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Nachrichten

12.08.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:27

Nachrichten von Dienstag, 12. August 2014 – langsam gesprochen als MP3

Ukraine stimmt Hilfskonvoi mit russischer Beteiligung zu:

Die Ukraine hat einem internationalen Hilfskonvoi für den Osten des Landes mit russischer Beteiligung zugestimmt. Präsident Petro Poroschenko sagte, Voraussetzung sei, dass der Einsatz unter der Leitung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) stattfinde. Auch sein US-Kollege Barack Obama habe der internationalen Hilfsaktion zugestimmt. Das IKRK in Genf erklärte sich bereit, die Federführung zu übernehmen. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte in einem Telefonat mit EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso bereits zugesichert, die humanitäre Mission für die Ostukraine mit dem Roten Kreuz zu koordinieren. Infolge eskalierender Kämpfe wurden insbesondere in den Hochburgen der prorussischen Separatisten, Donezk und Luhansk, Lebensmittel und Wasser immer knapper. Die ukrainische Führung und westliche Regierungen hatten Befürchtungen geäußert, Russland könne unter dem Deckmantel eines Hilfskonvois Soldaten einmarschieren lassen oder Waffen einschleusen.

Pentagon: Luftangriffe konnten IS-Milizen bisher nicht stoppen:

Die Luftangriffe der USA im Irak haben nach Einschätzung des Verteidigungsministeriums den Vormarsch der dschihadistischen Terrormilizen verlangsamt, aber bislang nicht aufhalten können. Die Kämpfer des "Islamischen Staats" seien "weiter darauf aus, größere Gebiete zu gewinnen", berichtete Generalleutnant William Mayville. Man könne nicht sagen, die "Dynamik tatsächlich eingedämmt oder gebrochen" zu haben, sagte er in Washington. Die US-Regierung bestätigte direkte Waffenlieferungen an die schlecht ausgerüsteten Kurden im Norden des Irak. Bisher seien die Waffen für die Peschmerga vom Geheimdienst CIA eingeschleust worden, hieß es auch von kurdischer Seite, nun wolle das Pentagon selbst eingreifen. Luftangriffe und Abwurf von Hilfsgütern wurden fortgesetzt.

UN-Kommission soll Völkerrechtsverstöße prüfen:

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf hat ein Expertengremium zur Untersuchung möglicher Völkerrechtsverstöße im Gaza-Krieg ernannt. Die Kommission leiten soll der kanadische Professor für internationales Recht, William Schabas. Ebenfalls in das Gremium berufen wurde der senegalesische UN-Menschenrechtsexperte Doudou Diene. Das Gremium sei damit beauftragt, mutmaßliche Menschenrechtsverstöße auf Seiten der israelischen Streitkräfte sowie militanter Palästinenser seit Beginn des Konflikts am 13. Juni zu untersuchen, erklärten die UN. Der Bericht soll im März 2015 vorgelegt werden. Israel lehnte das Vorhaben ab und sprach von einem Scheingericht. Die radikal-islamische Hamas begrüßte den Schritt. Bei den indirekten Gesprächen zwischen den Konfliktparteien in Kairo über eine dauerhafte Waffenruhe in Gaza gibt es nach Medienberichten eine leichte Annäherung.

Zahl der Ebola-Toten steigt auf 1013:

Die Zahl der Todesopfer der Ebola-Epidemie in Westafrika ist auf mehr als 1000 gestiegen. Bislang seien 1013 Menschen der Krankheit erlegen, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. Allein in den drei Tagen bis Samstag habe es 52 neue Todesfälle gegeben - 29 in Liberia, 17 in Sierra Leone und sechs in Guinea. Insgesamt sei die Zahl der Ebola-Infektionen auf 1848 gestiegen. Bislang gibt es weder einen Impfstoff noch ein Heilmittel gegen Ebola. US-Präsident Barack Obama und die US-Gesundheitsbehörde gaben einer Bitte Liberias nach Lieferung von Proben eines experimentellen Arzneimittels statt. Es solle zur Behandlung von infizierten Ärzten eingesetzt werden, teilte das liberianische Präsidialamt mit.

Hollywood-Star Robin Williams tot aufgefunden - vermutlich Selbstmord :

Der weltberühmte US-Schauspieler Robin Williams ist tot. Der 63-Jährige hat sich nach Angaben der Polizei in seinem Haus in Tiburon bei San Francisco offenbar das Leben genommen. Williams gilt als einer der größten Komiker Hollywoods. Ein internationaler Star wurde er mit Perücke und falschem Busen als das schrullige Kindermädchen "Mrs. Doubtfire" oder als wächserner Theodore Roosevelt in "Nachts im Museum". Er gewann 1998 den Oscar für die beste Nebenrolle in "Good Will Hunting". Dreimal wurde er zudem als bester Hauptdarsteller für den begehrten Filmpreis nominiert, für "Good Morning, Vietnam", "Der Club der toten Dichter" und "König der Fischer". Williams litt nach Angaben der Familie verstärkt unter Depressionen. Er hatte sich immer zu seiner Alkoholsucht bekannt.

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