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Langsam gesprochene Nachrichten

13.05.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:48

Nachrichten von Samstag, 13. Mai 2017 – langsam gesprochen als MP3

Weltweiter Hackerangriff - Auch Deutsche Bahn betroffen:

Ein massiver Cyberangriff hat Zehntausende Computer von Unternehmen, Behörden und Verbrauchern weltweit blockiert. Betroffen waren unter anderem Krankenhäuser in Großbritannien, der spanische O2-Mutterkonzern Telefónica und das russische Innenministerium. Die Angreifer setzten dabei eine Erpresser-Schadsoftware ein, die Computerdaten verschlüsselt und nur gegen Zahlungen wieder freigibt. In vielen britischen Krankenhäusern sorgte das Schadprogramm für Chaos. In einigen Fällen mussten Krankenwagen zu anderen Kliniken dirigiert und die Patientenaufnahme gestoppt werden. Auch Rechner der Deutschen Bahn waren von dem Angriff betroffen. Wie ein Sprecher des Unternehmens Samstag früh mitteilte, sei der Zugverkehr aber nicht beeinträchtigt worden. - Nach Angaben von Experten des "Forcepoint Security Labs" wurde das Erpresservirus von fast fünf Millionen E-Mails pro Stunde weiterverbreitet.

 

Trump droht gefeuertem FBI-Chef Comey:

Wenige Tage nach der Entlassung von FBI-Chef James Comey hat US-Präsident Donald Trump eine Drohung nachgeschoben. Trump warnte Comey davor, mit internen Informationen an die Öffentlichkeit zu gehen. Bevor er etwas an die Presse durchsickern lasse, solle Comey lieber hoffen, dass es "keine 'Tonbänder' von unseren Gesprächen gibt", schrieb Trump auf Twitter. US-Medien interpretierten den Tweet so, dass Trump Angst vor etwaigen Informationen Comeys habe. Ob es tatsächlich Mitschnitte zwischen Trump und Comey gibt, ist unklar. Nach einer Serie von Widersprüchen und falschen Angaben in der Affäre um den gefeuerten FBI-Chef drohte Trump auf Twitter außerdem mit dem Ende der täglichen Presseunterrichtungen im Weißen Haus. Er schrieb, es sei vielleicht besser, alle künftigen "Press Briefings" zu streichen und stattdessen schriftliche Stellungnahmen zu verteilen.

 

Ex-"Costa-Concordia"-Kapitän Schettino muss 16 Jahre ins Gefängnis:

Fünf Jahre nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" muss der damalige Kapitän Francesco Schettino nun endgültig für 16 Jahre ins Gefängnis. Italiens höchstes Berufungsgericht bestätigte das Hafturteil gegen Schettino. Der 56-Jährige war zuvor in erster und zweiter Instanz unter anderem wegen fahrlässiger Tötung zu der langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Nach Angabe seines Anwalts trat Schettino die Haft unmittelbar nach der Entscheidung an. Die "Costa Concodia" war am 13. Januar 2012 mit mehr als 4000 Menschen an Bord auf einen Felsen vor der toskanischen Insel Giglio aufgelaufen. 32 Menschen kamen ums Leben. Schettino hatte damals als einer der ersten das Schiff verlassen. Später gab er an, von Bord gefallen und zufällig in einem Rettungsboot gelandet zu sein. Das brachte ihm den Spottnamen "Kapitän Feigling" ein.

 

Erste FARC-Rebellen in Kolumbien offiziell entwaffnet:

Im Friedensprozess in Kolumbien haben die ersten Kämpfer der linken Guerillaorganisation FARC offiziell ihre Waffen niedergelegt. Mit einem Zertifikat wurde zwölf Rebellen bestätigt, dass sie nun ins zivile Leben zurückkehren können, teilten die Vereinten Nationen mit. Derzeit legen die rund 6800 FARC-Mitglieder in 26 Rückzugsgebieten im ganzen Land ihre Waffen nieder. Mehr als 600 UN-Beobachter überwachen die Demobilisierung. Nach Jahrzehnten des bewaffneten Konflikts mit rund 300.000 Toten hatten die FARC und die kolumbianische Regierung Ende vergangenen  Jahres einen Friedensvertrag unterzeichnet. Die Guerillagruppe will künftig mit politischen Mitteln für ihre Ziele wie eine gerechtere Landverteilung eintreten.

 

Wirtschaftsministerin Zypries in China zum Seidenstraßen-Gipfel:

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries beginnt an diesem Samstag einen dreitägigen Besuch in China. Im Mittelpunkt steht die Teilnahme am Pekinger Gipfeltreffen zur chinesischen Initiative einer "Neuen Seidenstraße". Dazu kommen am Sonntag die Vertreter aus mehr als 100 Ländern zusammen, darunter 28 Staats- und Regierungschefs. Im Vorfeld wird Zypries chinesische Jungunternehmer und auch Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft treffen. Die SPD-Politikerin will sich in Peking für mehr Marktzugang, die Gleichbehandlung ausländischer Unternehmen sowie den Abbau bestehender Handels- und Investitionshemmnisse einsetzen.

 

Hunderttausende bejubeln Papst Franziskus in Fátima:

Rund 400.000 Pilger haben Papst Franziskus im portugiesischen Wallfahrtsort Fátima unter großem Jubel empfangen. Franziskus fuhr in seinem Papamobil durch die Menge vor der Basilika. In der Erscheinungskapelle hielt er minutenlang in stillem Gebet inne. Sein Besuch in Fátima findet genau 100 Jahre nach der ersten überlieferten Marien-Erscheinung in dem Ort statt. Am 13. Mai 1917 soll den beiden Geschwistern Jacinta und Francisco Marto sowie ihrer Cousine Lucia dos Santos die Jungfrau Maria erstmals erschienen sein. Als Höhepunkt seines Besuches will Franziskus die beiden Geschwister an diesem Samstag heilig sprechen. Für die Cousine der Kinder läuft ein Verfahren zur Seligsprechung.

 

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