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Nachrichten

12.12.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:12

Nachrichten von Freitag, 12. Dezember 2014 – langsam gesprochen als MP3

CIA-Chef räumt nach Foltervorwürfen Fehler ein:

CIA-Chef John Brennan hat nach den Foltervorwürfen des Senats gegen den US-Geheimdienst Fehler eingeräumt. Es handele sich aber um Einzelfälle, bei denen Agenten ihre Befugnisse überschritten hätten. Diese seien "bedauerlich" und "abstoßend", sagte Brennan bei einer Pressekonferenz im CIA-Hauptquartier bei Washington. Es sollten aber keine CIA-Mitarbeiter bestraft werden. Ausdrücklich begrüßte er die Entscheidung von Präsident Barack Obama, die so genannten "harschen Verhörprogramme" zu verbieten. Es ist sehr selten, dass CIA-Direktoren Pressekonferenzen geben. - Ganz anders als Brennan äußerte sich der frühere Vizepräsident Dick Cheney. Der Senatsbericht sei "voller Mist" und "fehlerhaft", sagte er dem US-Sender Fox News. Er unterstütze die weltweit kritisierten Verhörmethoden nach wie vor und würde alles wieder genau so machen, sagte Cheney, der von 2001 bis 2009 unter George W. Bush Vizepräsident war.

US-Abgeordnetenhaus stimmt für Haushalt:

Kurz vor einer drohenden Lähmung der US-Regierung hat das Repräsentantenhaus in Washington für die Freigabe weiterer Haushaltsmittel gestimmt und auf eine erneute Finanzblockade verzichtet. Die Abgeordneten der von den Republikanern beherrschten Parlamentskammer votierten für das Budget in Höhe von 1,1 Billionen Dollar. Nun muss der Senat dem Etat noch zustimmen. Der Mehrheitsführer im derzeit noch von Demokraten geführten Senat, Harry Reid, kündigte an, die Debatte werde noch am Freitag beginnen. Indem das Abgeordnetenhaus eine Verlängerung des derzeitigen Etats um zwei Tage genehmigte, verschaffte es dem Senat Zeit für die Abstimmung. Die Frist für die Freigabe der Haushaltsmittel wäre andernfalls um Mitternacht (Ortszeit) abgelaufen.

Bundesregierung will 100 Bundeswehr-Soldaten in den Irak schicken:

Die Bundesregierung will rund 100 Bundeswehr-Soldaten in den Irak schicken. Sie sollen Anfang 2015 im Norden des Landes Kurden und andere Iraker für den Kampf gegen die Terrorarmee des sogenannten "Islamischen Staats" (IS) ausbilden. Der Bundestag soll über das Mandat für den Bundeswehreinsatz entscheiden. Darauf hat sich die Bundesregierung geeinigt. Die Soldaten sollen nur im Autonomiegebiet der irakischen Kurden stationiert werden. - Ob und wie sie für diesen Einsatz bewaffnet werden, hänge davon ab, "wie die Sicherheitslage am jeweiligen Ort aussieht", hieß es vom Verteidigungsministerium.

Mindestens 31 Tote bei Anschlägen in Nigeria:

Bei zwei Bombenanschlägen sind in Nigeria mindestens 31 Menschen getötet worden. Die Sprengsätze seien kurz hintereinander auf einem Markt der Stadt Jos in Zentralnigeria explodiert, berichtete die Regierung des Bundesstaates Plateau. Die Zahl der Todesopfer werde vermutlich noch steigen. - Jos liegt an der Nahtstelle zwischen dem überwiegend muslimischen Norden und dem mehrheitlich christlichen Süden des afrikanischen Landes. Die islamistische Terrororganisation Boko Haram verübte hier bereits mehrere Anschläge.

Endspurt bei UN-Klimakonferenz :

In Perus Hauptstadt Lima soll die UN-Klimakonferenz an diesem Freitag offiziell zu Ende gehen. Wegen der zahlreichen ungelösten Fragen rechneten Konferenzteilnehmer allerdings damit, dass die Zeit für die Verhandlungen mindestens bis Samstag verlängert wird. Offen ist vor allem, wie die Staaten ihre nationalen Beiträge zum Klimaschutz gestalten sollen. - US-Außenminister John Kerry hatte am Donnerstag auf ein Ergebnis gedrängt. Jedes Land habe die Verantwortung, seinen Teil zu tun. Die Industriestaaten müssten den schwachen Staaten helfen. Aber über 50 Prozent der Treibhausgase kämen aus Entwicklungsländern.

Achtstündiger Generalstreik in Italien angekündigt:

Ein Generalstreik soll Italien an diesem Freitag lahmlegen. Zu dem Ausstand rufen die größten Gewerkschaften des Landes auf. Er richtet sich gegen die Reformen der Regierung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi. Der achtstündige Streik unter dem Motto "So geht es nicht" soll alle öffentlichen und privaten Bereiche treffen. Zudem sind Dutzende Demonstrationen in den großen Städten des Landes angekündigt. - Der Protest richtet sich unter anderem gegen die Lockerung des Kündigungsschutzes und gegen Renzis Sparpolitik.

Fußball: Wolfsburg und Gladbach in Europa League weiter:

Die Fußball-Bundesliga-Vereine VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach haben die K.o.-Runde der Europa League erreicht. Wolfsburg gewann das entscheidende letzte Gruppenspiel 3:0 beim OSC Lille. Mönchengladbach hatte sich zuvor mit 3:0 gegen den FC Zürich Platz eins in Gruppe A gesichert. - Damit spielen sechs Bundesliga-Teams in den europäischen Wettbewerben: In der Champions League stehen Bayern München, Dortmund, Leverkusen und Schalke im Achtelfinale.

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