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Nachrichten

13.06.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:54

Nachrichten von Montag, 13. Juni 2016 – langsam gesprochen als MP3

Blutiges Attentat in US-Nachtclub löst Entsetzen aus:

Der blutige Anschlag auf eine Diskothek in Florida hat in den USA Entsetzen ausgelöst. Präsident Barack Obama sprach von einem "Akt des Terrors und des Hasses". Der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump nahm die Tat zum Anlass, seine Forderung nach einem Einreiseverbot für Muslime in die USA zu bekräftigen. Zudem verlangte Trump den Rücktritt von Präsident Barack Obama und den Rückzug der wahrscheinlichen Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton. Nach US-Polizeiangaben war der mutmaßliche Attentäter den Behörden bekannt, weil er Sympathien für den IS geäußert haben soll. Bei der Geiselnahme und Schießerei in einem Nachtclub für Homosexuelle in Florida waren in der Nacht zu Sonntag 50 Menschen getötet und 53 verletzt worden.

Sipri: Zahl der Atomwaffen geht weltweit zurück:

Die Zahl der Atomwaffen geht laut einem Bericht des Friedensforschungsinstituts Sipri weltweit weiter zurück. Dies ist nach Angaben des Stockholmer Instituts vor allem eine Folge der fortlaufenden Reduzierung der Atomwaffenarsenale der USA und Russlands seit Beginn der neunziger Jahre. Zugleich, so der Bericht weiter, investieren beide Länder aber Milliarden in die Modernisierung ihrer Bestände. Zusammengenommen besitzen die USA und Russland mehr als 90 Prozent aller Nuklearwaffen. Alle neun Atomwaffenstaaten – die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea – hatten dem Bericht zufolge Anfang des Jahres rund 4100 Atomwaffen einsatzbereit und verfügten über knapp 15.400 atomare Sprengköpfe.

Merkel und Li wollen Handelskrieg EU-China abwenden:

China und Deutschland wollen einen Handelskrieg zwischen der Volksrepublik und der EU vermeiden. Bis Jahresende müsse eine Lösung im Streit um die Einstufung Chinas als Marktwirtschaft gefunden werden, forderten Chinas Ministerpräsident Li Keqiang und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen in Peking im Rahmen der 4. deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen. Li betonte, China erfülle bereits alle Bedingungen. Dagegen mahnte Merkel erneut chinesische Maßnahmen gegen die Überkapazitäten für Stahl an. Der sich anbahnende Streit zwischen der EU und China überschattete die bilateralen Konsultationen, zu denen Merkel mit sechs Ministern und einer Wirtschaftsdelegation nach Peking angereist war. Es wurden 24 Vereinbarungen geschlossen, darunter Wirtschaftsabkommen mit einem Wert von 2,73 Milliarden Euro.

England und Russland droht nach Fan-Gewalt Rauswurf aus EM:

Die Ausrichter der Fußball-Europameisterschaft versuchen, der ausufernden Fan-Gewalt mit Warnungen Herr zu werden. Der Verband Uefa drohte England und Russland den Ausschluss von dem Turnier an, sollten Hooligans aus diesen Ländern erneut Krawalle lostreten. Das französische Innenministerium in Paris verbot den Verkauf von Alkohol in Stadion-Nähe. Die Zahl der Festgenommenen gab es mit 116 an. In Lille waren am Sonntag zudem deutsche und ukrainische Fans aneinander geraten. Sie warfen Flaschen und traktierten sich mit Fußtritten. Nach Informationen deutscher Polizeikräfte in Lille waren rund 50 Deutsche an den Krawallen beteiligt.

Aktivisten: Mehr als 20 Tote bei Luftangriffen auf Markt in Syrien:

Bei mehreren Luftangriffen auf einen Markt in der syrischen Stadt Idlib sind nach Angaben von Aktivisten am Sonntag mindestens 21 Menschen getötet worden. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte veröffentlichte ein Video, das ausgebrannte Autowracks, Trümmer und Feuerwehrleute bei Löscharbeiten zeigte. In der Erklärung der Beobachtungsstelle hieß es, dass "Militärmaschinen ein Massaker angerichtet haben". Keine Angaben werden in der Erklärung dazu gemacht, ob es sich um russische oder syrische Kampfflugzeuge handelte. Russische Kampfjets greifen nahezu täglich Ziele in der Region an. Idlib und die gleichnamige Provinz werden von dem syrischen Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida und anderen dschihadistischen Gruppen kontrolliert.

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