13.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.03.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 13. März 2018 – langsam gesprochen als MP3

Attentat auf Ex-Spion: London erwartet Antwort aus Moskau :

Großbritannien hat Russland aufgefordert, Details zu dem Nervengift anzugeben, mit dem der Ex-Doppelagent Sergej Skripal und dessen Tochter Yulia angegriffen wurden. Nach Angaben von Premierministerin Theresa May wurden die beiden durch einen Nervenkampfstoff vergiftet, der einst in der Sowjetunion produziert wurde. Moskau soll sich gegenüber der Organisation für das Verbot chemischer Waffen erklären. Die russische Regierung wies die Vorwürfe Mays barsch zurück und warf ihr eine "politische Kampagne auf Grundlage von Provokationen" vor. US-Außenminister Rex Tillerson hingegen schloss sich der Schlussfolgerung der britischen Regierung an, wonach Russland für den Giftanschlag verantwortlich ist. Auch die NATO zeigte sich alarmiert.

 

USA wollen notfalls in Syrien selbst handeln:

Die USA haben mit einem Alleingang im Syrienkonflikt gedroht, sollte der UN-Sicherheitsrat keine 30-tägige Waffenruhe für das Bürgerkriegsland durchsetzen. Die Feuerpause soll für die Hauptstadt Damaskus und die Rebellenenklave Ost-Ghuta gelten. Das Rebellengebiet wird seit Wochen mit russischer Unterstützung von regierungstreuen Kräften angegriffen. Diese begründen ihr Vorgehen mit dem Kampf gegen Terrorgruppen. Der Sicherheitsrat hatte bereits am 24. Februar eine 30-tägige Feuerpause für das ganze Land gefordert.

 

Tote bei Anschlägen mit Paketbomben in Texas:

In Austin im US-Bundesstaat Texas sind bei einer Serie von Paketbombenanschlägen zwei Menschen getötet worden. Eine Frau wurde schwer verletzt. Die Explosionen ereigneten sich innerhalb von zehn Tagen. Die Polizei teilte mit, dass alle drei Anschläge miteinander in Verbindung stehen. Die Ermittler hätten aber noch kein Muster der Opfer oder einen konkreten Verdacht. Das Motiv sei unklar, man schließe aber ein Hassverbrechen nicht aus. Die Opfer seien Afroamerikaner oder lateinamerikanischer Herkunft, teilten die Behörden mit. Erste Hinweise deuteten darauf hin, dass die Pakete nicht von der Post oder anderen Anbietern geliefert worden seien, so die Ermittler.

 

Trump blockiert Übernahme von Qualcomm:

US-Präsident Donald Trump hat die geplante Milliarden Dollar schwere Übernahme des amerikanischen Chipherstellers Qualcomm durch den in Singapur ansässigen Konkurrenten Broadcom untersagt. Begründet wurde der Schritt mit einer Gefährdung der nationalen Sicherheit. Es wäre die bisher teuerste Übernahme in der Technologie-Industrie überhaupt gewesen. Broadcom hatte für Qualcomm in der Spitze 121 Milliarden Dollar geboten, plus die Übernahme von Schulden in Höhe von 25 Milliarden Dollar. Insider befürchteten, dass Broadcom nach der Übernahme Teile von Qualcomm an den chinesischen Konkurrenten Huawei verkaufen könnte.

 

Oskar Gröning gestorben:

Der als "Buchhalter von Auschwitz" bekannt gewordene frühere SS-Mann Oskar Gröning ist tot. Nach Informationen des "Spiegel" starb der 96-Jährige am vergangenen Freitag in einem Krankenhaus. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover bestätigte demnach eine entsprechende Information von Grönings Anwalt. Das Landgericht Lüneburg hatte Gröning 2015 wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Im Dezember 2017 hielt das Bundesverfassungsgericht Gröning für haftfähig; er müsse seine Strafe antreten. Eine Beschwerde aus Gesundheitsgründen wies Karlsruhe ab.

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