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Ostmitteleuropa

129 Personen in Polen erfroren

– "Jeder vierte von ihnen war obdachlos"

Warschau, 17.12.2001 GAZETA WYBORCZA, poln.

Aus den Angaben der Hauptkommandantur der Polizei geht hervor, dass in der Zeit vom 15. Oktober bis zum 15. Dezember dieses Jahres 129 Personen in Polen erfroren sind. Fast die Hälfte der Toten war betrunken und jeder Vierte von ihnen war obdachlos.

"Unter den Opfern überwiegen Männer im Alter von ca. 40 Jahren. Ihre Leichen wurden zwischen dem Ort gefunden, wo sie getrunken haben, und ihrem Wohnort", sagte Marcin Szyndler vom Pressebüro der Polizei. Das älteste Opfer war 84 Jahre, das jüngste 22 Jahre alt (...)

Der Hauptkommandant der Polizei hat empfohlen, Polizeipatrouillen zu intensivieren und zwar besonders dort, wo die potentiellen Opfer leben, sowie Kontakte zu der Selbstverwaltung zu knüpfen, die verpflichtet ist, diesen Leuten zu helfen.

"Täglich werden etwa 200 betrunkene Personen gefunden, die an Haltestellen, auf Bürgersteigen oder in Treppenhäusern liegen. Wir bringen täglich Dutzende Personen zu den Notunterkünften und somit retten wir ihr Leben", sagte Marcin Szyndler. (Sta)

  • Datum 17.12.2001
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1V2n
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