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Nachrichten

12.11.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:53

Nachrichten von Mittwoch, 12. November 2014 – langsam gesprochen als MP3

USA und China geben neue Klimaziele bekannt:

Im Kampf gegen die Erderwärmung haben sich US-Präsident Barack Obama und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping auf neue Klimaziele geeinigt. Zum Abschluss ihrer zweitägigen Gespräche gaben sie in Peking eine gemeinsame Erklärung zum Klimawandel ab und kündigten eine Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien an. Obama sagte, die USA würden bis zum Jahr 2025 den Ausstoß von Treibhausgasen um 26 bis 28 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005 reduzieren. Xi kündigte an, bis zum Jahr 2030 den Anteil erneuerbarer Energien in der Volksrepublik auf etwa 20 Prozent zu steigern.

Ausschreitungen überschatten Polens Nationalfeiertag:

Am polnischen Nationalfeiertag haben sich Nationalisten und Rechtsextremisten in Warschau stundenlange Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Mehrere hundert Randalierer griffen die Sicherheitskräfte mit Brandsätzen und Steinen an. Mindestens 23 Polizisten wurden verletzt. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Gummigeschosse gegen die Gewalttäter ein. 280 Demonstranten wurden festgenommen. Ein zweiter Demonstrationszug mit mehreren Tausend Teilnehmern, darunter Polens Staatspräsident Bronislaw Komorowski und Regierungschefin Ewa Kopacz verlief dagegen friedlich. Polen gedenkt jeweils am 11. November seiner Rückkehr zur staatlichen Unabhängigkeit im Jahre 1918.

Merkel lehnt weitere Sanktionen gegen Russland ab:

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt weitere Sanktionen gegen Russland ab. Sie sagte in Berlin, die Europäische Union werde vorerst nicht mit neuen Strafmaßnahmen gegen Moskau auf die anhaltenden Spannungen in der Ostukraine reagieren. Dort kämpfen trotz eines vereinbarten Waffenstillstands russlandtreue Rebellen gegen ukrainische Truppen. Die Auseinandersetzungen haben sich in den vergangenen Tagen deutlich verstärkt. Nach Angaben der Regierung in Kiew wurden allein am Dienstag mindestens fünf Soldaten getötet. Kanzlerin Merkel kündigte weitere Gespräche mit Poroschenko und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin an. Auch auf dem G20-Gipfel am Wochenende im australischen Brisbane wird der Konflikt demnach Thema sein.

Amnesty beklagt Arbeitsbedingungen für Gastarbeiter in Katar:

Amnesty International hat die Regierung von Katar erneut wegen schlechter Bedingungen für Gastarbeiter kritisiert. Im Gastgeberland der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 würden Arbeitsmigranten weiterhin "maßlos ausgenutzt". Der jetzt vorgestellte Bericht der Menschenrechtsorganisation listet als weitere Mängel gefährliche Arbeitsbedingungen, ausstehende Löhne sowie Zwangsarbeit auf. Die Regierung des Wüstenstaates habe bislang so gut wie keine Schritte unternommen, um den Missbrauch von Arbeitskräften zu bestrafen und deren Gesundheitsvorsorge zu verbessern. Auf den WM-Baustellen in dem Emirat sollen bereits Hunderte Arbeiter ums Leben gekommen sein. Zudem seien Hausangestellte immer noch Gewalt und sexuellen Übergriffen ausgesetzt.

Lage im Nahen Osten verschärft sich weiter:

Im Nahost-Konflikt beschuldigen sich Israelis und Palästinenser gegenseitig, für die Eskalation verantwortlich zu sein. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte, Israel stürze die Region in einen zerstörerischen Religionskrieg. Bei einer Rede zum zehnten Todestag von Palästinenserführer Jassir Arafat in Ramallah forderte Abbas Israel auf, seine Siedler von der Al-Aksa-Moschee und dem Tempelberg in Jerusalem fernzuhalten. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warf Abbas vor, die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis anzuheizen. Abbas sei kein Partner im Kampf gegen den Terror. Netanjahu kündigte an, die Sicherheitskräfte im Westjordanland und in Israel zu verstärken, um die Ausschreitungen zu stoppen.

23 Millionen Euro für eine Taschenuhr:

Die aufwändigste mechanische Taschenuhr der Welt hat beim Auktionshaus "Sotheby's" den Rekordpreis von 23 Millionen Euro erzielt. Der Käufer des Einzelstücks aus dem Jahr 1933 zog es vor, anonym zu bleiben. Die Uhr des Herstellers Patek Philippe mit dem Namen "Henry Graves Supercomplication" besteht aus 900 Einzelteilen und verfügt über insgesamt 24 Sonderfunktionen, die im Fachjargon Komplikationen genannt werden. So hat sie unter anderem zwei Zifferblätter, einen ewigen Kalender, eine Weckfunktion und eine Stoppuhr. Außerdem zeigt die "Supercomplication" die Mondphasen und den Sternenhimmel über dem New Yorker Stadtteil Manhattan, dem Wohnort des Bankiers Henry Graves. Dieser hatte die Uhr im Wettstreit um die technisch anspruchvollste Uhr 1925 in Auftrag gegeben. Planung und Bau der Uhr hatten acht Jahre in Anspruch genommen.

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