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Kultur

125 Jahre Auto: ein Fall für die Kunstgeschichte

Wie das Auto die Phantasie der Künstler beflügelt +++ Wie Ai Weiwei das Internet als Waffe nutzte +++ Wie Protest & Musik zusammengehören +++ Wie der Bayreuth-Auftritt eines israelischen Orchesters für Kontroversen sorgt

Copyright: Bilder von Presseseite: http://www.tinguely.ch/de/presse/pressematerial/2011/Fetisch-Auto-Pressebilder.html Jacques-Henri Lartigue, Grand Prix de l'AAF, 1912 Donation Jacques Henri Lartigue © Ministère de la Culture - France / AAJHL, Foto: Jacques Lartigue

Der verbotene Blog

Der chinesische Künstler Ai Weiwei ist spätestens seit seiner Verhaftung international zur Symbolfigur des Widerstands gegen die kommunistische Partei Chinas geworden. Immer wieder hat er die Politiker seines Landes und ihr korruptes Verhalten kritisiert. Zu seinen wichtigsten Waffen gehörte das Internet: Ai Weiwei hatte seit 2005 einen eigenen Blog, in dem er sich regelmäßig äußerte. Auszüge daraus sind jetzt auf deutsch unter dem Titel: "Macht Euch keine Illusionen über mich. Der verbotene Blog" im Berliner Galiani Verlag erschienen. Unsere Reporterin hat den Künstler mehrfach getroffen und stellt das neue Buch vor.

Der umstrittene Auftritt

In Bayreuth haben die Richard-Wagner-Festspiele begonnen. Wie immer geht es dort um die Inszenierungen der Wagnerschen Werke. Politisch bedeutender als das alljährliche Ritual dürfte aber der Auftritt des Israel Chamber Orchestra in Bayreuth sein. Ein absolutes Novum in der Wagner-Stadt – und eines von politischer Brisanz. Denn Wagner war Antisemit, weswegen seine Musik in Israel immer noch nicht gespielt werden darf. Dort hat das Gastspiel eine lebhafte Kontroverse angefacht.


Der fahrende Fetisch

Das Automobil feiert in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag. Seit seiner Erfindung beschleunigt es nicht nur den Transport, sondern beflügelt die Phantasie der Künstler. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es verehrt und verklärt. Für die Futuristen wurde es zum Inbegriff des Neuen und des modernen Lebens. Es begann eine Ära der leidenschaftlichen Suche nach Selbstfindung, eine abgöttische Begeisterung für Technik und Fortschritt. Eine Spurensuche in der Kunstgeschichte des Autos.

Ausgestorben? Von wegen! Der Protestsong lebt!

In den wilden 1960er und 70er Jahren, in der Zeit der Flower Power und der Studentenrevolten, war der Protestsong allgegenwärtig. "The Times They Are a-Changin" sang Bob Dylan wurde mit zur Ikone. Aber Dylon ist jetzt 70 - und die Zeit des Protestsongs vorbei. Das fand jedenfalls das deutsche Magazin "Spex", das Spezialblatt für Popkultur. Darum hat "Spex" gemeinsam mit dem Webradio ByteFM einen Wettbewerb ausgerufen, der auf überraschende Resonanz gestoßen ist. 120 Titel wurden eingereicht. Gewonnen hat eine Band aus Leipzig mit ihrem Titel "Festung Europa", der die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik kritisiert. Ein Besuch im Klanglabor…

Redaktion und Moderation: Aya Bach

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