13.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.06.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 13.06.2018 – langsam gesprochen als MP3

Japan rügt Verzicht der USA auf Militärmanöver

Japan hat sich skeptisch über die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump geäußert, die Militärmanöver mit Südkorea zu beenden. Verteidigungsminister Itsunori Onodera sagte, Manöver und Militärpräsenz der USA seien wichtig für die Sicherheit in Ostasien. Die drei Länder müssten sich darüber verständigen. Trump lobte nach seiner Rückkehr aus Singapur erneut überschwänglich die "historische Bedeutung" des Gipfels mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Mit einem Tag Verzögerung feierten nordkoreanische Staatsmedien das Treffen als "große Wende" im Verhältnis zu den USA. Positiv äußerte sich auch die Presse in China.

 

Militärallianz greift wichtige Hafenstadt im Jemen an

Das von Saudi-Arabien geführte Militärbündnis hat seinen größten Angriff seit Beginn des Krieges im Jemen vor drei Jahren gestartet. Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe attackierten die Hafenstadt Hudeida am Roten Meer, wie die international anerkannte jemenitische Exilregierung mitteilte. Sie unterstützen die jemenitischen Bodentruppen, hieß es. Hudeida ist der größte Hafen des Jemen und Lebensader für die Bevölkerung im Norden des Landes, der von den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen gehalten wird. Den Aufständischen soll mit der Offensive der Nachschub abgeschnitten werden.

 

Opposition in Nicaragua ruft zu landesweitem Streik auf

In Nicaragua halten die Proteste gegen die sandinistische Regierung von Präsident Daniel Ortega an. Die Opposition rief zu einem landesweiten ganztägigen Streik auf. Die Arbeitsniederlegungen aus "Solidarität mit den Opfern" der wochenlangen Massenproteste sollten am Donnerstag um Mitternacht beginnen, kündigte die "Nationale Allianz für Gerechtigkeit und Demokratie" an. Ortega müsse zudem "sofort" entscheiden, ob er die Vermittlungsgespräche der katholischen Kirche wieder aufnehme. Während der Kundgebungen gegen den Ex-Guerillaführer sind laut Menschenrechtsgruppen etwa 150 Menschen getötet worden.

 

Merkel beharrt auf Flüchtlingsposition trotz Unions-Kritik

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Position verteidigt, eine europäische Lösung in der Flüchtlingsfrage zu suchen. Den Ländern, bei denen Flüchtlinge ankommen, sollte nicht die "gesamte Verantwortung" zugeschoben werden, sagte Merkel. Nach Plänen der Koalitionspartei CSU sollen bestimmte, bereits registrierte Flüchtlinge an der deutschen Grenze künftig abgewiesen werden. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte nach einem Treffen mit Merkel an, unter der EU-Ratspräsidentschaft seines Landes ab Juli Entscheidungen zum EU-Außengrenzschutz vorantreiben zu wollen.

 

Norwegen möchte mehr US-Truppen im Land

Im Rahmen der NATO-Partnerschaft will Norwegen die Anzahl der US-Soldaten im eigenen Land verdoppeln. Oslo wolle Washington bitten, die Truppen auf 700 US-Soldaten aufzustocken. Norwegen möchte außerdem, dass die Soldaten künftig weiter nördlich und damit näher an der Grenze zu Russland stationiert werden. Im vergangenen Jahr wurden unter Kritik aus Russland bereits 330 US-Marineinfanteristen im Zentrum des Landes stationiert, die regelmäßig ausgewechselt werden. Die russische Botschaft in Oslo kommentierte die Ankündigung zunächst nicht.

 

Fast jeder zehnte Tesla-Mitarbeiter muss gehen

Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla kündigt mehr als 3000 Mitarbeitern. Tesla-Chef Elon Musk teilte den Angestellten per E-Mail mit, etwa neun Prozent von ihnen "über das gesamte Unternehmen hinweg" würden entlassen. Laut Musk sind jedoch keine Stellen in der Produktion betroffen. Die Fertigungsziele beim Hoffnungsträger, dem Mittelklassewagen "Modell 3", würden in den kommenden Monaten nicht darunter leiden. Durch die Kündigungen sollten die Kosten gesenkt werden, um dem Ziel der Profitabilität näher zu kommen, so Musk weiter.

 

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