichtig erklärt, der die Macht des Präsidenten beschneiden sollte. General Mohammed al-Assar, ein Mitglied des Militärrates, sagte, die Personalentscheidungen seien mit der Armee abgesprochen. Mursi bemühte sich um versöhnliche Töne gegenüber dem Militär. Er betonte, seine Entscheidungen richteten sich weder gegen bestimmte Personen noch Institutionen. In der Hauptstadt Kairo feierten Tausende Anhänger des Präsidenten die Entlassung der Armeespitze. Verteidigungsminister Tantawi hatte noch bis vor Kurzem als Chef des Obersten Militärrates die Macht im Land inne gehabt.

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Im US-Wahlkampf hat Präsident Barack Obama den frisch gekürten Kandidaten der oppositionellen Republikaner für das Amt des Vizepräsidenten attackiert. Sein Herausforderer Mitt Romney habe sich mit Paul Ryan den "ideologischen Anführer" der Republikaner im Kongress ausgewählt, erklärte Obama. Ryan sei ein anständiger Mann, der die Vision Romneys deutlich zum Ausdruck bringe. Aber mit dieser Vision sei er grundsätzlich nicht einverstanden, fügte Obama hinzu. Der 42-jährige Ryan hat sich im Repräsentantenhaus einen Namen als Sparpolitiker gemacht, der Sozialleistungen für alte und arme Menschen kürzen will. Obamas Demokraten wollen hingegen Steuerschlupflöcher schließen und die Abgaben für Wohlhabende erhöhen, um die gigantische Staatsverschuldung der USA einzudämmen.

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Nach den schweren Erdbeben im Nordwesten des Iran hat die Regierung in Teheran Hilfsangebote etlicher Länder abgelehnt. Der Iran brauche keine Unterstützung von außen und könne die Lage selbst bewältigen, betonte Innenminister Mohammed Najjar. Unterstützung hatten unter anderem die USA und auch Deutschland angeboten. Durch zwei heftige Beben waren am Samstag nach jüngsten Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums 306 Menschen ums Leben gekommen, etwa 3000 wurden demnach verletzt.

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Berlin gedenkt an diesem Montag der Opfer des Mauerbaus vor 51 Jahren. Die zentrale Veranstaltung zum 13. August findet an der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bundeshauptstadt statt. Dazu werden unter anderem der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit erwartet. - In der Nacht zum 13. August 1961 hatte das DDR-Regime in Berlin mit dem Bau einer Mauer begonnen, um den Flüchtlingsstrom nach Westdeutschland zu stoppen. An der Mauer kamen bis 1989 mindestens 136 Menschen zu Tode.

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