12.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.03.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 12. März 2018 – langsam gesprochen als MP3

Weltweiter Waffenhandel legt weiter zu:

Weltweit werden immer mehr Waffen gehandelt. Wie das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI in seinem neuesten Bericht mitteilt, wurden in den vergangenen fünf Jahren zehn Prozent mehr Rüstungsgüter exportiert und importiert als im Zeitraum 2008 bis 2012. Fast jede dritte Waffe sei in Länder wie Indien, Saudi-Arabien, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate gegangen. Die Staaten dort hätten ihren Import mehr als verdoppelt, heißt es. Die fünf größten Exporteure waren die USA, Russland, Frankreich, Deutschland und China. Aus diesen Ländern stammen 74 Prozent aller internationalen Rüstungslieferungen der vergangenen fünf Jahre. Deutschland, der weltweit viertgrößte Rüstungsexporteur, fuhr seine Verkäufe um 14 Prozent zurück. In den Nahen Osten aber verkaufte Deutschland laut SIPRI trotz heftiger politischer Debatten doppelt so viele Waffen wie im Vergleichszeitraum.

 

UN fordern knapp eine Milliarde Dollar für Rohingya-Hilfen:

Für die Versorgung der knapp eine Million Rohingya-Flüchtlinge im Südosten Bangladeschs werden nach UN-Angaben in diesem Jahr rund 950 Millionen Dollar benötigt. Das Geld soll für Nahrungsmittel, Unterkünfte sowie eine ausreichende Gesundheitsversorgung ausgeben werden. Angesichts der bevorstehenden Monsun-Saison müssen überdies schätzungsweise 100.000 Flüchtlinge in gefährdeten Gebieten umgesiedelt werden. 2017 waren die Rohingya vor den Übergriffen der Armee Myanmars nach Bangladesch geflüchtet. Zahlreiche Menschen leben dort in völlig überfüllten Flüchtlingslagern. Wann sie nach Myanmar zurückkehren können, ist unklar.

 

Zehntausende Katalanen demonstrieren für Abspaltung:

In Barcelona haben erneut Zehntausende Separatisten für die Abspaltung Kataloniens von Spanien demonstriert. Zu der Großkundgebung hatte die einflussreiche separatistische Organisation ANC aufgerufen. Die Proteste standen unter dem Motto "Republik jetzt!". Die örtliche Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf 45.000. Die Separatisten fordern, dass sich die drei für die Unabhängigkeit eintretenden Parteien auf die Bildung einer Regionalregierung einigen und so schnell wie möglich eine "Katalanische Republik" gründen.

 

Messer-Angreifer vor Irans Botschafterresidenz in Wien getötet:

Bei einer Messerattacke vor der Residenz des iranischen Botschafters in Wien ist ein 26-jähriger Österreicher von einem Wachsoldaten erschossen worden. Das Motiv des Mannes ist unklar. Der österreichische Soldat erlitt nach Polizeiangaben eine Schnittverletzung und wurde mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht. Erst am Mittwoch hatte ein 23-jähriger Afghane bei zwei Messerattacken in der Wiener Innenstadt insgesamt vier Menschen verletzt. Er gestand die Tat und gab an, drogenabhängig zu sein und aus Wut gehandelt zu haben. Ein politisches Motiv bestritt er.

 

Brandanschläge auf türkische Einrichtungen:

In Deutschland sind am Wochenende mehrere Brandanschläge auf türkische Einrichtungen verübt worden. In der Nacht zu Sonntag brannte es nahezu zeitgleich in einer Moschee in Berlin und an einem Gebäude des Deutsch-türkischen Freundschaftsvereins im nordrhein-westfälischen Meschede. In Berlin nahm die Polizei drei Männer fest. In Itzehoe in Schleswig-Holstein schlugen Unbekannte die Fenster einer Moschee ein und legten ein Feuer in einem türkischen Gemüseladen. Bereits am Freitag waren Brandsätze in eine Moschee in Lauffen in Baden-Württemberg geworfen worden. Nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" tauchte im Internet ein Bekenner-Video einer kurdischen Plattform auf. Dort werde behauptet, die Tat sei als Reaktion auf Angriffe der türkischen Armee und die "massenhafte Tötung von Zivilisten" in der nordsyrischen Stadt Afrin verübt worden.

 

"Traumschiff"-Kapitän Siegfried Rauch mit 85 Jahren gestorben:

Der Schauspieler Siegfried Rauch ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Er kam durch einen Treppensturz in seinem Wohnort Untersöchering südlich von München ums Leben. Rauch war in der Rolle des "Traumschiff"-Kapitäns Jakob Paulsen bekanntgeworden. Der schauspielerische Durchbruch gelang ihm bereits Anfang der 1970er Jahre in dem Spielfilm-Klassiker "Le Mans". Bis ins hohe Alter stand er noch vor der Kamera.

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