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Langsam gesprochene Nachrichten

12.07.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:32

Nachrichten von Mittwoch, 12. Juli 2017 – langsam gesprochen als MP3

Trump-Sohn rechtfertigt sich in Russland-Affäre:

Der älteste Sohn von US-Präsident Donald Trump hat sein Treffen mit einer russischen Anwältin im Wahlkampf verteidigt. Für ihn sei es "eine Recherche über die Opposition" gewesen, sagte Donald Trump Jr. dem Sender Fox News. Die Begegnung sei allerdings nur vergeudete Zeit gewesen. Seinem Vater habe er davon nichts erzählt. Zuvor hatte Trump Jr. einen E-Mail-Wechsel mit dem Publizisten Rob Goldstone vom Juni 2016 öffentlich gemacht. Darin ließ er sich auf ein Angebot ein, belastendes Material über die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton aus angeblich offizieller russischer Quelle zu erhalten. Die Zeitung "New York Times" hatte berichtet, bei dem Treffen mit der Anwältin Natalia Veselnizkaja seien auch der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, und der damalige Trump-Wahlkampfmanager Paul Manafort dabei gewesen.

 

Rumänien soll US-Patriot-Raketen erhalten:

Das US-Außenministerium hat den Verkauf des Flugabwehrsystems Patriot an Rumänien bewilligt. Mit den Raketen werde das Land seine Fähigkeit stärken, sich "gegen Aggressionen zu verteidigen", erklärte das State Department. Das Geschäft hat ein Volumen von 3,9 Milliarden Dollar (umgerechnet 3,4 Milliarden Euro). Der US-Kongress muss dem Verkauf noch zustimmen, doch es gilt als wahrscheinlich, dass die Abgeordneten dem Rüstungsexport in das NATO-Land zustimmen. Die Ankündigung erfolgt inmitten anhaltender Spannungen mit Russland. Am Dienstag hatten die USA für ein NATO-Manöver erstmals Patriot-Raketen in Litauen stationiert. In der vergangenen Woche hatte US-Präsident Donald Trump bei einem Besuch in Warschau den Verkauf von Patriot-Raketen an Polen angekündigt.

 

Chinas erste Militärbasis im Ausland soll bald die Arbeit aufnehmen:

Die erste Militärbasis Chinas im Ausland soll bald den Betrieb aufnehmen. Nach Berichten von Staatsmedien brachen Schiffe mit Militärangehörigen auf, um den chinesischen Stützpunkt im ostafrikanischen Dschibuti betriebsbereit zu machen. Die Pläne zum Bau der ersten chinesischen Militärbasis im Ausland waren vor zwei Jahren bekannt geworden. China sagte damals, dass die Logistik-Basis den Kampf gegen Piraten in der Region sowie UN-Missionen und humanitäre Hilfsmissionen in Afrika unterstützen werde. In dem Land mit rund 900.000 Einwohnern befinden sich bereits Militärstützpunkte der USA, Frankreichs, Japans, Italiens und Spaniens. Deutsche Soldaten sind im Rahmen der Anti-Piraterie-Mission "Atalanta" zeitweise in Dschibuti stationiert. Auch Saudi-Arabien baut dort derzeit eine Militärbasis. Dschibuti liegt strategisch günstig am Schnittpunkt der Seewege von Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Asien. Es grenzt an die Meerenge Bab al-Mendab, wo das Rote Meer auf den Golf von Aden trifft.

 

Katar-Widersacher bekräftigen Sanktionskurs:

Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten halten den Druck auf das Golf-Emirat Katar aufrecht. In einer Erklärung kündigten die Länder an, ihre Sanktionen gegen Katar beizubehalten und genau zu verfolgen, wie ernst das Land den Anti-Terror-Kampf nehme. Zuvor hatten die USA und Katar ein Abkommen gegen Terrorismus unterzeichnet und vereinbart, die Geldquellen extremistischer Gruppen gemeinsam aufzuspüren. Die Widersacher Katars hatten vor vier Wochen alle Beziehungen zu dem Wüstenstaat gekappt und eine Blockade verhängt. Sie werfen der Regierung in Doha vor, Terrororganisationen zu unterstützen und zu enge Beziehungen zum schiitischen Iran zu unterhalten. Katar weist dies zurück.

 

Medien: Mehr Vetorechte bei Firmenübernahmen:

Die Bundesregierung will nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) ihr Vetorecht bei Firmenübernahmen ausweiten. Das gelte für den Verkauf deutscher Unternehmen ins Ausland, wenn dadurch kritische Infrastruktur gefährdet würde. Dadurch könnten etwa Betreiber von Flughäfen oder Anbieter von Software für Stromnetze gegen Investoren außerhalb der EU abgeschottet werden. Laut SZ will das Bundeskabinett an diesem Mittwoch eine Verordnung beschließen, die der Regierung vier Monate Zeit einräumt, um Verkaufspläne zu prüfen - doppelt so lange wie bisher. Die Neuregelung sei auch eine Reaktion auf die Übernahme des Augsburger Roboterherstellers Kuka durch einen chinesischen Konzern im vergangenen Jahr, schreibt das Blatt.

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