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Nachrichten

13.02.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als Audio-Datei.

Audio anhören 09:06

Nachrichten von Samstag, 13. Februar 2016 – langsam gesprochen als MP3

Papst und Patriarch warnen vor Gefahr eines neuen Weltkriegs:

Papst Franziskus und der Moskauer Patriarch Kyrill I. haben bei ihrem historischen Treffen auf Kuba eindringlich vor der Gefahr eines neuen Weltkriegs gewarnt. Mit Blick auf die Konflikte im Nahen Osten appellierten sie in ihrer in Havanna unterzeichneten gemeinsamen Erklärung an alle Beteiligten, guten Willen zu zeigen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Die internationale Gemeinschaft müsse alle Anstrengungen unternehmen, um dem Terrorismus ein Ende zu setzen. Alle Christen sollten zudem Gott bitten, "dass er seine Schöpfung vor der Vernichtung bewahre und keinen neuen Weltkrieg zulasse", heißt es in dem Text. Es war das erste Treffen von Oberhäuptern der römisch-katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche, seitdem sich das Christentum vor rund 1.000 Jahren in einen östlichen und einen westlichen Zweig aufgespalten hatte.

Neue Kämpfe in Syrien dämpfen Hoffnung auf angepeilte Waffenruhe:

Hoffnungen auf eine baldige Waffenruhe im Syrienkonflikt sind von neuen schweren Kämpfen überschattet worden. Unmittelbar nach Gesprächen über eine baldige Feuerpause in München bombardierte die russische Luftwaffe nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten Orte nördlich der Stadt Homs. Mindestens16 Zivilisten sollen bei den Angriffen ums Leben gekommen sein. Die türkische Regierung bestätigte die Angriffe. Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte, auch Schulen und Krankenhäuser seien beschossen worden.

Weitere Patriot-Raketen für Südkorea:

Als Reaktion auf den jüngsten Raketentest Nordkoreas haben die USA vorübergehend weitere Patriot-Flugabwehrraketen in Südkorea stationiert. Die zusätzlichen Raketen würden für eine Bereitschaftsübung zur Flugabwehr benötigt, erklärten die US-Streitkräfte. Nordkorea hatte am 7. Februar eine Langstreckenrakete gestartet - nach eigenen Angaben, um einen Satelliten für eine wissenschaftliche Mission ins All zu befördern. Die internationale Gemeinschaft bewertet den Abschuss dagegen als Test einer ballistischen Rakete und damit als Verstoß gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats. Kommende Woche wollen Washington und Seoul Gespräche über die Stationierung des neu entwickelten US-Raketenabwehrsystems THAAD in Südkorea aufnehmen. China lehnt diese Pläne ab. Die USA versicherten, dass sich die Raketenabwehr "einzig gegen Nordkorea" richten solle.

Studie: Millionen Tote durch Luftverschmutzung:

Mehr als 5,5 Millionen Menschen weltweit sterben laut wissenschaftlichen Studien jedes Jahr an den Folgen von Luftverschmutzung. Über die Hälfte der Todesfälle ereigneten sich in Indien und China, teilten Forscher bei einer Wissenschaftskonferenz in Washington mit. In beiden Ländern sei Kohle zur Energieerzeugung für die schlechte Luft verantwortlich, in Indien zudem auch die Verbrennung von Holz, Mist und Biomasse. Luftverschmutzung ist den Forschern zufolge der viertgrößte Risikofaktor für einen frühen Tod. Nur hoher Blutdruck, schlechte Ernährung und Rauchen gelten als gefährlicher. Ohne strengere Umweltregeln werde die Zahl der Toten durch Schadstoffe in der Luft in den kommenden Jahren weiter ansteigen, hieß es.

220.000 Soldaten im Zika-Einsatz in Brasilien:

Zur Bekämpfung der Moskitoart Aedes aegypti, die das mysteriöse Zika-Virus überträgt, setzt die brasilianische Regierung rund 220.000 Soldaten im ganzen Land ein. Die Soldaten sowie tausende Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden sollen an diesem Samstag mit Flugblättern informieren und bis zu drei Millionen Haushalte aufsuchen. Erklärt werden soll den Bürgern, dass selbst kleine Pfützen und Wasserrückstände vermieden werden müssen, da die Moskitos hier ihre Eier ablegen. Gerade in den Favelas, den Armenvierteln Brasiliens, gibt es mangels moderner Kanal- und Abwassersysteme viele Brutstellen.

Dresden erinnert an Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg:

Mit mehreren Veranstaltungen wird an diesem Samstag in Dresden der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg und der Bombenopfer gedacht. Geplant sind unter anderem Konzerte, stilles Gedenken in der Frauenkirche und ein Mahngang entlang jener Orte, die an die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnern. Bei den Luftangriffen alliierter Bomber auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 waren rund 25.000 Menschen getötet worden. Weite Teile der historischen Altstadt wurden zerstört.

Schalke verliert in Mainz mit 1 : 2:

Der FC Schalke 04 hat im Rennen um einen Platz in der Champions League eine Niederlage einstecken müssen. Beim FSV Mainz 05 unterlag der Revier-Club am Freitagabend mit 1 : 2 und verpasste den möglichen Sprung auf Platz drei der Fußball-Bundesliga. Mainz liegt nun punktgleich hinter Schalke auf Platz fünf.

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